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Unsuitable - Nicht standesgemäß von Towle, Samantha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2017
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Unsuitable - Nicht standesgemäß

Achtzehn Monate saß Daisy Smith unschuldig im Gefängnis. Jetzt, da sie wieder auf freiem Fuß ist, ist es ihr Hauptziel, das Sorgerecht für ihren kleinen Bruder zurückzubekommen. Der erste Schritt hierfür ist einen Job zu finden. Dank einer glücklichen Fügung kann sie eine Anstellung als Hausangestellte auf dem Matis-Anwesen ergattern. Bereits am ersten Tag trifft sie auf ihren neuen Boss, Kastor Matis, auch bekannt unter dem Spitznamen 'Kas-Loch'. Kas ist das, was man einen griechischen Gott nennen könnte, darüber hinaus ist er arrogant, abweisend und allgemein kein angenehmer Zeitgenosse. Daisy ist dennoch dankbar für den Job und während sie beide versuchen, die Anziehungskraft zwischen ihnen zu verarbeiten, gelingt es Daisy mehr und mehr, hinter Kastors schroffe Fassade zu blicken. Und was sie da entdeckt überrascht sie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 01.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864437397
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 610 kBytes
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Unsuitable - Nicht standesgemäß

Zwei

Ich sehe aus dem Fenster auf die überfüllte Gegend Londons im Wartezimmer im ersten Stock des Bewährungshelferbüros und warte auf den mir zugeteilten Bewährungshelfer Toby Willis.

Alles sieht aus wie immer, nur anders. Oder vielleicht bin ich nur anders.

Cece wollte mit mir reingehen, aber ich hab ihr gesagt, sie soll irgendwo einen Kaffee trinken gehen, statt mit mir im Wartezimmer rumzuhängen, bis ich an der Reihe bin. In einer Stunde werde ich sie am Auto treffen.

Das war vor einer Stunde, und ich wurde immer noch nicht reingerufen.

Als ich das denke, erscheint ein Typ in der Tür. Sieht aus, als wäre er in seinen Mittdreißigern. Rasiertes Haar - wirklich kein einziges Haar ist auf seinem Kopf zu erkennen -, und er trägt einen schwarzen Nadelstreifenanzug, der wirkt, als hätte er schon bessere Tage gesehen.

"Daisy Smith? Ich bin Toby Willis. Würden Sie bitte mitkommen?"

Ich stehe auf und folge ihm durch den Korridor zu seinem Büro. Dann setze ich mich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch, während er die Tür zumacht. Er geht um den Schreibtisch und setzt sich dahinter.

"Tut mir leid, dass es so spät wurde. Ich konnte einem zu langen Meeting nicht entkommen."

"Schon gut." Ich lächle. "Ich bin das Warten gewohnt und es ist ja nicht so, dass ich irgendwo anders sein müsste."

Er hebt den Blick zu meinem. Seine Augen sind blau und freundlich. Eigentlich, wenn ich so drüber nachdenke, sieht sein ganzes Gesicht freundlich aus. Was in starkem Kontrast zu dem krassen, kahlrasierten Kopf steht.

Er lächelt. "Gut, dann hoffen wir mal, dass wir das für Sie ändern können." Er dreht sich zu seinem Computer und tippt etwas ein. Dann greift er zu einer Akte. Mein Name steht oben drauf. Er öffnet die Akte und blättert durch ein paar Papiere. "So." Er sieht mich an. "Ich werde Sie nicht lange aufhalten. Sie müssen nur über die Entlassungsbedingungen sehen und unterschreiben. Dann reden wir über Wohnmöglichkeiten und mögliche Arbeitsstellen."

"Kann ich mit den Wohnmöglichkeiten anfangen?"

Er lehnt sich im Stuhl zurück, nickt, und gibt mir so grünes Licht.

"Ich weiß, dass ich in ein Hostel soll. Aber meine beste Freundin hat eine Wohnung in Sutton, Süd-London, und ich würde gern bei ihr einziehen. Falls das erlaubt ist."

"Hat Ihre Freundin eine kriminelle Vergangenheit?"

"Oh Gott, nein." Ich lache kurz. "Sie ist Friseurin. Und hatte noch nie irgendwelche Schwierigkeiten in ihrem Leben."

Die hatte ich auch nicht, bis ich wegen Diebstahl verhaftet wurde. Das sage ich aber nicht laut. Es macht keinen Sinn mehr, auf meine Unschuld zu bestehen. Dieses Schiff ist schon lange vorbeigesegelt.

"Dann sehe ich keine Probleme. Solange ich die Adresse und ein paar Details über Ihre Freundin habe, ist das in Ordnung."

"Vielen Dank." Ich atme erleichtert durch. Ich wollte das vor Cece nicht zugeben, aber der Gedanke, in einem Hostel zu wohnen, fühlt sich an wie eine andere Form von Gefängnis. "Wollen Sie die Adresse gleich haben? Cece hat sie mir aufgeschrieben."

"Gern."

Ich angle das Stück Papier mit der neuen Adresse aus meiner Jeanstasche und überreiche es ihm. Er heftet den Zettel in meine Akte.

"Hier sind die Entlassungsbedingungen. Für den Rest Ihrer verurteilten Strafe müssen Sie sich an diese Regeln halten." Er reicht mir ein Blatt Papier. "Lesen Sie das gründlich und unterschreiben Sie unten. Sie müssen nicht unterschreiben, aber die Regeln sind trotzdem rechtlich bindend."

"Okay." Ich lächele schwach. Dann lese ich die Bedingungen. Sie beinhalten, was ich e

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