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Unsere letzte Chance von Herron, Rita (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.11.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Unsere letzte Chance

Agent Night Walker ist fassungslos, Wie konnte Holly ihm nur verschweigen, dass die einen gemeinsamen Sohn haben? Erst nachdem der kleine Sky entführt wurde und sie Night um Hilfe bitten muss, gesteht Holly ihm die Folgen ihrer einzigen Liebesnacht. Dann ist auch Holly plötzlich verschwunden. Night gelingt es zwar, sie und das Baby aus den Fängen eines wahnsinnigen Arztes zu befreien. Doch Dr. Grace ist nicht der Einzige, der Holly verfolgt. Während einer dramatischen Flucht durch die Berge Colorados kommen Night und Holly sich wieder näher...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 08.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733753962
    Verlag: CORA Verlag
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Unsere letzte Chance

PROLOG

Mitte Juli

"Holly Langworthys drei Monate alter Sohn Schyler ist aus seinem Bett entführt worden." Colleen Wellesley ließ den Blick über ihre Agenten schweifen, die sich im geheimen Konferenzraum der Royal Flush versammelt hatten, einer gut zweieinhalbtausend Hektar großen Vieh- und Pferderanch, die als Tarnung für die Aktivitäten der Organisation Colorado Confidential diente.

Zehn Jahre war es jetzt her, seit Colleen die Detektei 'Investigations, Confidential and Undercover' - kurz ICU - gegründet hatte, die sich um vermisste Personen, Erpressungen und Entführungsfälle kümmerte. Vor sechs Monaten war ICU dann von Colorado Confidential engagiert worden, dem jüngsten Ableger der landesweit operierenden Organisation Confidential. Das ICU-Büro in Denver widmete sich zwar auch weiterhin der üblichen Detektivarbeit, aber durch die Verbindung zu Confidential machten verdeckte Ermittlungen für Regierungsbehörden inzwischen den Großteil der Aufträge aus.

Überrascht blickte der Confidential-Agent Night Walker auf, als er Colleens Worte hörte. Holly Langworthy hatte ein Kind?

Holly - die wunderschöne, attraktive und verwöhnte Tochter des ehemaligen Gouverneurs Samuel Langworthy? Holly - die bezaubernde Frau mit dem kastanienroten Haar, mit der er eine leidenschaftliche Nacht verbracht hatte, ehe ihr Vater ihn aus dem Haus geworfen und ihm verboten hatte, sich auf seinem Anwesen je wieder blicken zu lassen?

"Darf ich vorstellen? Mein Bruder Michael", fuhr Colleen fort. "Ich habe ihn gebeten, heute anwesend zu sein, damit er uns den momentanen Stand der Lage berichten kann."

Night hörte kaum, wie Colleen Michael mit den Anwesenden bekannt machte. Seine Gedanken kreisten noch immer um das, was Colleen soeben über Holly Langworthy gesagt hatte. Wusste sie von seiner Beziehung zur Tochter des Gouverneurs? Waren die anderen Agenten eingeweiht?

Was hatte es mit dem Kind auf sich?

Die Minen der ihm gegenübersitzenden Confidential-Agenten Fiona Clark und Shawn Jameson verrieten ihm nicht, was sie dachten.

"Die Öffentlichkeit wusste bislang nichts von der Existenz des Kindes", erklärte Colleen. "Es befand sich seit seiner Geburt vor drei Monaten in der Obhut der Mutter auf dem Anwesen der Langworthys in Denver. Hollys Vater Samuel Langworthy mutmaßt, die Entführung könnte im Zusammenhang mit den anstehenden Gouverneurswahlen stehen", fuhr sie fort. "Nachdem die Medien jetzt von dem Kind wissen, ist das natürlich im Moment die wichtigste Meldung."

Kein Wunder. Der Ex-Gouverneur war vielfacher Millionär, und sein Sohn Joshua galt als aussichtsreichster Kandidat bei den kommenden Wahlen. Doch Nights Gedanken drehten sich in erster Linie um das entführte Baby, das möglicherweise sein Kind war. Aber warum schien Holly Langworthy es nicht für nötig befunden zu haben, ihm davon zu berichten?

Night konnte es noch immer nicht richtig fassen. Womöglich war er Vater eines Sohnes! Mit halsbrecherischem Tempo fuhr er von der zwischen Fairplay und Garo gelegenen Ranch Royal Flush nach Denver zum Haus der Langworthys.

Er selbst war sehr jung gewesen, als er seinen Vater verlor. Seine weiße Mutter hatte ihn daraufhin allein aufziehen müssen. Er wuchs in einer Welt auf, die für ein Cheyenne-Halbblut nicht viel übrig hatte. Schließlich war sie mit ihm in ein Reservat übergesiedelt, da sie hoffte, die Menschen dort würden ihn mit offenen Armen empfangen. Doch Night hatte sich inmitten der Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner genauso allein gefühlt wie in der Welt, aus der seine Mutter stammte.

Niemals hätte er damit gerechnet, eine eigene Familie zu haben. Seit dem frühen Tod seines Vaters glaubte er, Liebe sei immer nur mit Schmerz verbunden - insbesondere, wenn es eine zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen war.

Diese eine Nacht mit Holly hatte er aber nicht vergessen können. Er wollte sie wiede

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