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Traue keinem Millionär - Ein Liebesroman von Bolsani, Eva (eBook)

  • Erschienen: 27.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Traue keinem Millionär - Ein Liebesroman

Lucia führt nicht gerade ein geregeltes Leben. Als sie von ihrer letzten Reise zurückkehrt - ?Wale ins Meer schieben und nebenbei als Kellnerin die Reisekasse aufbessern?, wie sie selbst sagt - stolpert sie am Flughafen direkt in die Arme eines eleganten uns ziemlich attraktiven Mannes. Dass es zwischen den beiden heftig knistert, will Lucia zuerst gar nicht wahrhaben, schließlich passt so ein Bonze keinesfalls zu der flippigen, jungen Frau. Erst als sie erfahren muss, dass ihre beste Freundin Emily spurlos verschwunden ist, käme ihr eine nähere Bekanntschaft mit dem charmanten Arthur gar nicht so ungelegen - natürlich nur deshalb, weil dieser ja möglicherweise etwas über die Karrierefrau Emily wissen könnte! Und irgendeinen Grund muss es ja haben, dass ihr Arthur immer wieder über den Weg läuft. Während Arthur bei Lucia zunehmend für Schmetterlinge im Bauch und weiche Knie sorgt, wird auch immer deutlicher, dass der smarte Geschäftsmann das ein oder andere Geheimnis vor ihr hat. Werden sie trotzdem herausfinden, was mit Emily passiert ist? Möglicherweise sogar zueinanderfinden? Eine heitere, locker-leichte Liebesgeschichte zum Träumen.

Schon früh war Eva für Geschichten aller Art zu begeistern - seien es jene, die ihre Mutter ihr vor dem Schlafengehen vorlas, oder jene, die sie sich selbst ausdachte und mit ihren Stofftieren nachspielte. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert: Der Bus kommt nicht, das Wartezimmer ist überfüllt? Alles kein Problem, endlich genug Zeit, neue Figuren zu erfinden und diese in ein weiteres Abenteuer zu stürzen. Irgendwann kam bei Eva der Wunsch auf, diese Geschichten aufzuschreiben. Und so entsteht nach und nach eine Sammlung kleiner, romantischer Erzählungen, bestens geeignet, um für kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen. Wenn Sie mögen, begleiten sie Evas Heldinnen und Helden auf der Suche nach der großen Liebe. Währenddessen sitzt die Autorin in einem kleinen Bauernhof im Allgäu an ihrem Schreibtisch und erfindet einen neuen Charakter, der sich gerade die bange Frage stellt: "Liebt er mich auch?"

Produktinformationen

    Größe: 2251kBytes
    Herausgeber: Books on Demand
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 180
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783741264177
    Erschienen: 27.09.2016
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Traue keinem Millionär - Ein Liebesroman

Heimkehr

Das Meer rauschte sanft und übertönte das Rascheln der Palmen im Wind. Die Luft schmeckte nach Salz und roch ein wenig nach Kokosnuss. Eine milde Brise strich über Lucias Körper und spielte mit ihren dunklen Locken. Sie öffnete die Augen und ließ ihren Blick über das Wasser schweifen. In diesem Moment teilten sich die türkisblauen Wellen und ein griechischer Gott mit dunklem Haar und bronzefarbener Haut tauchte aus den Fluten auf, einen verlockenden Cocktail in der Hand. Ein hinreißendes Lächeln erhellte sein Gesicht, als er dem Meer entstieg und direkt auf Lucia zukam. Sie erhob sich langsam, streckte die Hand nach ihm aus und ...

RUMMS!

Lucia flog nach vorne und stieß mit dem Kopf gegen die direkt vor ihr aufragende Rückenlehne. Nur der Sicherheitsgurt verhinderte Schlimmeres. Scheiße, was zum Teufel ...?

"In case you didn't notice, we have landed!", kam die Stimme des Piloten lakonisch aus dem Lautsprecher. Lucia rieb sich die Stirn. War der verrückt geworden? Wenn das Mal keine Beule gab. Und ihr schöner Traum - dahin!

Der Versuch, die verspannten Glieder auszustrecken und den schmerzenden Nacken zu lockern, misslang gründlich. Dabei war sie ja nun wirklich kein Riese, was machten bloß all jene Frauen mit diesen beneidenswert langen Beinen? Sich zusammenfalten? Missmutig warf sie einen Blick aus dem Fenster. Deutscher Sommer, das bedeutete eine blasse Sonne, die zaghaft gegen den Dunst ankämpfte. Auch das noch. Hatte sie ganz vergessen.

"Wir haben die Parkposition erreicht. Vielen Dank, dass sie mit Nemel Air geflogen sind", verkündete eine quietschige Stimme.

Na endlich! Lucia schob die nackten Füße in ihre Espadrilles, schnappte sich ihre bunte Patchworktasche und drängelte sich unverfroren an den mitreisenden Geschäftsleuten vorbei. Die waren sicher alle erst in Frankfurt eingestiegen, während es für Lucia der letzte in einer Reihe unerquicklicher Anschlussflüge war. Vom Fliegen hatte sie jetzt echt die Nase voll. Außerdem warteten Emily und Paul auf sie, ein Jahr ohne ihre Freunde war wirklich lange genug.

Doch Lucias Geduld wurde am Gepäckband erneut auf eine harte Probe gestellt. Während die Anzugträger lässig ihre Aktentaschen schwangen und zum Ausgang eilten, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich die Beine in den Bauch zu stehen und auf ihr Gepäck zu warten. Zwar behauptete eine Anzeige hartnäckig, die Koffer von Flug NA0716 würden in Kürze erscheinen, doch das graue Band blieb leer. Lucia seufzte theatralisch.

"Keine Sorge, die werden Ihre kostbares Hab und Gut schon wieder herausrücken", sagte jemand neben ihr. Doch Lucia achtete weder auf den Sprecher noch auf die unverkennbare Ironie in dessen Stimme, kamen doch genau in diesem Augenblick die ersten Koffer zum Vorschein. Ihr bunter Rucksack war ganz vorne mit dabei. Im Schneckentempo ruckelte er heran, bis er endlich in Reichweite war. Lucia beugte sich vor, packte einen Träger und zog.

Zog fester.

Doch ihr Rucksack schien in die Fänge eines riesigen, vornehmen Lederkoffers geraten zu sein, alles Zerren war umsonst. Heftig riss Lucia noch einmal an dem Träger, erfolglos.

"Himmel, Arsch und Zwirn!", fluchte sie und trippelte hektisch neben dem Band her. Nein, sie würde nicht warten, bis ihr Gepäck eine endlos lange Runde gedreht hatte! Dass sie nicht allein hier stand, verdrängte sie völlig - bis zu dem Moment, als sie direkt in einen ihrer Mitreisenden hineinrannte.

Ein überraschend unnachgiebiges Hindernis.

Lucia taumelte, umklammerte jedoch immer noch den Träger ihres Rucksackes. Plötzlich geriet ein kräftiger Arm in dunklem Anzugstoff in ihr Blickfeld, packte den Lederkoffer und zog ihn mitsamt ihrem Rucksack vom Band. Die unerwartete Bewegung brachte Lucia fast zu Fall. Sie ließ den Riemen los, versuchte vergeblich, Halt an dem anderen Passagier zu finden. Doch bevor sie stürzte, fingen die Anzugarme sie auf.

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