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Verlockung in Italien von BROOKS, HELEN (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verlockung in Italien

So charmant der vermögende italienische Unternehmer Blaine Morosini sie auch umwirbt, Maisie zeigt ihm die kalte Schulter. Nie wieder will die junge Engländerin sich auf einen Mann einlassen! Zu sehr wurde sie verletzt! Doch als Blaine ihr einen verlockenden Job anbietet, kann sie einfach nicht Nein sagen - selbst wenn das bedeutet, mit ihm nach Italien zu gehen. In seiner Luxusvilla kommt sie ihm immer näher, fühlt sich - ohne es zu wollen - mit jedem Tag stärker zu ihm hingezogen. Aber kaum beginnt sie wieder an die Liebe zu glauben, scheint ihre schlimmste Befürchtung wahr zu werden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862957811
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 591 kBytes
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Verlockung in Italien

1. KAPITEL

Fasziniert betrachtete Maisie das Nabelpiercing der jungen Frau, die ihr in der U-Bahn gegenübersaß. Der silberne Ring war rundum mit winzigen bunten Brillanten besetzt und wirkte ebenso extravagant wie seine Besitzerin mit dem rot gesträhnten Haar und dem tiefschwarzen Kajal um die leuchtend blauen Augen. Das Mädchen wollte auffallen, provozieren - nach der Devise: Akzeptiere es oder nicht. Keine Kompromisse.

Maisie rutschte unbehaglich auf ihrem Sitz hin und her, den Blick immer noch auf den kleinen Nabelring und den gebräunten flachen Bauch ihres Gegenübers geheftet. Sie hat gestern Abend sicher keine ganze Pizza und danach noch zwei Karamell-Doughnuts in sich hineingestopft, dachte Maisie reuig. Die ellenlangen Beine in den bewusst heruntergekommen wirkenden Jeans waren schlank wie die eines Models. Und das kurze, ärmellose T-Shirt ließ ebenso schlanke Arme sehen, die mit schweren Armreifen behängt waren.

Das Mädchen wirkte unglaublich grazil, selbstbewusst und voller Lebensenergie.

Von der Aufmachung her das genaue Gegenteil der hochgewachsenen, gertenschlanken Blondine, wegen der Jeff sie gerade verlassen hatte - aber im Geiste waren die beiden Schwestern, das spürte Maisie genau.

Der Gedanke an Jeff und Camellia - allein der Name verhieß bereits Perfektion, wie eine weniger gute Freundin ihr hämisch zugeraunt hatte - trieb Maisie die Tränen in die Augen. Hastig suchte sie nach einem Taschentuch. Mitten in der U-Bahn, und dann noch an ihrem freien Samstagvormittag, einfach loszuheulen! Hastig wandte sie den Kopf in Richtung Fenster.

Aber das war auch keine gute Idee! Das verschwommene Spiegelbild bewies ihr nur einmal mehr, wie wenig bemerkenswert ihr welliges braunes Haar und die haselnussfarbenen Augen waren, und dass ihr Gesicht eine eindeutig runde Form aufwies.

Maisie konzentrierte sich so sehr darauf, nicht wieder das Mädchen mit dem Nabelring anzusehen, dass sie darüber ihre Haltestelle verpasste.

Na großartig! Jetzt würde sie nicht einmal rechtzeitig zu ihrem allwöchentlichen Kaffeetreff mit Sue und Jackie kommen! Und die würden natürlich annehmen, sie sei nur deshalb zu spät dran, weil sie immer noch nicht über die Trennung von Jeff hinweg war.

Arme Maisie.

Sie mochten es nicht laut sagen, aber es sprach aus jedem ihrer Blicke. Und an ihr lag es nun, ihren Freundinnen zu beweisen, wie wenig sie zu bedauern war, da sie keinen einzigen Gedanken mehr an Jeff verschwendete. Das Mädchen ihr gegenüber hätte damit sicher kein Problem. Aber wahrscheinlich wäre die auch nie von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen worden ...

Maisie gab sich einen Ruck, drückte auf den Halteknopf und verließ kurz darauf die U-Bahn. Jetzt stand sie mitten auf der geschäftigen Oxford Street und blinzelte in die strahlende Junisonne. Es war viel wärmer als erwartet, und sie bereute inzwischen bitter, sich nichts Leichteres angezogen zu haben. Der wadenlange Jeansrock war viel zu dick, und in dem langärmeligen Oberteil schwitzte sie jetzt schon.

Warum zwang sie sich überhaupt zu einem Treffen, zu dem sie gar keine Lust hatte? Bei dieser Überlegung verlangsamte Maisie automatisch ihre Schritte. Wenn sie das Café endlich erreicht hätte, würde sie unter Garantie völlig aufgelöst wirken, während Sue und Jackie gewohnt aufgestylt und beneidenswert frisch dort saßen und an ihrem Eiswasser oder einem anderen kalorienlosen Getränk nippten.

Es sind deine besten Freundinnen, erinnerte Maisie sich streng. Und sie gehen sicher viel weniger kritisch mit dir um als du selbst.

Seit der Grundschulzeit waren sie unzertrennlich. Sue arbeitete inzwischen sehr erfolgreich als Modeeinkäuferin und Jackie als Kosmetikerin mit eigenem Schönheitssalon, der sich seit der Eröffnung vor drei Jahren stetig vergrößerte.

Maisie war ihrem Herzen gefolgt, anstatt sich über voraussichtliche Verdienstmöglichkeiten oder Karri

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