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Verliebt für eine Weihnachtsnacht Roman von Morgan, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Verliebt für eine Weihnachtsnacht

Harriet Knight will sich jeden Tag einer Herausforderung stellen. Aber als die Hundesitterin ihren neuesten Kunden kennenlernt, gerät sie mächtig ins Stottern: Obwohl der attraktive Arzt Ethan Black bei vielen Frauen einen Fieberschub auslöst, scheitert er an der Erziehung des unbändigen Spaniels Madi kläglich. Um dem Hund zu helfen, bleibt Harriet nichts anderes übrig, als in Ethans Apartment im winterlichen Manhattan einzuziehen - wo sie sich Hals über Kopf in Ethan verliebt. Doch wenn ihre Arbeit getan ist, muss sich Harriet eines fragen: Hat sie Ethan ihr Herz nur für eine Weihnachtsnacht geschenkt? Oder für ein ganzes Leben?

Sarah Morgan startete ihre Karriere bereits als Kind - mit einer Biografie eines Hamsters. Als Erwachsene arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, bis sie nach der Geburt ihres ersten Kindes die Schriftstellerei erneut für sich entdeckte. Zum Glück! Ihre humorvollen Romances wurden weltweit mehr als 11 Millionen Mal verkauft. Die preisgekrönte Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767785
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Moonlight Over Manhattan
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Verliebt für eine Weihnachtsnacht

1. Kapitel

So sollte ein Date nicht enden.

Wenn sie gewusst hätte, dass sie aus dem Fenster der Damentoilette würde klettern müssen, hätte sie sich an diesem Abend gegen die Schuhe mit den wahnsinnig hohen Absätzen entschieden. Warum hatte sie nicht mehr Zeit darauf verwendet, das Balancieren zu lernen, bevor sie ihre Wohnung verlassen hatte?

Sie war noch nie der Typ für hohe Absätze gewesen, was genau der Grund dafür war, dass sie nun diese hohen Stilettos trug. Ein weiterer abgehakter Punkt auf ihrer Liste der Dinge, die Harriet Knight normalerweise nicht tun würde.

Es war eine peinlich lange Liste. Sie hatte sie eines einsamen Oktoberabends zusammengestellt, als ihr bewusst geworden war, dass sie nur deshalb allein in ihrer Wohnung saß und mit ihren Pflegetieren redete, weil sie ihr Leben sicher eingemummelt in ihrer Komfortzone verbrachte. Wenn es so weiterginge, würde sie vereinsamt sterben, umgeben von hundert Hunden und Katzen.

Hier ruht Harriet, die sich in Sachen Tierpflege bestens auskannte, deren Streicheleinheiten Menschen jedoch verwehrt blieben.

Dabei wäre ein Leben in Sünde sicherlich aufregender. Leider hatte sie bei ihrer Geburt das falsche Regelwerk gegriffen. Als Kind hatte sie gelernt, sich zu verstecken. Sich klein, wenn auch nicht vollkommen unsichtbar zu machen. Seitdem war sie immer auf dem sichersten Pfad dahingetrottet und hatte dabei praktische Schuhe getragen. Viele Leute, darunter ihre Zwillingsschwester und ihr Bruder, würden sagen, dass sie dafür gute Gründe hatte. Was auch immer sie dazu getrieben hatte, es lag in der Vergangenheit, sie lebte nun ein kleines Leben, und sie war sich unangenehm bewusst, dass sie sich freiwillig dafür entschied, es so zu belassen.

Das F-Wort thronte über ihrer Welt.

Nicht das Schimpfwort. Sie war kein Mensch, der fluchte.

Ihr F-Wort lautete Furcht .

Furcht vor Demütigung, vor dem Versagen, vor dem, was andere Leute über sie dachten. All diese Furcht hatte ihren Ursprung in der Angst vor ihrem Vater.

Sie war das F-Wort so leid.

Sie wollte nicht alleine durchs Leben gehen, weshalb sie beschlossen hatte, sich zu Weihnachten ein ganz neues Geschenk zu machen.

Mut.

Sie wollte nicht in fünfzig Jahren auf ihr Leben zurückblicken und sich fragen, was sie wohl getan hätte, wäre sie nur mutiger gewesen. Sie wollte kein Bedauern empfinden. Während eines glücklichen Thanksgiving mit Daniel und seiner zukünftigen Frau Molly hatte sie ihre Ängste-Liste durch eine andere Liste ersetzt: eine Herausforderung für jeden Tag.

Die Harriet-Challenge.

Sie würde sich auf eine Reise begeben, um das Selbstbewusstsein zu finden, das sich ihr bislang entzog, und wenn sie es nicht fände, würde sie es vortäuschen.

In dem Monat zwischen Thanksgiving und Weihnachten würde sie jeden Tag eine Sache tun, die ihr Angst machte oder zumindest unangenehm war. Es musste etwas sein, bei dem sie dachte: Das will ich nicht.

Einen Monat lang würde sie genau das Gegenteil von dem tun, was sie normalerweise tat.

Einen Monat lang würde sie sich durch ihre ganz eigene Hölle schicken.

Sie würde aus dieser Challenge als neue, verbesserte Version ihrer selbst hervortreten. Stärker. Mutiger. Selbstbewusster.

Weshalb sie nun halb aus einem Badezimmerfenster hing und sich auf ihre neue beste Freundin Natalie stützte. Zum Glück befand sich das Restaurant nicht auf einer Dachterrasse.

"Zieh die Schuhe aus", riet Natalie ihr. "Ich werfe sie dir runter."

"Wie ich mich kenne, werden die Absätze mich entweder aufspießen oder bewusstlos schlagen. Es ist besser, ich behalte sie an, Natalie." Es gab Tage, da zweifelte sie an den Vorzügen ihrer Sensibilität, aber im Moment war sie nicht sicher, ob sie ihr den Spaß verdarb oder sie am Leben hielt.

"Nenn mich Nat. Wenn ich dir helfe zu fliehen, können wi

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