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Verführung im Paradies von Bond, Stephanie (eBook)

  • Erschienen: 03.05.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verführung im Paradies

Frankie in Key West begegnet. Zwischen dem sexy Draufgänger und der hübschen Urlauberin knistert es heftig. Gemeinsam verbringen sie eine aufregende Nacht. Kann Aussteiger Randy die Karrierefrau Frankie davon überzeugen, dass zwischen ihnen mehr ist als heißer Sex?

Produktinformationen

    Größe: 834kBytes
    Herausgeber: CORA Verlag
    Untertitel: Digital Edition
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 128
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783733787578
    Erschienen: 03.05.2015
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Verführung im Paradies

2. KAPITEL

Frankie wollte nicht weinen, aber zum ersten Mal in ihrem Leben konnte sie einfach nicht anders. Seit Jahren lebte sie nur für ihre Karriere, und jetzt geriet alles, was sie sich aufgebaut hatte, durch ihre eigene Dummheit und einen dreisten Dieb in Gefahr.

"Huuuhuuu", äffte Tweety sie nach. "Huuuhuuu!"

Schniefend hob sie den Kopf und sah den halb nackten Barkeeper vor sich. Strahlend lächelnd hielt er eine Packung Instant-Kaffee hoch. "Kein Grund zur Verzweiflung, ich bin ja fündig geworden."

Die Stimme des Mannes klang tief und sinnlich. Ein kleiner goldener Ohrring glitzerte in seinem Ohrläppchen und hob sich von der tief gebräunten Haut ab. Das sonnengebleichte braune Haar reichte ihm bis auf die Schultern und schrie nach einem Besuch beim Friseur. Das ebenmäßige Gesicht wurde von der geraden schmalen Nase und dem kräftigen Kinn geprägt, und die Schultern des Mannes waren breit und muskulös. Auf dem rechten Oberarm entdeckte Frankie eine kleine Tätowierung in Form einen bunten Wirbels, die sie an die Lollis erinnerten, die sie als Kind so gern gegessen hatte. Dieser Mann hatte nichts mit ihrem Idealbild eines Partners gemeinsam, aber sie musste zugeben, dass er wirklich fantastisch aussah.

Jetzt bekam sie auch noch einen Schluckauf. Lächelnd sah sie ihn an. Dieser Mann musste sie für vollkommen durchgedreht halten. "Tut mir leid."

"Keine Ursache." Er reichte ihr eine Papierserviette. "Leider habe ich keinen Herd, um das Wasser kochen zu lassen", sagte er, "aber das Wasser, das aus der Leitung kommt, ist auch ganz schön heiß."

Gedankenverloren nickte sie. Es kränkte sie ein wenig, dass ihre Tränen ihn gar nicht zu rühren schienen. "Leitungswasser ist mir recht." Kurz betrachtete sie misstrauisch den Papagei, dann sah sie hastig wieder auf die Straße hinaus, um nur ja nicht die Polizistin zu verpassen.

Vielleicht konnte der Barkeeper ihr helfen, aber dieser Mann hier sah nicht so aus, als könne man ihm unbesehen vertrauen. "Ist die Polizeiwache hier in der Nähe?"

Er war bereits in der Küche und ließ Wasser in den Becher laufen. Jetzt streckte er den Kopf um die Ecke. "Die Polizeiwache?"

Frankie nickte und versuchte, gelassen zu wirken.

Einen Moment sah er sie durchdringend an, doch dann gab er sich wieder unbekümmert. "Die Wache ist schon ein Stück entfernt, dritte Straße rechts." Er stellte einen gelben Becher auf den Tresen, rührte mit einem Löffel um und schob den Becher dann zu Frankie.

Sie beobachtete jede seiner Bewegungen und trank dann einen Schluck. "Danke."

Er nickte kurz, und Frankie bemerkte, dass seine Augen von einem ungewöhnlich hellen Braun waren, fast golden. Dazu die dunklen Wimpern und die dichten Augenbrauen ... Er sah wirklich umwerfend aus. Wieder wischte er mit dem Lappen über den Tresen. "Wenn das alles ist, was ich für Sie tun kann, dann würde ich mich gern um noch ein paar andere Dinge kümmern."

Einen Augenblick zögerte sie, aber schließlich war er ein Fremder, und seine Meinung konnte ihr egal sein. "Hätten Sie zufällig eine Zigarette für mich?"

Mit zusammengepressten Lippen griff er unter den Tresen und zog eine angebrochene Packung Zigaretten hervor. "Die werden Sie eines Tages umbringen."

"Ich weiß", gab sie zu und griff nach der Packung. "Aber ich bin nicht süchtig. Haben Sie auch Feuer?"

Stirnrunzelnd holte er auch noch ein Streichholzbriefchen. "Noch etwas?"

"Danke, das ist alles." Frankie sah ihm nach. Sie schätzte ihn auf Mitte bis Ende dreißig. Seine ausgebleichte abgeschnittene Jeans war ihm so weit von den Hüften gerutscht, dass Frankie einen schmalen Streifen seiner orangefarbenen Badehose sehen konnte.

Ein Barkeeper, der häufig am Strand war? Beeindruckend.

Frankie saß allein an der Bar, aber die zahlreichen kleinen Tische waren alle besetzt. Es herrschte eine fröhliche Geräuschkulisse, und drei Schulmädchen gaben kichernd ihr

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