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Vier Frauen und eine SMS Roman von Flegel, Sissi (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Vier Frauen und eine SMS

Erfrischend bissig: Die spritzige Komödie 'Vier Frauen und eine SMS' von Erfolgsautorin Sissi Flegel jetzt als eBook bei dotbooks. Vier Freundinnen, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel - oder doch nicht? Als sich Simone, Margret und Heiderose gemeinsam auf den Weg zu einem Kurzurlaub in Paris machen, bekommen sie von Claudia eine SMS: 'Ich fahre in ein sexy Wochenende mit einem eurer Männer.' Das sitzt! Vorbei ist die Erholung und das große Rätselraten beginnt: Welcher Ehemann geht fremd? Umdrehen ist nicht mehr möglich - und so stürzen sich die drei Frauen gemeinsam in die Stadt der Liebe, die mehr als nur gutes Essen, edle Geschäfte und vergangene Liebschaften für sie bereit hält ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Vier Frauen und eine SMS' - Band 1 der vierteiligen Bestsellerserie 'Die Geheimnisse der Sommerfrauen' von Erfolgsautorin Sissi Flegel. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Sissi Flegel, Jahrgang 1944, hat neben ihren Romanen für erwachsene Leser sehr erfolgreich zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in 14 Sprachen erschienen sind und mehrfach preisgekrönt wurden. Die Autorin ist verheiratet und lebt in der Nähe von Stuttgart. Die Autorin im Internet: www.sissi-flegel.de Bei dotbooks erschienen Sissi Flegels Jugendbuch-Trilogie 'Internat Sternenfels' mit den Einzelbänden 'Wilde Hummeln', 'Die Superhexen' und 'Die Vollmondparty' sowie folgende Kinderbücher: 'Gruselnacht im Klassenzimmer''Bühne frei für Klasse Drei''Wir sind die Klasse Vier''Klassensprecher der Spitzenklasse''Klassensprecher auf heißer Spur''Klassensprecher für alle Fälle''Wir sind die Klasse Fünf''Klasse Fünf und die Liebe''Mutprobe im Morgengrauen''Zum Geburtstag Gänsehaut'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 119
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246454
    Verlag: dotbooks
    Größe: 945 kBytes
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Vier Frauen und eine SMS

Drittes Kapitel

Als wir im Februar in der Sauna schwitzten, lag Pfingsten noch in weiter Ferne. Aber dann zog ich in den Osterferien tatsächlich zu Jörg, was einen Rattenschwanz an Betriebsamkeit mit sich brachte: Kündigung der Wohnung, Ummeldung im Einwohnermeldeamt, Informieren über Adressänderung bei Post, Schule, Krankenkasse, Abonnenten ... Es ist unfassbar, wie viel Bürokratie bei einem simplen Wechsel der Wohnung anfällt. Und dann natürlich der eigentliche Umzug! Allein meine Bücher beanspruchten knapp 40 Kartons; die 10 für Kleidung und Hausrat nahmen sich dagegen recht kümmerlich aus.

Ich war froh, dass mich Felix tatkräftig unterstützte. Mein Sohn hat lange gebraucht, bis er wusste, welcher Beruf der für ihn richtige ist. Jetzt ist er 23 und studiert im fünften Semester Architektur in Stuttgart, ist rundum zufrieden mit seiner Wahl und scheint ernsthaft zu arbeiten. Aber auch ausgiebig sein Leben zu genießen. Überhaupt ist er ein Genussmensch, wobei ihm Qualität über alles geht. Ihm ist eine Flasche Prädikatswein lieber als fünf Liter Fusel im Karton. Ich finde das sympathisch und hoffe nur, dass sich seine Ansprüche in naher Zukunft auch auf Frauen erstrecken. Auf diesem Gebiet scheint er zurzeit weniger wählerisch zu sein.

Auch mit Jörg versteht sich Felix gut. Was auf Gegenseitigkeit beruht: Jörg hat ihm neulich auf die Schulter geklopft und gemeint, Felix sei der Sohn, den er sich immer gewünscht habe - und das nicht nur, weil er auch Architekt werden wolle. Ich bin sehr dankbar, zwei so umgängliche Männer zu haben. Aber natürlich ist es auch hilfreich, in einem großen Haus zu wohnen - man läuft sich nicht ständig über den Weg. Im Klartext: Felix residiert hochfeudal in der Einliegerwohnung. Das ist gut so. Ich möchte nicht an die Folgen denken, wenn er morgens und abends auf dem Weg zum oder vom Badezimmer zwei hübschen, hochpubertierenden Mädchen in durchsichtigen Hemdchen begegnen würde. Aber auf lange Sicht gesehen muss er ausziehen, das ist uns allen klar. Noch fährt er morgens aber noch mit der S-Bahn zur Uni, weil ihm das Hotel Mama mehr Komfort bietet als ein Kabuff in einer WG.

Am Abend, an dem Felix und ich ganz offiziell die erste Nacht im Rieslingweg verbringen würden, tauchten überraschend meine Freundinnen mit ihren Männern auf und grölten Zum Einzug viel Glück für uns. Heiderose lugte hinter einem riesigen Strauß Tulpen hervor, Claudia hatte etliche Flaschen ihres hauseigenen Sekts mitgebracht, Margret stellte ein selbstgebackenes Brot, ein Töpfchen feinstes Salz aus der Bretagne sowie eine - selbstverständlich auch selbstgemachte - Pâté auf den Tisch ... Die spontane Party dauerte bis weit nach Mitternacht.

Als wir schon recht fröhlich waren, sagte Heiner, Bürgermeister unseres kleinen Weinorts und Margrets Mann, mit offenem Neid zu Jörg, er sei doch ein rechter Glückspilz. "Menschenskind, in deinem Alter nochmals neu anzufangen! Ach, wenn mir das nur auch gegeben wäre ...Schau dir meine Margret an: Ist die perfekte Frau für einen Mann in meinem Amt. Ist liebenswürdig. Immer höflich und gelassen. Stopft die Mäuler meiner Feinde mit ihrem Sauerbraten. Knüppelt sie mit Liebesknochen nieder. Aber sonst? Alltagskost. Brot und Butter halt. Wenn ich sie in gemahlenem Pfeffer panieren würde - vielleicht würde sie mir dann einheizen, ja. Aber so?"

"Was nicht ist, kann ja noch kommen", tröstete Jörg den Heiner, der mit seinem roten Weinzinken und runden Bierbauch auch nicht gerade der Typ war, auf den wir Frauen flogen. "Immerhin planen die Mädels ein Wochenende in Paris. Könnt doch sein, dass sie da auf den Geschmack kommt, oder?"

"Du glaubst wohl noch an den Osterhasen!", rief Heiner und patschte auf Claudias Po. "Na, Mädchen?"

Auch Heideroses Karlheinz, der bis in die Haarspitzen kontrollierte Steuerberater, suchte ein Gespräch mit Jörg. "Ihr lasst euch jetzt wohl gemeinsam veranlagen, was? Wäre sinnv

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