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Versehentlich verlobt Roman von Carter, Mary (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Versehentlich verlobt

Gibt es etwas Verrückteres als die Liebe? Die schwungvolle Romance-Komödie "Versehentlich verlobt" von Mary Carter jetzt als eBook bei dotbooks. Eigentlich ist Clair eine gute Wahrsagerin - nur bei ihrer eigenen Zukunft liegt sie stets daneben: Sonst hätte sie der jungen Frau, die wegen ihrer Verlobung kalte Füße hat, sicher nicht dazu geraten, das Weite zu suchen. Aber so sitzt Clair plötzlich mit dem funkelnden Diamantring da ... und der Visitenkarte des Mannes, dessen Eheglück sie soeben verhindert hat! Was tun? Clair beschließt, den Ring zurückzubringen. So landet sie auf dem mondänen Landsitz einer vermögenden Familie, wo die Vorbereitungen für die große Verlobungsparty auf Hochtouren laufen. Natürlich wäre es ein Skandal, müsste man den Gästen aus aller Welt nun die Wahrheit sagen! Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, lässt Clair sich überreden, für kurze Zeit die Rolle der Braut zu spielen - und damit geht das Chaos erst richtig los ... Ein potenzieller Ehemann, ein attraktiver Trauzeuge und eine sympathische Chaotin am Rande des Nervenzusammenbruchs: "Als würde man eine richtig gute Sitcom sehen - und spannend ist es noch dazu!" Publishers Weekly Jetzt als eBook kaufen und genießen: der humorvolle und rasant erzählte Liebesroman "Versehentlich verlobt" von Mary Carter. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 376
    Erscheinungsdatum: 01.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487912
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: Accidentally Engaged
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Versehentlich verlobt

Kapitel 1

Tägliches Horoskop - Fische: Heute wird Ihre Herzensgüte auf eine harte Probegestellt. Zeigen Sie Rückgrat, Fischefrau. In einer Hängematte findet man Ruhe, in einer Fußmatte nichts als Dreck ...

"Clair, bitte, tu mir den Gefallen. Nur dieses eine Mal. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte ."

Wie zum Schutz zog ich die grüne Perlenhandtasche, in der meine Tarotkarten friedlich in ihrer Schatulle schlummerten, dichter zu mir. Wenn man es genau nahm, befand ich mich seit fünf Minuten im Urlaub.

"Warum machst du es nicht selbst?", sagte ich, darum bemüht, möglichst gelassen und abgeklärt zu klingen. Dabei hätte ich nicht schlecht Lust, wie eine bockige Vierjährige den Aufstand zu proben und zu brüllen: "Ich will nach Hause, ich will nach Hause, ich will nach Hause."

"Weil ich die Kundin kenne. Ich ... wir sind mal miteinander ausgegangen. Ich wollte ... sie ist ... das erklär ich dir ein anderes Mal, einverstanden?", stammelte mein Freund und Kollege Brian und sah sich wie ein gehetztes Kaninchen um. Dann senkte er die Stimme und fügte mit einem rauen Flüstern hinzu: "Sie steht da drüben. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte."

Ich warf ihm einen Blick zu, als wäre ich eine Eidechse, die nur noch auf den richtigen Augenblick wartete, die lange rote Zunge hervorschnellen zu lassen, um ihre Beute in dem tödlichen Speichel zu ertränken. Das heißt, in gewisser Weise hatte ich Verständnis für ihn, schließlich ist es keine leichte Aufgabe, jemandem die Karten zu legen, den man näher kennt. Wie oft lagen mir Familie und Freunde in den Ohren, ich solle ihnen - natürlich unentgeltlich - die Karten legen, etwas, das ich äußerst ungern tue. Ich habe immer die Befürchtung, mein aktives Wissen über sie könnte das Ergebnis beeinflussen, ohne dass ich es merke.

Wie damals, als ich neun war und mein Bruder sich das Bein bei einem Motorradunfall brach. Die Karten sprachen von einer Phase der Ruhe und der Selbstprüfung, die vor ihm lag. Statt jedoch meine hellseherischen Fähigkeiten zu würdigen, hatte mein Bruder mich angestarrt, als wäre ich ein Happy Meal ohne Pommes und Gimmick. "Klasse, Clair. Mann, bist du talentiert. Gebrochenes Bein, Zeit der Ruhe. Was für eine Erkenntnis. Wenn du dich schon für die geborene Wahrsagerin hältst, warum hast du dann nicht einfach den Unfall vorhergesagt?", zog er mich auf, während ich ihn sprachlos angaffte. "Wieso hast du dann nicht verhindert, dass ich mir das Scheißbein breche, du durchgeknallte Göre?"

Es ist schon eigenartig, was das Leben alles so für einen bereithält. Als ich ihm mit zwölf voraussagte, er werde bald sein linkes Auge verlieren, was aber nicht eintrat, machte er mich da zur Schnecke, weil ich komplett danebengelegen hatte? Nein, natürlich nicht.

"Komm schon, Clair. Springst du jetzt für mich ein oder nicht?", riss der winselnde Brian mich aus den Erinnerungen. Im Grunde war uns beiden klar, dass ich früher oder später nachgeben würde. Es war nur noch eine Frage der Zeit. Ich habe eben von Natur aus ein weiches Herz. Eine Eigenschaft, die meine drei Ex-Männer bestimmt bestätigen würden. Gegen den Anblick eines flehenden Mannes bin ich eben machtlos. Okay, Brian hatte gewonnen. Das hieß allerdings noch lange nicht, dass ich ihm diesen Gefallen ohne Gegenleistung tun würde.

"Angenommen, ich mache es - was aber noch lange nicht raus ist -, was bekomme ich dann im Gegenzug von dir?", fragte ich ihn und sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an.

Mit einem Seufzer verschränkte Brian die Arme vor der Brust und versuchte, meinen Blick zu imitieren, während ich mein verzerrtes Spiegelbild in dem Löffel betrachtete, den er seit anderthalb Jahren um den Hals trug. Obwohl sein Adamsapfel bereits einen Grünstich hatte, weigerte Brian sich standhaft, ihn abzulegen. Es war sein erklärtes Ziel, den Löffel mit der puren Kraft seiner Gedanken so zu verbiegen, dass ein Knoten ents

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