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Verwegene Geliebte Roman von Laurens, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Verwegene Geliebte

Eine eigensinnige Lady und ein unwiderstehlicher Gentleman bringen die Seiten zum Glühen!
England 1824: Kapitän Royd Frobisher hat sich als Seefahrer bereits einen Namen gemacht und will nun die Mission, die seine Brüder begonnen haben, erfolgreich abschließen. Allerdings stellt sich dies als schwieriges Unterfangen heraus, denn Royd wird dabei ausgerechnet von seiner Jugendliebe Isobel Carmichael begleitet. Die attraktive Frau verfolgt ihre ganz eigenen Pläne: Sie möchte nicht nur ihre verschwundene Cousine finden, sondern auch Royd zurückgewinnen. Als die beiden auf hoher See in große Gefahr geraten, sind sich Isobel und Royd tatsächlich bald näher als erwartet. Und müssen entscheiden, wie viel sie bereit sind, füreinander zu riskieren ...

Stephanie Laurens begann mit dem Schreiben, um etwas Farbe in ihren wissenschaftlichen Alltag zu bringen. Ihre Bücher wurden bald so beliebt, dass sie ihr Hobby zum Beruf machte. Stephanie Laurens gehört zu den meistgelesenen und populärsten Liebesromanautorinnen der Welt und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einem Vorort von Melbourne, Australien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641208264
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Lord of the Privateers (The Adventurers Quartet 04)
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Verwegene Geliebte

Kapitel 1

Die Kutsche wurde langsamer und blieb vor einem Stadthaus in einer typischen Straße des noblen Stadtteils Mayfair stehen. Royd warf einen Blick aus dem Fenster. Er musste gar nicht nach der Hausnummer schauen - die Tür stand bereits offen, und schon im nächsten Augenblick traten Robert und Declan aus dem Haus.

Sie hatten nicht gewusst, dass er hierher unterwegs war. Er fragte sich, warum sie ausgerechnet jetzt am Fenster auftauchten. Und das mit, wie ihm auffiel, einigen Unterlagen in den Händen. Er erhaschte einen Blick auf Edwina, die an Declans Seite stand, und auf eine weitere Frau. Ihr Haar, das einen kupferfarbenen Ton hatte, ließ vermuten, dass sie eine Hopkins war. Er kannte ihre Brüder, sie hatten alle diese Haarfarbe. Sie stand hinter Robert und blickte ihm über die Schulter.

"Es scheint, dass wir in einem günstigen Moment angekommen sind. Aus irgendeinem Grund erwartet uns ein ganzes Begrüßungskomitee."

Er beugte sich vor, öffnete die Tür der Kutsche und trat auf den Gehweg. Dann wandte er sich um und reichte Isobel die Hand. Sie legte ihre Hand in die seine - eine so banale Geste, und doch spürte er, wie das Gefühl, sie besitzen zu wollen, ihn durchströmte, als er nun ihre schlanken Finger ergriff und ihr die Stufen der Kutsche hinunterhalf.

Als sie auf dem Gehsteig stand, straffte sie die Schultern. Die Hand immer noch in seiner, blickte sie zum Haus, die kleine Gruppe hatte sich mittlerweile an der geöffneten Tür versammelt. Dann entzog sie ihm elegant die Hand, drehte sich zu dem jungen Mann um, der die Postkutsche begleitete, und bat ihn, ihr die Hutschachtel zu reichen.

Als der Junge die Hutschachtel heruntergeholt hatte, waren bereits drei Diener aus dem Haus gekommen. Isobel übergab dem jüngsten der Diener die Hutschachtel, und Royd reichte ihm seine Reisetasche. Die beiden älteren mussten sich mit ihrem riesigen Koffer abplagen. Royd gab dem Kutscher und dem Jungen, der mitgefahren war, Trinkgeld und wandte sich ihr wieder zu.

Ihre Blicke trafen sich. Royd reichte ihr den Arm und zog eine Augenbraue hoch. "Sollen wir?"

Sollen wir als Paar auftreten? Sollen wir es noch einmal versuchen und uns daran erinnern, wie es sich anfühlt?

Sie sah in seine grauen Augen und bemerkte den herausfordernden Ausdruck. Es war vielleicht gar nicht so unklug, die Chance zu ergreifen und zu schauen, wie gut sie in gesellschaftlichen Kreisen zurechtkamen. Auch sie zog eine Augenbraue hoch, unterdrückte energisch die Gefühle, die in ihr aufkamen, und legte ruhig ihre Hand auf seinen Arm.

Seite an Seite machten sie sich bereit, seiner Familie gegenüberzutreten.

Mit einem kurzen Blick nahm sie das "Begrüßungskomitee" in sich auf, das vor der Tür auf der Veranda stand. Sie wahrte einen gelassenen, selbstsicheren Gesichtsausdruck und ließ sich nichts anmerken, aber innerlich konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen. Während Declan und Robert sich freuten, Royd zu sehen, wussten sie offensichtlich nicht genau, wie sie ihre Anwesenheit zu deuten hatten. Sie waren die meiste Zeit von ihrer und Royds Verlobung auf See gewesen. Sie hatte keine Ahnung, was die beiden für den Grund des Scheiterns der Beziehung hielten. Royd scheiterte nämlich niemals. Doch wie sie ihn kannte, bezweifelte sie, dass er ihnen irgendetwas, was sie betraf, erklärt hatte. In den paar Sekunden, die es dauerte, die Veranda zu erreichen, beschloss sie, einfach davon auszugehen, dass Robert und Declan nur die nackten Tatsachen kannten und darüber hinaus nichts wussten.

Im Gegensatz zu den Männern, denen ihre Skepsis deutlich anzusehen war, wirkten die feenhafte blonde Schönheit, die an Declan vorbeisah, und die rötlich-braun gelockte junge Frau, die an Roberts Seite stand, fasziniert und begierig, sie kennenzulernen.

"Royd." Declan streckte die Hand aus.

Royd lächelte, und die Brüder schüttelten einander di

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