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Verliebt in meinen Freund von Lillian, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.07.2018
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Verliebt in meinen Freund

Neue Freundschaft - neues Glück? Sally und Brad sind endlich wieder beste Freunde, es könnte eigentlich nicht besser laufen und sie genießen die gemeinsame Zeit. Doch das Knistern zwischen ihnen will nicht vergehen. Obwohl beiden doch eigentlich klar ist, dass eine Beziehung nicht funktionieren wird, müssen sie sich bald entscheiden: Herz oder Verstand?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 05.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783962150655
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1333 kBytes
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Verliebt in meinen Freund

Zwei

Es war an dem Tag, als ich gerade dabei war, Daph ihren Lieblingskuchen zu backen, nachdem ich sie so dermaßen auf die Palme gebracht hatte. Dieses ewige Hin und Her mit Brad, brachte beinahe noch meine Freundschaft zu Daph ins Wanken. Nachdem sie aus der Wohnung gerauscht war, hatte ich vor, es wieder mit ihrem Lieblingskuchen gut zu machen. Es klingelte an der Tür. Hatte Daph etwa ihren Schlüssel vergessen? Aber anstelle von Daph stand Brad vor der Tür und starrte mich an. Sein Blick von damals versetzte mir noch heute einen ordentlichen Stich. Er kam ein paar Schritte in meine Richtung. Die Hände in den Hosentaschen seiner locker sitzenden Jeans. Er trug seine braune Lederjacke, die ich so gerne an ihm mochte. Sein Lächeln wurde langsam breiter, war aber gleichzeitig auch etwas schmerzverzerrter und wirkte unsicher. Wie versteinert blieb ich stehen und rührte mich nicht vom Fleck. Ich wusste nicht, warum er überhaupt hier war. Keiner von uns Beiden wusste so recht, was er sagen sollte. Ich wich einen Schritt zurück und bedeutete ihm, einzutreten. Etwa einen halben Meter vor mir blieb er stehen und schaute auf den Boden, während er tief durchatmete.

"Wie geht es dir?", fragte er dann leise.

"Du bist sicherlich nicht hierher gekommen, um mich zu fragen, wie es mir geht", sagte ich leise. Meine Stimme war zittrig und ich hatte Mühe, dass sie nicht brach.

Brad schnaubte. "Nein, natürlich nicht. Jetzt habe ich mir so viele Wörter zurechtgelegt und bekomme vor dir nicht eines davon raus."

Erwartungsvoll schaute ich ihm in die Augen. Ich konnte noch immer nicht begreifen, dass er in diesem Moment vor mir stand. Noch bei meinem letzten Versöhnungsversuch hatte ich geglaubt, ihn für immer verloren zu haben. Jetzt stand er hier, zwar mit bedrücktem Gesichtsausdruck, aber er war hier.

Ich schluckte schwer.

"Ach egal", sagte er dann und kurz darauf kam er einen Schritt auf mich zu, schlang seine Arme um mich und zog mich ganz dicht an sich heran. Alles um mich herum schien sich im Kreis zu drehen. Sein Duft, seine Berührung, seine Arme, die sich um mich schlangen. Sein Atem, sein Herzschlag. Alles war so unwirklich. Mein Herz schoss aus meiner Brust und setzte gleichzeitig fast aus. Mein Atem ging rasend und flach zugleich. Meine Tränen flossen. War das wirklich real, was gerade passierte? Ich schloss meine Augen, legte meine Arme vorsichtig um seine Taille und begann leise zu weinen. Tränen quollen aus meinen Augen und landeten auf seiner Schulter. Als ich verstand, dass Brad wirklich da war, krallte ich meine Hände in seinen Rücken und presste meine Stirn auf seine Schulter und weinte lauthals vor Freude und vor Verwirrung. Ich sog seinen Duft ein. Aber so, wie ich ihn vor einigen Monaten gefühlt habe. Nicht als Partner, sondern als besten Freund. In diesem Moment hatte ich meinen Brad wieder. Ich betete jedenfalls, dass es so war. Dass niemand da sein würde, der mich wachrüttelte und ich feststellen musste, dass alles nur ein Traum gewesen war. Niemand, der ihn mir wieder wegnehmen konnte. Sein Griff wurde immer fester, lockerte sich aber wieder, als er begriff, dass er mir mittlerweile wehtat. Erst dann ließ er langsam von mir ab, hielt mich an den Schultern auf Abstand und musterte mich, als wolle er prüfen, ob ich ebenfalls echt war. Meine Schultern bebten unter seiner Berührung und meine Tränen liefen immer weiter. Er legte mir vorsichtig eine Hand auf die Wange und wischte meine Tränen beiseite. Er versuchte zu schmunzeln, war aber eigentlich genauso aufgelöst wie ich.

Ich schüttelte kaum merklich den Kopf, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich nicht verstand, was wir hier taten. "Immer schön weiter atmen", sagte er leise und setzte jetzt sein schiefes Lächeln auf. "Komm mit mir." Er nahm mich beim Arm und zog mich mit auf die Couch, wo er sich dicht neben mich setzte. Brad ließ mich nicht aus den Augen. Allmählich konnten wir wieder etwas ruhiger atme

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