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Viel Liebe zum Fest von Colter, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2016
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Viel Liebe zum Fest

Weiße Weihnacht in den verschneiten Bergen hat Beth ihrem kleinen Neffen versprochen! Ist es vielleicht nicht nur eine märchenhafte Winterlandschaft, die Beth in Kanada erwartet, sondern auch die große Liebe?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 146
    Erscheinungsdatum: 10.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499937
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 546 kBytes
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Viel Liebe zum Fest

1. KAPITEL

M itch, du bist wirklich genauso dämlich, wie du aussiehst! Wenn ich nur wollte, würde ich im Handumdrehen eine neue Braut finden", verkündete Finn Reilly, bevor er einen weiteren Schluck von seinem Bier nahm.

Als wäre er heute nicht schon genug gestraft worden! Erst ließ ihn seine Verlobte vor dem Traualtar stehen, und dann musste er sich auch noch Mitch Mulligans dumme Sprüche anhören! Mitch war Finns größter Konkurrent im Baugeschäft und eine entsetzliche Nervensäge. Vielleicht war das alles nur ein böser Traum, und wenn er für einen Augenblick die Augen schloss, würde dieses dreihundert Pfund schwere Walross neben ihm sich in Luft auflösen. Um nichts unversucht zu lassen, blinzelte Finn kurz. Vergeblich.

"Ach ja?", höhnte Mitch, dessen Bierfahne Finn fast vom Barhocker riss. "Ich sag dir was, ich hab die Nase voll davon, wie du immer mit deinem Erfolg bei den Frauen prahlst!"

"Weil du neidisch bist."

"Pah! Auf was denn? Etwa darauf, wie deine letzte Eroberung heute aus der Kirche gestürmt ist?"

Finn kühlte sich die pochende Stirn mit der Bierflasche. Warum mussten alle ihn immer wieder daran erinnern, wie Vivian aus der Kirche gerannt war, sich zu diesem Kerl auf das Motorrad geschwungen hatte und dem Sonnenuntergang entgegengebraust war? Und wieso schien niemand auch nur das geringste Mitleid mit ihm zu haben?

"Na, Reilly? Du sagst ja gar nichts mehr."

"Lass ihn in Ruhe, Mulligan", mischte sich Matt Marshall ein, Finns bester Freund seit der Highschool. "Siehst du denn nicht, dass es Reilly nicht gut geht?"

"Ihm geht es nicht gut?", wiederholte Mitch spöttisch und grölte vor Lachen. "Ich wusste ja schon immer, dass unser Reilly hier ein Sensibelchen ist, aber ich hätte nicht gedacht, dass du mir darin Recht gibst."

"Halt die Klappe", sagte Matt. "Reilly ist genauso wenig ein Sensibelchen wie deine Mutter."

"Lass meine Mutter aus dem Spiel!", brauste Mitch auf und sprang von seinem Barhocker. Für einen Mann von seinem Körperumfang war er erstaunlich schnell auf den Beinen.

Hinter dem Tresen erklang ein schriller Pfiff, und Finn verzog das Gesicht. Lu und ihre Trillerpfeife waren stadtbekannt in Greenleaf, einem Städtchen im Bundesstaat Utah. Lu, die das Lokal schon seit einer Ewigkeit führte, war im Allgemeinen nicht zimperlich, aber sie duldete keine Schlägereien.

"Mitch Mulligan! Entweder du trägst deinen Streit draußen aus, oder du bekommst es mit mir zu tun!"

Lu war eine zierliche Person, aber mit ihrer energischen Art schaffte sie es trotzdem, dass die gestandenen Kerle in Lu's Bar sich duckten wie kleine Jungen, die von ihrer strengen Mutter zurechtgewiesen wurden.

Jeder hatte Respekt vor ihr, außer dem Neandertaler Mitch. "Was soll das, Lu? Halt dich da raus."

"Das werde ich nicht tun, Mitch, und außerdem hat Matt recht. Lass Reilly in Ruhe. Hier", sie schob ihm einen Pappteller mit einem Stück des üppig verzierten Hochzeitskuchens hin. "Iss was, das hebt deine Laune."

"Ich will keinen Kuchen, und meine Laune ist nicht schlechter als sonst. Mir geht es erst besser, wenn ich diesem Weichei eins verpasst habe."

"Na schön", sagte Lu und zwinkerte Finn zu. "Meinetwegen fordere ihn zu einer Wette heraus oder so was. Aber ruinier ihm ja nicht sein hübsches Gesicht, denn das wäre ein Jammer für die Damenwelt."

"Danke für die Blumen", sagte Finn. Wenigstens eine Frau, die ihn mochte, auch wenn sie nichts mit der Rothaarigen gemein hatte, mit der er eigentlich um diese Zeit seine Hochzeitsnacht hatte verbringen wollen.

"Gern geschehen, Schätzchen."

Mitch prustete. "Ich freu mich schon darauf zu sehen, wie unser Schätzchen seine Wette haushoch verliert!" Er holte ein Geldbündel aus der Vordertasche seiner schmutzigen Jeans und blätterte zehn Hundert-Dollar-Scheine auf den Tresen. "Pass auf, Schönling. Ich wette die g

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