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Verliebt bis in die Fingerspitzen Liebesroman von Morgan, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.06.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Verliebt bis in die Fingerspitzen

Eines hat Hundesitterin Fliss schon als Kind gelernt: Zeig niemandem, wie verletzbar du bist. Zeig niemandem deine Gefühle. Als sie erfährt, dass ihr Ex Seth als Arzt in der örtlichen Tierklinik anfängt, brennen Erinnerungen wie die Sonne auf ihrer Haut: die zärtlichen Stunden am Strand, der Geruch des Meeres. Prompt flüchtet sie aus New York in die Hamptons. Doch dort trifft sie ausgerechnet auf Seth. Verwirrt schlüpft sie in die Rolle ihrer Zwillingsschwester, um der schmerzlichen Begegnung aus dem Weg zu gehen: der Begegnung mit dem größten Fehler ihres Lebens ...

Sarah Morgan startete ihre Karriere bereits als Kind - mit einer Biografie eines Hamsters. Als Erwachsene arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, bis sie nach der Geburt ihres ersten Kindes die Schriftstellerei erneut für sich entdeckte. Zum Glück! Ihre humorvollen Romances wurden weltweit mehr als 11 Millionen Mal verkauft. Die preisgekrönte Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 04.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767778
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch Bd.26110
    Originaltitel: Holiday in the Hamptons
    Größe: 724 kBytes
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Verliebt bis in die Fingerspitzen

1. Kapitel

Zehn Jahre später ...

"Ich habe beschlossen, dass wir unser Geschäft ausweiten." Fliss ließ ihre Schuhe mitten auf dem Fußboden liegen und ging barfuß in die Küche. "Hast du dir unseren Kalender für den nächsten Monat angeguckt? Wir haben keinen einzigen freien Termin mehr. Unsere Empfehlungen haben sich verdoppelt und unsere Buchungen gehen durchs Dach. Es ist an der Zeit, unseren Erfolg zu nutzen und zu expandieren." Immer nach vorne sehen, dachte sie. Es fühlte sich gut an.

Ihre Schwester, die gerade einen Welpen fütterte, den sie zur Pflege aufgenommen hatte, war weit weniger enthusiastisch. "Wir decken doch bereits das gesamte östliche Manhattan ab."

"Ich weiß, und ich sage auch nicht, dass wir den Gassiservice ausweiten sollen." Sie hatte darüber nachgedacht, die Konkurrenz studiert und die Zahlen durchgerechnet. "Ich denke, wir sollten in einen Bereich expandieren, der eine größere Gewinnspanne hat. Wir sollten zusätzliche Dienstleistungen anbieten."

"Was zum Beispiel?" Harriet zog den Hund näher an sich heran. "Wir sind ein Gassiservice. Die Bark Rangers. Denkst du daran, das auf Katzen auszuweiten? Die Meow Movers?"

"Wir kümmern uns bereits um Katzen, wenn die Besitzer das wünschen. Ich rede von Haustiersitting. Ein Übernachtungsservice für einzelne Tage oder auch den Urlaub." Das erregte die Aufmerksamkeit ihrer Schwester.

"Du willst, dass ich über Nacht im Haus eines Fremden bleibe? Vergiss es."

"Natürlich wäre der Fremde ja eben nicht da. Denn wenn er da wäre, würde er keinen Haustiersitter brauchen."

"Trotzdem, das gefällt mir nicht." Harriet zog die Nase kraus. "Ich mag mein Zuhause. Und außerdem, wenn ich so etwas tun würde, wie sollte ich mich dann um meine Pflegehunde kümmern?"

"Den Teil habe ich noch nicht ganz durchdacht." Und sie wusste, sie bräuchte ihrer Schwester gar nicht erst vorzuschlagen, ihre Pflegeaktivitäten etwas zu reduzieren. Auf keinen Fall würde Harriet jemals einem Tier in Not den Rücken zuwenden.

Und sie wollte nicht, dass ihre Schwester unglücklich war.

Seitdem sie denken konnte, beschützte sie Harriet. Anfangs vor ihrem Vater und dann vor allem und jedem, das oder der ihre Zwillingsschwester bedrohte.

Harriet zu beschützen hatte sie überhaupt erst auf die Idee gebracht, diese Firma aufzubauen, und wenn sie expandieren wollte, dann musste sie die Idee vorsichtig und in kleinen Schritten umsetzen.

Sie schaute auf ihr Handy, um zu sehen, ob neue Buchungen eingegangen waren. "Ich meine ja nur, dass ich unser Geschäft etwas größer betrachten möchte. Du musst dir keine Sorgen machen."

"Ich mache mir keine Sorgen. Ich verstehe nur nicht, wo das auf einmal herkommt. Hat es eine Beschwerde wegen einem der Hundesitter gegeben?"

"Nein. Unser Gassipersonal ist das beste der Welt. Vor allem, weil du einen unfehlbaren Instinkt dafür hast, wenn jemand Tiere nicht wirklich mag. Unser Auswahlprozess ist tadellos und unsere Fluktuation nahe null."

"Also warum dann plötzlich dieser Wunsch nach Veränderung?"

"Das ist nicht plötzlich. Wenn man seine eigene Firma führt, ist es wichtig, sich ständig zu entwickeln. Es gibt da draußen eine Menge Konkurrenz." Sie hatte gerade erst gesehen, wie viel Konkurrenz es gab. Aber das erzählte sie Harriet nicht. Kein Grund, ihrer Schwester Sorgen zu bereiten.

"Aber du hast doch selbst gesagt, dass viele der Leute, die sich mit einem Gassiservice selbstständig machen, unzuverlässig sind. Menschen vertrauen ihre geliebten Haustiere keinen unzuverlässigen Personen an. Wir haben noch nie einen Kunden verloren. Niemals. Unsere Kunden vertrauen uns."

"Und sie werden uns auch vertrauen, in ihr Haus zu kommen, weshalb ich denke, wir sollten unseren Service ausweiten. Ich überlege auch, ein Gehorsamkeitstraining anzubieten. Mir fallen ein paar Hunde ein, die davon profitieren würden."

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