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Träum weiter, Liebling Roman von Phillips, Susan E. (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Träum weiter, Liebling

Typisch! Rachel Stones Auto gibt ausgerechnet in der Kleinstadt den Geist auf, wo ihr verstorbener Gatte sich nicht gerade beliebt gemacht hatte. Rachel hat einen kleinen Sohn, wenig Geld und keinen Job. Und so überredet sie Gabe Bonner, ihr Arbeit zu geben. Lange schon hat der wortkarge Mann vergessen, was Zärtlichkeit bedeutet. Bis das liebenswert-chaotische Gespann sein Leben völlig auf den Kopf stellt ... Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641107529
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Dream a Little Dream
    Größe: 2839 kBytes
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Träum weiter, Liebling

2

"Aufwachen."

Etwas Nasses spritzte Rachel ins Gesicht. Ihre Augen öffneten sich flackernd, und sie sah blauweiße Lichtsäulen über sich. Sie versuchte sie fortzublinzeln und bekam dann Panik. "Edward?"

"Mommy?"

Da fiel ihr schlagartig wieder alles ein: ihr Wagen, das Autokino. Sie kniff angestrengt die Augen zusammen und versuchte, klarer zu sehen. Die Lichtsäulen stammten von den Neonröhren an der Decke. Sie lag auf dem nackten Betonboden der Snackbar.

Gabe Bonner hatte sich neben ihr auf ein Knie niedergelassen, und Edward stand gleich hinter ihm, mit einem alten, sorgenvollen Ausdruck auf dem kleinen Gesichtchen. "Ach Schätzchen, es tut mir so leid ..." Sie versuchte, sich aufzusetzen, doch ihr Magen rebellierte, und sie wußte, daß sie sich gleich übergeben würde.

Bonner drückte ihr einen Plastikbecher an die Lippen, und Wasser rann über ihre Zunge. Gegen ihre Übelkeit ankämpfend, versuchte sie ihn abzuwehren, doch das ließ er nicht zu. Das Wasser spritzte ihr übers Kinn und lief ihr in den Nacken. Sie schluckte und merkte, wie sich ihr Magen sofort wieder ein wenig beruhigte. Sie trank noch ein, zwei Schlucke und stellte fest, daß das Wasser einen leichten Nachgeschmack nach abgestandenem Kaffee hatte.

Nur mit großer Mühe schaffte sie es, sich aufzusetzen, und ihre Hände zitterten, als sie versuchte, ihm den Plastikbecher aus der Hand zu nehmen. Er ließ ihn los, sobald sich ihre Finger berührten.

"Wie lang ist es her, seit Sie zuletzt was gegessen haben?" Er äußerte die Frage ohne merkliches Interesse und erhob sich dabei.

Ein paar Schlucke mehr und einige tiefe Atemzüge stellten ihre Kräfte wieder so weit her, daß sie ihm eine freche Antwort geben konnte. "Prachtvolles Hüftsteak, erst gestern abend."

Wortlos drückte er ihr daraufhin eine Art Kuchen in die Hand, Schokoladenkuchen mit einer cremig weißen Füllung. Sie biß einmal davon ab und hielt das übrige dann automatisch Edward hin. "Iß auf, Schätzchen. Ich hab keinen Hunger."

"Aufessen." Das war ein Befehl, schroff, ausdruckslos, zwingend.

Sie hätte ihm den Kuchen am liebsten in sein ausdrucksloses Gesicht gedrückt, hatte aber nicht die Kraft dazu. Also zwang sie sich, ihn mit einigen Schlucken Wasser hinunterzuwürgen, und merkte, wie sie sich gleich besser fühlte. "Das wird mich lehren, nicht die ganze Nacht rauschende Parties zu feiern. Dieser letzte Tango war wohl zuviel."

Er ließ sich von ihrem Gehabe keine Sekunde lang täuschen. "Warum sind Sie immer noch hier?"

Sie haßte es, ihn über sich drohen zu haben, und rappelte sich mühsam auf die Füße, nur um festzustellen, daß ihre Beine sie kaum tragen wollten. Sie sank auf einen farbbespritzten Metallklappstuhl. "Ist Ihnen aufgefallen ... wieviel ich draußen geschafft hab ... bevor mir dieser unglückliche kleine Vorfall dazwischenkam?"

"Ist mir aufgefallen. Und ich hab Ihnen gesagt, daß ich Sie nicht einstelle."

"Aber ich will hier arbeiten."

"Zu schade." Ohne erkennbare Hast riß er ein kleines Päckchen Tortilla-Chips auf und reichte sie ihr.

"Ich muß einfach hier arbeiten."

"Das bezweifle ich."

"Also, das ist nicht wahr. Ich bin eine Anhängerin von Joseph Campbell. Ich folge nur meinem Ruf." Sie stopfte sich ärgerlich ein Tortilla-Chip in den Mund und zuckte zusammen, als das Salz in die blutigen Kratzer auf ihren Fingern drang.

Bonner entging nicht das geringste. Er packte ihre Handgelenke, drehte ihre erdverschmutzten Handflächen nach oben und sah, wie zerkratzt auch ihre Innenarme waren. Der Anblick schien ihm nicht viel auszumachen. "Es überrascht mich, daß ein Schlauberger wie Sie nicht genug Verstand besitzt, um Arbeitshandschuhe anzuziehen."

"Hab sie in meinem Strandbungalow liegen lassen." Sie erhob sich. "Ich verschwinde mal kurz auf der Damentoilette, um mich ein wenig frischzumachen."

Es überraschte s

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