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Und der Oscar geht an ... von Oellrich, Jenna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2017
  • Verlag: Himmelstürmer Verlag
eBook (PDF)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Und der Oscar geht an ...

Emil gewinnt auf einer Convention ein Meet and Greet mit dem Schauspieler Jax Basil und lernt ihn dadurch privat kennen. Beide verstehen sich auf Anhieb und Jax ist fasziniert von Emils Hobby, die Fotografie. Der Schauspieler folgt Emil auf Twitter und schreibt ihn dort sogar an, und so bleibt Emil mit ihm im lockeren Kontakt. Auf einer Messe treffen sie sich durch Zufall wieder und verbringen den letzten Abend gemeinsam. Beide merken, dass sie sich mehr mögen, als gut wäre. Emil bekennt sich nicht zu seinen Gefühlen, weil er sich nicht nachsagen lassen möchte, dass er nur für einen Schauspieler schwärmt. Jax kann nicht zu seinen Gefühlen stehen, aus Angst, seine Karriere in den Sand zu setzen. Beruflich muss Jax in Emils Heimatstadt und er arrangiert ein Treffen mit ihm. Es kommt, wie es kommen muss, wenn sich zwei Menschen mögen. Sie landen im Bett, doch Jax beteuert, dass es nichts zu bedeuten hat. Bei beiden ist der Frust groß. Bei Emil, weil er dem zustimmte, bei Jax, weil er dies vorgeschlagen hatte. Aber schon bald stehen sie zu ihren Gefühlen. Als sie jedoch küssend auf der Straße gesehen und Jax erkannt wird, zieht der Schauspieler die Notbremse. Er kann es sich nicht leisten, seinen Ruf zu verlieren, noch dazu möchte er Emil nicht ebenfalls in die Öffentlichkeit zerren. Er beendet, was gerade begonnen hat und bandelt mit seiner Schauspielkollegin an, wovon Emil nur aus der Presse erfährt. Schnell merkt Jax jedoch selbst, dass es ihm nicht guttut und er weiß, dass er Emil mit der Aktion verletzt. Mit einem großen Auftritt versucht er Emil zurückzugewinnen, wobei er sich voll und ganz der Öffentlichkeit stellt.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 28.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863616342
    Verlag: Himmelstürmer Verlag
    Serie: Junge Liebe .82
    Größe: 877 kBytes
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Und der Oscar geht an ...

Michaela hatte ein breites Grinsen im Gesicht, als sie in das Foyer des Hotels lief und die Menschenmasse sah, die sich dort befand. Emil hingegen atmete tief durch, als er die vielen Fans sah. Er selbst war nur wegen seiner besten Freundin mit auf diese Convention gegangen, damit Michaela nicht alleine dorthin musste. Für einen kurzen Moment bereute er es allerdings, war er doch grundsätzlich niemand, der sich in großen Menschenmengen wohl fühlte. Tatsächlich fühlte er sich am besten, wenn er alleine mit Michaela war, vielleicht in einem Café, oder in einem vollen Kinosaal. Auf einer Convention mit etwa zweitausend Teilnehmern jedoch kam er sich sehr klein vor, obwohl er für einen Mann eine gute Größe hatte. Er spürte die Hand von Michaela an seinem Arm und ließ sich einfach mitziehen. Vermutlich zur Registratur, an der die meisten Menschen standen. Augenrollend stellte sich Emil hinter Michaela und schaute sich um. Er sah nicht einmal zehn Männer und das, obwohl viele weibliche Schauspielerinnen an der Convention teilnahmen, was, wenn man Michaela glauben konnte, eine Seltenheit war. Nicht allerdings, dass die meisten Fans weiblich waren, immerhin hatten die besten Serien heiße Schauspieler in den Hauptrollen.

"Ich hab nur zwei Folgen gesehen", zuckte Emil mit der Schulter, als Michaela mal wieder von der ersten Staffel sprach. Das Staffelfinale fand sie besonders beeindruckend, was sich allerdings vom Buch deutlich unterschied. Immer wieder wollte sie Emils Meinung hören, allerdings hatte er einfach keine Zeit, um sich die Serie auf Dauerschleife anzuschauen.

Seine Aussage hatte jedoch nicht nur seine beste Freundin gehört, sondern auch drei junge Frauen, wovon eine sicherlich noch ein Teenager in der Pubertät war, die sich nun mit großen Augen anschauten. Nach nur wenigen Sekunden schauten sie zu Michaela und Emil.

"Du hast nur zwei Folgen gesehen?", fragte die, die besonders jung aussah.

Emil schaute auf sie hinab, sie war etwa einen Kopf kleiner als er, und nickte. Michaela, die grundsätzlich sehr gesprächiger war und leicht auf andere zugehen konnte, mischte sich sofort mit in das Gespräch ein. Schnell war das Interesse an Emil verloren, stattdessen unterhielten sich die Frauen über die Serie und die Schauspieler. Zugegeben, sie sahen nicht schlecht aus, das musste auch Emil zugeben, jedoch hatte er meist nur Bilder gesehen, die Michaela ihm beinahe täglich schickte. In den ersten beiden Folgen, die er gesehen hatte, kamen keine Männer vor, die er bevorzugte.

"Es ist echt schade, dass er nicht hier ist", meinte eine, die sich Michaela und Emil zwar vorgestellt hatte, doch Emil hatte ihren Namen bereits wieder vergessen. Sicherlich würde er keine von den Frauen wiedersehen, denn Michaela vergaß neue Gesichter genau so schnell wie er.

"Dafür ist Jax da", freute sich Michaela.

Jax spielte eine kleine Rolle in der Serie und obwohl Emil noch nie eine Folge mit ihm gesehen hatte, wusste er, wer dieser Jax war. Michaela liebte ihn und wäre sie nicht beinahe schon dreißig, würde er behaupten, dass seine beste Freundin ein Fangirl war.

"Und Delia", sagte eine andere, "die beiden sind so süß zusammen."

Noch bevor Emil richtig zuhörte, merkte er, dass die Gerüchteküche zu brodeln begann. Er wusste, dass die Charaktere, die Jax und Delia spielten, in der Serie ein Paar waren. Allerdings hatte er noch nie etwas davon gehört, dass sie auch im realen Leben zusammen waren, was Michaela auch lauthals abstritt. Nie würde sie ein Gerücht über ihren Jax dulden. Vor allem dann nicht, wenn sie ihn am liebsten an ihrer Seite sah.

Emil schaute sie mit einem wissenden Blick an, doch sie winkte nur ab. Er schmunzelte, da sich seine beste Freundin in den paar Minuten, die sie in der Schlange standen, wieder in einen Teenager verwandelt hatte. Man konnte ihr ansehen, dass sie bereit war zu kreischen, würde sie einen von den Schauspielern sehen.

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