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Und plötzlich wird ein Märchen wahr Bianca Bd. 1733 von Altom, Laura M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Und plötzlich wird ein Märchen wahr

Tapferkeit und Mut zeichnen Captain Jace Monroe aus, aber vor den zwei winzigen schreienden Bündeln muss der starke Mann kapitulieren. Eine Ex-Geliebte hat die Babys bei ihm abgeladen: unverkennbar seine Töchter. Eiligst stellt er die bildhübsche Emma als Kindermädchen ein - und damit sein Leben völlig auf den Kopf. Plötzlich kann es der überzeugte Junggeselle kaum noch erwarten, abends nach Hause zu kommen. Zu den Zwillingen - und zu Emma, die sein Herz geradezu im Sturm erobert hat. Erst als Jace sie bittet, seine Frau zu werden, legt Emma ein erschütterndes Geständnis ab ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862953035
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1733
    Größe: 225 kBytes
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Und plötzlich wird ein Märchen wahr

2. KAPITEL

Um Viertel nach sechs am Montagmorgen, nachdem Jace fast die ganze Nacht von den abwechselnd schreienden Zwillingen wach gehalten worden war, fühlte er sich alles andere als topfit. Zum Glück war er nur zum Wartungsdienst und nicht für Testflüge eingeteilt. "Noch Fragen?"

Emma schüttelte den Kopf. Sie stand in dem provisorisch eingerichteten Kinderzimmer neben einer Wiege. Ihr Lächeln wirkte heiter, ihre Haltung entspannt.

Entgegen seinen Bedenken war sie fünf Minuten zu früh gekommen, beladen mit einer großen vollgestopften Leinentasche. Angeblich mit Vorräten. Heimlich hatte er hineingesehen und Bücher mit Wiegenliedern, DVDs, Spielzeug und Kleidung entdeckt.

"Ich habe Ihre Referenzen überprüft."

"Ach? Das ist gut."

"Alle vier ehemaligen Arbeitgeber waren überrascht über Ihre Berufswahl. Sie waren bisher im Finanzwesen tätig?"

Sie zuckte die Achseln. "In einem anderen Leben."

"Sie haben Ihren Magister in Stanford gemacht."

"Worauf wollen Sie hinaus?"

"Sind Sie nicht überqualifiziert? Die anderen Frauen, die zum Vorstellungsgespräch hier waren, haben höchstens die Highschool absolviert."

"Muss ich mich deswegen schämen?"

"Keineswegs. Bitte legen Sie mir nichts in den Mund. Ein Collegeabschluss sagt überhaupt nichts über den Wert eines Menschen aus. Was hier drinnen ist ...", er klopfte sich auf die Brust, "... das zählt."

"Da kann ich nur zustimmen", sagte sie schroff.

Jace atmete tief durch. "Hören Sie, das Letzte, was ich will, ist mit Ihnen streiten, Em."

"Mein Name lautet Emma. Ich finde, wir sollten nicht zu persönlich werden."

"Entschuldigung. Ich wollte bloß zum Ausdruck bringen, wie sehr es mich überrascht, dass Sie so gebildet sind. Ich kann Ihnen leider nur ein minimales Gehalt zahlen, aber Sie verdienen eindeutig mehr."

"Habe ich mich denn beklagt?"

"Nein, aber ..." Er blickte zur Uhr. In zwölf Minuten musste er am Hangar sein. "Schon gut. Tut mir leid, dass ich es zur Sprache gebracht habe."

Ihre zusammengepressten Lippen und vor der Brust verschränkten Arme verrieten Jace, dass ihr ebenfalls etwas leidtat, nämlich dass er ihre Vergangenheit ansprach. Aber was erwartete sie von einem neuen Arbeitgeber?

"Kannich Sie im Notfall telefonisch erreichen?",wollte sie wissen.

Erleichtert stellte er fest, dass ihr Ton nun wieder milder klang. "Ja. Ich habe eine Liste zusammengestellt und an den Kühlschrank gehängt."

"Danke. Um welche Zeit kann ich Sie zurückerwarten?"

"Muss ich sofort nach Dienstschluss kommen? Wegen der Babys ist es eine ganze Weile her, dass ich mich mit meinen Freunden treffen konnte. Das würde ich gerne nachholen."

"Lassen Sie sich nur Zeit. Viel Spaß. Ich habe hier alles unter Kontrolle."

Daran zweifelte Jace nicht. Doch er fragte sich, woher die Magisterin Erfahrung in Kinderbetreuung besaß.

"Deine Nanny ist also eine ganz heiße Frau?", erkundigte sich Chief Maintenance Officer "Red" Murphy. Jace, im Freundeskreis Bleifuß genannt, bestätigte: "Das könnte man so sagen. Aber wie ihr wisst, habe ich keine Zeit für Frauen." Granola schlug ihm auf die Schulter. "Offensichtlich hattest du reichlich Zeit in der Nacht, in der du deine Kinder gezeugt hast." "Hör auf, an mir rumzunörgeln. Nach allem, was ich über mich ergehen lassen musste, schuldet ihr mir alle eine Runde." Red lachte. "Eine Runde Säuglingsmilch."

Pam trank einen großen Schluck Bier. "Geh lieber nach Hause, Jace. Du hast jetzt Verantwortung."

Eigentlich waren Frauen am Stammtisch in Jar's Bar unerwünscht. Pam war trotzdem aufgetaucht, und aus Respekt vor Granola hatten alle dafür gestimmt, dass sie bleiben durfte. Allerdings spielte Jace nun mit dem Gedanken, seine Zustimmung zurückzuziehen.

"Es ist nicht korrekt von dir, dass du die arme Nanny Überstunden machen lässt, nur damit du dich amüsiere

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