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Vier Nächte im Paradies von Broadrick, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Vier Nächte im Paradies

Von drei Macho-Brüdern eifersüchtig bewacht, ist Robin mit 21 Jahren noch eine süße Unschuld - aber zu allem bereit, als die Gelegenheit sich bietet! Denn mit einem Mann wie Steve allein auf einer einsamen Insel, ist sie wie Eva mit Adam im Paradies! Sinnliche Spiele in tropischer Sonne, ekstatische Nächte am Strand - Robin kennt an Steve jeden Millimeter seiner Haut, als das Beiboot des Kreuzfahrtschiffs, dessen Abfahrt sie vor fünf Tagen verpasste, auf San Saba Island anlandet und Robin zurück in die Realität bringt. Den Geschmack der Liebe noch auf den Lippen, ahnt Robin nicht, welch dramatische Folgen ihr Abenteuer hat...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864949326
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 309 kBytes
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Vier Nächte im Paradies

2. KAPITEL

Los Angeles, Kalifornien,

ein Jahr vorher im Dezember

Steven schloss seine Wohnung auf, trat ein und stellte die Alarmanlage aus. Dann ging er mit schleppenden Schritten in die Küche. Er konnte sich nicht erinnern, wann er zuletzt etwas gegessen hatte, und war so müde, dass er auch jetzt keinen Appetit hatte. Er holte sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Ein Bier auf nüchternen Magen würde ihn schnell schlafen lassen.

Das Signallämpchen seines Anrufbeantworters blinkte. Steve drückte auf den Knopf und wartete.

"Hallo, Steve", sagte eine sexy weibliche Stimme. Er zog die Augenbrauen zusammen, aber als sie fortfuhr, erkannte er, dass es Alicia war. "Ich habe schon seit Wochen nichts von dir gehört, Darling. Ich weiß, dass du viel zu tun hast, aber du fehlst mir. Ruf mich doch an, jederzeit, tags oder nachts." Sie beendete das Gespräch mit einem kurzen dunklen Lachen.

"Steve, alter Junge, hier ist Ray. Ruf mich an." Steve nickte leicht. Er hatte ihre letzten beiden Treffen absagen müssen.

Bei der dritten Nachricht richtete er sich unwillkürlich auf. "Steve, ruf mich bitte an, wenn du heute Abend nach Hause kommst." Das war sein Vater.

Steve sah auf die Uhr. Es war schon nach elf, aber sein Vater ging nie besonders früh ins Bett. Steve griff nach dem Telefonhörer und wählte die Nummer. Sein Vater meldete sich gleich nach dem ersten Klingeln.

"Was ist denn los?", fragte Steve.

"Das wollte ich eigentlich von dir wissen", entgegnete Tony Antonelli.

Steve runzelte die Stirn. "Ich weiß nicht, was du damit meinst, Dad. Deine Nachricht klang so dringend."

"Das war sie auch. Ich mache mir Sorgen um dich, mein Junge. Die beiden letzten Abendessen im Kreis der Familie hast du in letzter Minute abgesagt. Und heute haben wir wieder vergeblich auf dich gewartet. Ich möchte wirklich wissen, was mit dir los ist."

Steve ließ den Kopf sinken und lehnte sich gegen den Küchentresen. "Ich habe nur viel zu tun, Dad."

"Es geht dir alles zu sehr unter die Haut", sagte sein Vater leise.

Steve rieb sich die Stirn. "Dieses kleine Mädchen war erst fünf Jahre alt, Dad. Fünf. Sie spielte im Garten und geriet in das Kreuzfeuer von zwei Gangs. Ich werde die Schuldigen erwischen, und es ist mir ganz egal, wie lange das dauert."

"Ich kann dich verstehen, wirklich. Und ich bewundere dich auch dafür, wie sehr du dich einsetzt. Aber du musst einfach mal Urlaub machen, sonst endest du noch in der Statistik als einer derjenigen, die vorzeitig aufgeben mussten, weil sie ausgebrannt waren, von Schlimmerem ganz zu schweigen. Ich weiß, dass du dich nicht vernünftig ernährst und dass du nicht genug Schlaf bekommst. Du musst diesen ungesunden Kreislauf durchbrechen, bevor er dich umbringt."

Steve massierte mit einer Hand seine angespannten Nackenmuskeln. "Ja, ich weiß."

"Heute hattest du doch eigentlich deinen freien Tag, oder?"

"Ja, schon."

"Wann hast du denn zuletzt mal deinen freien Tag auch wirklich genommen?"

"Ich kann mich nicht erinnern."

"Soso. Wie ist es denn mit Weihnachten? Das ist schon bald. Können wir mit dir rechnen?"

Steve lächelte. "Ja, ich werde da sein, ich verspreche es."

Tonys Stimme klang rau. "Gut. Ich liebe dich, mein Sohn."

"Ich liebe dich auch, Dad." Steve legte den Hörer auf.

Er ging die Treppe hinauf in sein Schlafzimmer und zog sich aus, wobei er seine Sachen achtlos auf den Boden fallen ließ. Als er dann duschte und der heiße Strahl ihm auf den nackten Rücken prasselte, stöhnte er auf. Nach der Dusche fiel er todmüde ins Bett.

Ich sollte an meinem Leben wirklich etwas ändern, dachte Steve noch, bevor er einschlief. Es durfte nicht sein, dass es nur aus Arbeit bestand.

Austin, Texas

"Denk doch nur daran, Robin, zehn Tage weg von allem, zehn Tage raus aus der Tretmühle." Cindi Brenham strahlte

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