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Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder Liebesroman Neuerscheinung 2018 von Schier, Petra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder

Laura hasst Weihnachten! Eigentlich wollte sie in ihrem ruhigen Häuschen auf dem Land nur dem Glitzer und Trubel der Adventszeit entfliehen. Und jetzt hat sie sich plötzlich verliebt, in Lizzy, die kleine West Highland Terrier Hündin, in eine vollkommen chaotische Familie und, wenn sie ehrlich ist, auch in Justus, den Sohn ihres Chefs. Laura ist völlig überfordert und sieht nur eine Lösung: Sie muss so schnell wie möglich weg und auf keinen Fall zurückblicken ...

"Mit großen Gefühlen und einem Hund als Weihnachtsengel, sorgt Petra Schier für beste Unterhaltung an gemütlichen Winterabenden."
Tanja Janz

Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768522
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch .835
    Größe: 1575 kBytes
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Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder

1. Kapitel

"Huch! Du liebe Zeit, hast du mich jetzt aber erschreckt!" Hektisch griff Santa Claus, auch als Weihnachtsmann bekannt, nach mehreren Papieren, die auf seinem Schreibtisch umherflatterten, als ein Luftzug durchs Zimmer fuhr.

"Oh, entschuldige vielmals, das war nicht meine Absicht." Das Christkind war zur Tür hereingeschwebt und schloss sie jetzt schnell wieder. "Ich wollte nur mal kurz bei dir hereinschauen und fragen, wie es dir geht."

"Das ist aber nett von dir." Santa Claus hörte auf, die Schriftstücke zu sortieren, und lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück. "Nimm doch bitte Platz." Er deutete auf den Besuchersessel. "Kann ich dir etwas anbieten? Meine Frau probiert schon wieder neue Rezepte aus, diesmal für Honigkuchen. Der ist ganz hervorragend, sage ich dir. Ich esse ihn am liebsten mit Butter bestrichen."

"Das hört sich verführerisch an, aber nein, danke, vielleicht ein andermal." Das Christkind ließ sich auf dem Sessel nieder und faltete die Hände im Schoß. "Es geht dir also gut?"

"Aber sicher doch. Weshalb sollte es das nicht?" Der Weihnachtsmann legte den Kopf ein wenig schräg. "Hier ist alles beim Alten, würde ich sagen. Wir haben Anfang November, und das bedeutet, die heiße Vorbereitungsphase auf das Weihnachtsfest steht uns bevor. Ich habe schon eine beachtliche Anzahl von Wunschzetteln erhalten und auch schon meine Elfen darauf angesetzt, die schwierigsten Fälle auszusortieren, damit wir sie gesondert bearbeiten können. Elfe-Sieben hat sich da ein neues System ausgedacht, damit alles rechtzeitig erledigt wird. Sie ist wirklich sehr fleißig und einfallsreich."

"Das ist schön." Das Christkind lächelte erfreut. "Du hast also keinen Einbruch in der Zahl der Wunschzettel beobachtet?"

"Nein, überhaupt nicht. Du etwa?" Nun beugte sich der Weihnachtsmann neugierig vor. "Du siehst ein wenig besorgt aus. Stimmt etwas nicht?"

"Nein, ich meine: ja." Umständlich räusperte das Christkind sich. "Ist dir noch nicht aufgefallen, dass immer weniger Menschen an uns glauben? Sogar die ganz kleinen manchmal schon nicht mehr. Ich habe bisher noch vergleichsweise wenige Wunschzettel erhalten, dabei trudeln sie bei mir meistens schon ab Oktober massenweise herein. Und dann fängt auch noch fast jeder zweite Wunschzettel an mit Ich weiß, dass es dich in Wahrheit gar nicht gibt, aber ... Das lässt mich schon ein wenig besorgt zurück. Ist das bei dir nicht so?"

"Jetzt, wo du es sagst ..." Nachdenklich rieb sich Santa Claus über den dichten weißen Rauschebart. "Es stimmt schon, auch bei mir kommen oft Wunschzettel an, in denen die Verfasser solche Worte benutzen. Ich habe mir nie etwas dabei gedacht, denn wenn sie nicht tief in ihrem Herzen doch an mich glauben würden, wäre es ja Unsinn, mir einen Wunschzettel zu schreiben." Er hielt kurz inne. "Worauf willst du denn hinaus? Glaubst du, wir haben ein ernsthaftes Problem?"

Nach einem Moment des Schweigens nickte das Christkind. "Ja, das glaube ich. Die Welt wird immer schnelllebiger, die Menschen halten nur noch selten inne, um das Leben wirklich zu genießen. Und weil sie immer und überall Zugriff auf Daten und Informationen haben, hören sie allmählich auf, an das Magische zu glauben."

"Das ist sehr traurig", befand der Weihnachtsmann.

"Finde ich auch." Das Christkind richtete sich ein wenig auf und ließ den hellen Kranz um seinen Kopf aufscheinen. "Ich fürchte, wenn das so weitergeht, wird es eines Tages niemanden mehr geben, der an das Christkind oder den Weihnachtsmann glaubt. Und was sollen wir dann tun? Kannst du dir eine Welt ohne uns vorstellen?"

"Nein." Nun ebenfalls besorgt stand Santa Claus auf und ging neben seinem Schreibtisch auf und ab. "Was können wir dagegen unternehmen?"

Auch das Christkind erhob sich. "Ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung. Wenn schon die Kinder von ihren Eltern nicht mehr angehalten werden, an uns zu glauben, wird es

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