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Victorian Rebels - Mein Ende und mein Anfang von Byrne, Kerrigan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Victorian Rebels - Mein Ende und mein Anfang

In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt ... Samantha Masters wird zur Gejagten, als sie ihren skrupellosen Ehemann erschießt, um der jungen Schottin Alison Ross das Leben zu retten. Diese bietet ihr jedoch eine einmalige Chance, ihrer Notlage zu entkommen: Sam soll sich als die junge Adlige ausgeben, um das Anwesen der Familie Ross zu retten, das sich der Highlander Gavin MacKenzie mit allen Mitteln aneignen will. Weder Drohungen noch Verführung können Sam beeindrucken, ganz gleich, wie sehr Gavin ihr Blut insgeheim in Wallung bringt. Doch als ihre Vergangenheit sie einholt, begreift sie, dass er ihr einziger Verbündeter sein könnte ... 'Kerrigan Byrne ist eine Naturgewalt des Genres!' Romantic Times Band 5 der VICTORIAN REBELS Kerrigan Byrne arbeitete bei der Staatsanwaltschaft, bevor sie das Schreiben zum Beruf machte. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern am Fuß der Rocky Mountains.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 429
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310414
    Verlag: LYX
    Serie: Victorian Rebels 05
    Originaltitel: The Scot beds his wife (Victorian Rebels 05)
    Größe: 850 kBytes
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Victorian Rebels - Mein Ende und mein Anfang

Prolog

Ravencroft Keep, Wester Ross,
Schottland.

Der Junge, den sie Thorne nannten, verlor seine Jungfräulichkeit mit fast sechzehn Jahren. Seine Unschuld hatte er lange vorher verloren. So früh jedenfalls, dass er sie nie vermisste.

Es war in der Nacht, in der sein Vater Tessa McGrath nach Ravencroft Keep geholt hatte. Er war nicht der Erste, der eine Prostituierte bezahlte, um seine Söhne zu Männern zu machen. Aber Thorne war damals zu jung gewesen, um zu erraten, dass Hamish Mackenzie gar nicht die Absicht hatte, seine Söhne in die Kunst der körperlichen Liebe einzuweihen.

Er wollte sie zu Monstern machen, wie er selbst eines war.

Das Mädchen war dafür bekannt, sich auf die dunklen Seiten der Erotik spezialisiert zu haben. Aber als sie das Angebot des Laird der Mackenzies angenommen hatte, hatte sie nicht geahnt, wie bodenlos tief seine Grausamkeit war.

Sie hatte vorsorglich eine Tasche mit Spielzeug mitgebracht. Weiche Peitschen, Lederriemen für Fesselspiele und andere originelle Gerätschaften, deren Anwendung sich selbst ein triebhafter Junge von Thornes Alter nicht vorstellen konnte.

Wobei er es versuchte, als er neben seinen älteren Brüdern stand und reglos und fasziniert dabei zusah, wie sein Vater die nackte, schnurrende Hure ans Bett fesselte. Er hob den Blick zu Liam und Hamish, suchte nach Hinweisen, was er erwarten oder fühlen sollte.

Hamish, der Jüngere, der Bastard, der den Namen seines Vaters trug, hatte einen lüsternen Glanz in seinen schwarzen Augen. Eine bösartige Vorfreude, die Thorne verwirrte. Er wusste, dass Hamish keine Jungfrau mehr war. Er war zwanzig und prahlte damit, dass sich ihm schon viele Frauen hingegeben hatten - freiwillig wie unfreiwillig.

Liam, Ravencrofts Erbe, würdigte die nackte Frau kaum eines Blickes. Stattdessen betrachtete er düster seinen Vater. Liam war zwischen Hamish und Thorne geboren. Seine Mutter war Laird Mackenzies erste Frau gewesen. Die gestorben war.

Von der alle sagten, ihr Vater habe sie umgebracht.

Thornes Blick sprang von Liam zum Laird und wieder zurück. Ihre Züge waren fast identisch. Langes Haar, so schwarz wie die Flügel eines Raben. Augen, dunkel wie die Nacht. Ein hartes, brutales Gesicht. Überrascht bemerkte Thorne, dass Liam schon fast so groß war wie ihr Vater. Wie die Eichen, die Inverthorne Forest beherrschten. Ob Liam eine Frau ... oder Frauen ... gehabt hatte, wusste er nicht. Sie redeten nicht mehr oft miteinander. Aber Thorne liebte seinen Bruder mit all der sanften Wildheit seiner Jugend.

Liam war mutig. Er war stark und ernst und beschützte ihn. Als Thorne noch sehr jung gewesen war, hatte Liam ihm manchmal gezeigt, wo er sich verstecken konnte, wenn der Laird wieder einen seiner Wutanfälle hatte - und ein paar Peitschenhiebe und Schläge kassiert, die eigentlich Thorne gegolten hatten.

Und dafür würde er seinen Bruder immer lieben. Was auch geschehen mochte.

Inzwischen war Thorne zu groß für die Verstecke und Schlupfwinkel in Ravencroft Keep, und deshalb suchte er draußen Zuflucht, wann immer es möglich war.

Tessa McGrath war schön gewesen in jener Nacht. Gertenschlank mit glatter, heller Haut und faszinierenden Schönheitsflecken an Stellen, die er vorher nie richtig gesehen, sich aber immer vorgestellt hatte. Die Unterseite der üppigen Brüste. Das Innere der Schenkel, und direkt darüber das weiche Haar zwischen ihren Beinen.

Die Hure hatte ihn erregt. Sie hatte sich gewunden und gebettelt, die Dinge, die Frauen sonst nur in seiner Fantasie sagten, wirklich gesagt.

Morgen würde er es Callum erzählen, dachte er, seinem besten Freund. Der Sohn des Stallmeisters war ein oder zwei Jahre jünger als er, aber seit Jahren trieben sie sich gemeinsam in Wester Ross herum, galoppierten über den Gresham Peak in die Freiheit der Moore von Erradale. In letzter Zeit stibitzten s

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