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Verliebt in Mr. Fast-Perfekt Roman von Moran, Eleanor (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.07.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Verliebt in Mr. Fast-Perfekt

Traummänner sind sexy, perfet - und vergeben! Als Lulu den charmanten Charles trifft, schwebt sie auf Wolke sieben - doch nur, um bald unsanft auf dem Boden der Tatsachen zu landen: Denn Mr. Vermeintlich-Perfekt entpuppt sich als Mr. Ziemlich-Verheiratet. Trotzdem können Lulu und Charles einfach nicht voneinander lassen ... Und plötzlich ist alles schrecklich kompliziert. Verzweifelt vertraut sich Lulu ihrer Schwester Alice an. Doch die ist gerade mit ihrem eigenen Liebesleben beschäftigt. Ein sexy Bad Boy bringt nun mal nicht immer geeignete Beziehungsqualitäten mit sich! Aber Alice und Lulu geben die Hoffnung auf die große Liebe trotzdem nicht auf ... Eleanor Moran arbeitet als leitende Produzentin beim BBC. Weitere Romane der Autorin sind bereits in Vorbereitung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 21.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641125066
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Mr. Almost Right
    Größe: 551 kBytes
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Verliebt in Mr. Fast-Perfekt

Kapitel 1

"Chris de Burgh?"

"Ganz genau, Alice, Chris de Burgh. Das Ding hat mir tatsächlich vorgeschlagen, Lady in Red herunterzuladen. Liege ich falsch, wenn ich mich von iTunes angegriffen fühle? Ich dachte immer, sitzen gelassen zu werden ist eine Beleidigung, das hier ist allerdings noch schlimmer."

"Aber das passiert doch nicht einfach so, du musst es irgendwie ermutigt haben. Hast es anscheinend an der Nase herumgeführt. Du hast dir wohl jede Menge Phil Collins reingezogen, um über deinen Liebeskummer hinwegzukommen, kann das sein?"

Sie sagt dies mit einem schiefen Lächeln und vermittelt mir damit, wie gut sie darüber Bescheid weiß, dass Steves unerwartete Abfuhr mir ziemlich zugesetzt hat. Alice wendet ihren Blick wieder der Straße zu, lenkt geschickt den riesigen weißen Lieferwagen um die enge Kurve und schüttet sich dabei gleichzeitig ein Minstrel aus der Tüte in den Mund, die zwischen uns liegt. Manchmal glaubt man kaum, dass wir miteinander verwandt sind, geschweige denn eineiige Zwillinge. Müsste ich dieses schwerfällige Vehikel steuern, lägen alle unsere irdischen Güter inzwischen längst über den Gehweg verstreut. Von unseren zweiunddreißig Jahren auf diesem Planeten ist sie mir acht Minuten voraus, aber manchmal habe ich das Gefühl, es sind eher acht Jahre. Sie ist die Verantwortungsbewusste, diejenige, die die Antworten parat hat. Wohingegen ich nur bedeutungslos bin.

Wir ziehen von unserer winzigen Zweizimmerwohnung in Hackney in ein kleines Kutscherhäuschen in Barnsbury. Wir müssen uns dafür zwar ziemlich verausgaben, doch Alice ist befördert worden, und mir sind drei Monate Arbeit an Last Carriage to Avon , einem kitschigen historischen Fernsehfilm, sicher. Ich gehe überall dorthin, wohin Zelda – die würdevolle Kostümdesignerin, für die ich arbeite – mich mitnimmt. In letzter Zeit hatte sie gesundheitliche Probleme, und ich befürchte, sie hat gar nicht richtig wahrgenommen, wie unglaublich knapp bemessen unser Budget ist. Billigkrinolinen sind eigentlich nicht ihr Ding.

Dank Alice' Fahrkünsten erreichen wir unsere Türschwelle in doppelter Geschwindigkeit. Die Straßen mit ihren altmodischen Straßenlaternen und den dazwischengesetzten Pappeln würden sich fast für eine Filmkulisse eignen. Wir bleiben auf dem Gehweg stehen und lassen die Szenerie auf uns wirken. Es ist eine ganz andere Welt als die der geschäftigen Hauptstraße, von der wir weggezogen sind.

"Es ist so ruhig!", sagt Alice.

"Es wird uns gefallen", betone ich und fühle mich plötzlich erleichtert, dass wir die Brecon Road verlassen haben. Ich kann nur hoffen, dass es mir hilft, auch Steve hinter mir zu lassen, damit ich über diese bittere Enttäuschung hinwegkomme. Wir hieven unseren Esstisch von der Ladefläche und werfen dabei die Stehlampe unserer Großmutter um.

"Mist!", entfährt es Alice. "Wir brauchen unbedingt einen Mann mit Muskelkraft."

"Rufus hat versprochen, gleich nach der Arbeit herzukommen."

"Mein Gott, Lulu, du kennst ihn doch. Er wird sich via Internet mit irgendeinem Höhlenmenschen in Wisconsin über Betriebssysteme austauschen und völlig vergessen, dass es uns überhaupt gibt."

Rufus ist unser Computerfreak-Halbbruder. Er ist groß und schlaksig mit zusammengewachsenen Augenbrauen, die eine einzige lange Linie bilden, und unserer Überzeugung nach noch Jungfrau, obwohl er bereits auf die zwanzig zugeht. Die Tatsache, dass er in der Computerspielbranche arbeitet, einer von liebeskranken Workaholics mit Testikeln beherrschten Industrie, verb

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