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Vertrauen ist gut, küssen ist besser von Mallery, Susan (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Vertrauen ist gut, küssen ist besser

Das Leben ist kein Liebeslied. Der Meinung ist Destiny, und als Tochter zweier Countrystars muss sie es schließlich wissen. Sie sucht alles außer Drama und Herzschmerz. Aber die erhoffte Ruhe, die sie erwartet hat, findet sie nicht in Fool's Gold. Denn um ein Bergrettungsteam aufzubauen, muss sie eng mit dem Ex-Profi-Skifahrer und Adrenalinjunkie Kipling Gilmore zusammenarbeiten. Schon bald wird es zwischen ihr und Kipling so heiß, dass der Schnee schmilzt ...

'Susan Mallery ist eine Klasse für sich'

Romantic Times Book Reviews

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von den Kritikern als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499654
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Fool's Gold Bd.16
    Originaltitel: Hold Me (Fool's Gold Vol.16)
    Größe: 413 kBytes
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Vertrauen ist gut, küssen ist besser

1. Kapitel

Niemand wachte morgens auf und überlegte sich: Heute werde ich mich im Wald verlaufen. Aber selbst ohne Plan konnte dies geschehen.

Vielleicht lag es schlicht an dem den Menschen innewohnenden Forscherdrang. Oder es war schieres Pech. Oder vielleicht waren Menschen einfach nur dumm. Grandma Nell hatte immer gesagt: "Schönheit vergeht, aber Dummheit bleibt." Nicht, dass Destiny Mills das eine oder das andere verurteilen würde. Menschen verliefen sich nun mal, und ihre, Destinys, Aufgabe war es, sicherzustellen, dass sie wiedergefunden wurden. Es war ein wenig so, als wäre sie eine Superheldin. Nur verfügte sie anstelle eines Laserblicks oder der Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, über ein brillantes Computerprogramm und ein gut ausgebildetes Such- und Rettungsteam.

Nun, theoretisch gesehen war es nicht ihr Team. Es gehörte zu der Stadt oder dem County, das ihre Firma engagiert hatte. Ihr Unternehmen hatte die Software programmiert, und sie war eine von drei Prozessbegleitern, die denen halfen, die es benutzen wollten. Sie kam vorbei, bildete das Such- und Rettungsteam aus und reiste dann zu ihrem nächsten Auftrag weiter.

Wenn heute Montag ist, muss ich in Fool's Gold sein, dachte sie humorvoll, als sie ihr kleines vorübergehendes Büro betrat. Fool's Gold, Kalifornien, Einwohner: 125.482, wie das Schild verkündete, das sie auf dem Weg hierher gesehen hatte. Am Fuße der Sierra Nevada gelegen, zog die Stadt Touristen zu Tausenden an. Im Winter kamen sie zum Skilaufen, im Sommer zum Wandern und Zelten und das ganze Jahr über, um eines der Dutzenden Festivals zu besuchen, für die der Ort berühmt war.

Nichts davon war jedoch der Grund für ihre Anwesenheit. Sie interessierte sich nur für die mehrere Hunderttausend Hektar Land direkt außerhalb der Stadtgrenze. Unerforschte Wildnis mit unzähligen Abhängen, Rinnen, Flüssen und Höhlen. Plätze, an denen Menschen sich verirrten. Und wenn jemand sich verirrt hatte, wen rief man dann an?

Destiny lachte leise, als die Titelmelodie von Ghostbusters durch ihren Kopf hallte. Sie wusste nicht, wie es anderen Leuten ging, aber für sie war das Leben ein Soundtrack. Überall war Musik. Noten bildeten Melodien, und Melodien waren wenig mehr als Erinnerungen, die man jederzeit abrufen konnte. Man musste nur einen Song vom Abschlussball der Highschool hören, und schon lag man wieder in den Armen seines Freundes.

Seufzend setzte sie sich auf ihren Stuhl und stellte ihren Laptop in die Dockingstation. Sie hatte nur gut eine Woche, um sich einzurichten, bevor die echte Arbeit begann. In den nächsten drei Monaten würde sie das Terrain kartografieren, die unglaublich intelligente Software ihrer Firma mit den Informationen füttern und das Such- und Rettungsteam ausbilden. Sie war die Kontaktperson, die menschliche Verbindung. Und in drei Monaten würde sie an einen anderen Ort des Landes ziehen und wieder von vorn anfangen.

Destiny liebte das Vagabundenleben. Sie fand es schön, immer wieder woanders zu sein. Es fiel ihr leicht, Freunde zu finden, und genauso leicht ließ sie alles hinter sich, wenn es an der Zeit war aufzubrechen. An dem neuen Platz würden weitere Freunde warten. Sicher, in ihrem Leben fehlte es an Kontinuität, aber dafür wurde ihr das emotionale Drama erspart, das langfristige Freundschaften mit sich brachten, die mitunter äußerst erschöpfend sein konnten.

Sie war in einer Familie aufgewachsen, die diese "Real Housewives of"-Sendungen im Fernsehen so interessant wirken ließen wie das Lesen des Telefonbuchs. Gegen ihre Eltern war Reality-Fernsehen gar nichts. Als Erwachsene hatte sie wählen können, ob sie das Drama wollte oder nicht, und sie hatte sich dagegen entschieden. Mit Absicht hatte Destiny einen Job und einen Lebensstil gewählt, die es ihr erlaubten, ständig in Bewegung zu sein.

Aber in den nächsten paar Monaten würde sie die kleinstädtische Schrulligkeit von Fool's Gold geni

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