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Vorsicht, frisch verliebt! Roman von Phillips, Susan E. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2012
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Vorsicht, frisch verliebt!

Gegensätze ziehen sich an, oder doch nicht? Überkorrekte Geschäftsfrau und leidenschaftlicher Hollywood-Schauspieler treffen aufeinander - Eine turbulent-witzige Liebesgeschichte garantiert! Was passiert, wenn eine im Moment zwar sehr glückliche, doch sonst überaus penible Geschäftsfrau auf einen verführerisch gutaussehenden und leicht chaotischen italienischen Filmschauspieler trifft? Richtig: Es fliegen erst einmal die Fetzen. Als Hollywoodstar ist es Lorenzo Gage gewöhnt, von den Frauen umschwärmt zu werden. Nur die eine allerdings, die junge Geschäftsfrau Isabel Favor, ist weniger von ihm überzeugt. Und bringt ihn schnell zu der Frage: Was ist das nur mit den Frauen? Du kannst nicht mit ihnen und schon gar nicht ohne sie leben ... Mit ihren herzerfrischenden, turbulenten und witzig-frechen Liebesromanen, in denen sich alles um Liebe, Lust und Leidenschaft dreht, erobert Susan Elizabeth Phillips die Herzen ihrer Leser im Sturm. "Witzig, warmherzig, wunderbar! Die Welt braucht mehr Bücher, wie die von Susan Elizabeth Phillips." BOOKLIST Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 11.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641087876
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Breathing Room
    Größe: 882 kBytes
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Vorsicht, frisch verliebt!

2

Lorenzo Gage verfügte über eine verderbte Attraktivität. Er hatte dichtes, samtig dunkles Haar und silberblaue Augen, die so kalt und stechend blickten wie die eines wilden Tieres. Seine schmalen schwarzen Brauen schossen pfeilgleich in die Höhe, und mit seiner hohen Stirn wirkte er aristokratisch, doch zugleich korrupt. Seine Lippen waren grausam sinnlich, und seine Wangenknochen sahen aus, als hätte er sie mit dem Messer, das er in der Hand hielt, meisterhaft geschnitzt.

Gage verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Töten anderer Menschen. Vorzugsweise Frauen. Wunderschöner Frauen. Er schlug sie, quälte sie, missbrauchte sie und brachte sie am Ende um. Manchmal schoss er ihnen geradewegs ins Herz. Manchmal jedoch wurden sie regelrecht zerstückelt. Augenblicklich war Letzteres der Fall.

Das rothaarige Mädchen, das in seinem Bett lag, trug nur noch seine Dessous. Seine Haut hob sich schimmernd von dem schwarzen Satintuch ab. "Du hast mich betrogen", erklärte er mit ruhiger Stimme. "Ich mag es nicht, wenn Frauen mich betrügen."

Ihre grünen Augen füllten sich mit Tränen des Entsetzens. Umso besser, dachte er.

Er beugte sich ein wenig vor und schob mit der Spitze seines Dolchs die Decke von ihrem Schenkel. Schreiend rollte sie sich auf die Seite, sprang vom Bett und schoss in Richtung Tür.

Er mochte es, wenn sie sich wehrten, und ließ sie deshalb die Tür erreichen, ehe er sie wieder einfing. Sie versuchte verzweifelt, sich ihm zu entwinden, doch als ihr Widerstand ihn nicht mehr reizte, schlug er ihr mit dem Handrücken mitten ins Gesicht. Der kräftige Schlag schleuderte sie zurück aufs Bett. Sie fiel rücklings auf die Matratze und lag keuchend und mit weit gespreizten Schenkeln völlig wehrlos da. Abgesehen von einem leisen erwartungsvollen Flackern seiner Augen zeigte er nicht die geringste Regung. Dann verzog er seine Lippen zu einem brutalen Lächeln und öffnete mit einer Hand die silberne Schnalle seines Gürtels.

Gages Magen zog sich zusammen. Er konnte Grausamkeiten einfach nicht ertragen und wusste, anders als die anderen Kinogänger, was als Nächstes kam. Er hatte gehofft, die italienische Synchronisation lenke ihn genügend von dem Gemetzel auf der Leinwand ab. Doch die Überreste eines schlimmen Katers hatten sich zusammen mit einem ernsten Fall von Jetlag gegen ihn verschworen. Es war einfach ätzend, Hollywoods beliebtester Psychopath zu sein.

Früher hatte John Malkovich den Part innegehabt, doch sobald die Öffentlichkeit Ren Gage gesehen hatte, hatte sie mehr von diesem Schurken mit dem Gesicht, für das man sterben würde, begehrt. Bis heute Abend hatte er Die Allianz des Schlachtens weiträumig gemieden, da sein Film jedoch von der Kritik nur leicht verabscheut worden war, hatte er beschlossen, so schlimm könnte es nicht sein. Was eindeutig eine Fehleinschätzung gewesen war.

Vergewaltiger, Serienmörder, Auftragskiller. Dies waren echt keine angenehmen Jobs. Neben den zahllosen Frauen, die er missbraucht und am Schluss getötet hatte, hatte er bereits Mel Gibson gefoltert, Ben Affleck einen Wagenheber in die Kniescheibe gerammt, Pierce Brosnan eine beinahe tödliche Brustverletzung zugefügt und Denzel Washington in einem atomar betriebenen Hubschrauber gejagt. Er hatte sogar Sean Connery ermordet. Wofür er sicher in der Hölle schmoren würde. Niemand tat Sean Connery ungestraft etwas an.

Doch vor Ende des jeweiligen Films zahlten ihm die Stars seine Attacken für gewöhnlich doppelt und dreifach heim. Ren war bereits erdrosselt worden, verbrannt, geköpft, kastriert - wobei er von Letzterem besonders betroffen gewesen war. Und jetzt wurde er, weil er Amerikas Filmschätzchen in den Selbstmord getrieben hatte, öffentlich gevierteilt. Nur - einen Augenblick - das war das wahre Leben, oder etwa nicht? Sein ureigenes, allzu reales, total beschissenes Leben.

Von dem Geschrei auf der Leinwand dröhnt

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