text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Weihnachtswunder für den Millionär von Connelly, Stacy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Weihnachtswunder für den Millionär

Diese faszinierenden Augen, diese sinnlichen Lippen - auch mit dem weißen Bart erkennt Holly ihn sofort: Clay spielt für das Waisenhaus den Santa Claus! Inmitten der staunenden Kinder verliert sie ihr Herz an den Millionär. Und ahnt nicht, dass er nicht ganz ehrlich ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 24.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733759643
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1835 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Weihnachtswunder für den Millionär

1. KAPITEL

"Schlechte Nachrichten, Chef."

Clay Forrester blickte auf, als seine Assistentin sich unter dem Malergerüst duckte und sich dann durch die im Büro kreuz und quer verlegten Elektrokabel wurstelte. Tapetenmuster klebten an einer mit verschiedenen Farbproben bemalten Wand. Seine Ledercouch und Stühle waren durch Abdeckfolie geschützt, aber eine feine Schicht Baustaub bedeckte Clays Mahagonischreibtisch. "Was gibt es denn, Marie?"

Marie Cirillo setzte gerade zu einer Antwort an, als der Elektriker den Schlagbohrer anwarf. Einen Moment lang sah es so aus, als käme das ohrenbetäubende Kreischen aus ihrem Mund. Clay konnte ein Auflachen eben noch unterdrücken, während Marie den Handwerker mit einem wütenden Blick bedachte.

Der Bohrer verstummte, und Clay fragte: "Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du eine prima Marionette für einen Bauchredner abgeben würdest?"

"Weißt du, als ich hier reinkam, fühlte ich mich als Überbringerin schlechter Nachrichten richtig mies. Jetzt nicht mehr." Sie grinste ihn an. "Doug Frankle ist krank."

Sein Lächeln erstarb. "In knapp zwei Stunden fängt unsere Weihnachtsfeier an - und unser Santa ist krank?"

Die Bürofeier fand zwei Wochen vor den Feiertagen statt, damit es keine Probleme mit Familientreffen und Urlaubstagen gab. Das Ereignis war der Höhepunkt eines langen, schwierigen Jahres, und Clay war entschlossen, dass nichts schiefgehen dürfte.

"Sag mir, dass wir einen Ersatz haben", flehte er.

"Seine Ehefrau hat das Kostüm zurückgegeben - falls du also die Rolle übernehmen willst", schlug Marie ihm mit einem frechen Grinsen vor.

"Sehr lustig!" Clay zog seine Brieftasche heraus und blätterte zwei 100-Dollar-Scheine auf den Schreibtisch. "Zieh los und klau einen Santa von irgendeinem Supermarkt!"

"Du wagst es tatsächlich, Santa Claus zu bestechen?", keuchte Marie in gespieltem Entsetzen.

"Warum nicht? Seit zig Jahren legt der gute Alte den überarbeiteten Eltern Daumenschrauben an. Das Annehmen von Bestechungsgeldern wäre nach Konsumterror und emotionaler Erpressung nur der nächste logische Schritt."

"Als wirklich. Für jemanden, der eine Weihnachtsparty veranstalten will, klingst du nicht gerade besonders festlich." Und nachdem der Elektriker, der irgendetwas von Verteilerkästen murmelte, das Büro verlassen hatte, fügte sie hinzu: "Du bist nicht mehr du selbst, seit ..." Wenn seine freimütige Assistentin sich zurückhielt, war es ein Zeichen, dass sie sich große Sorgen machte.

"Seit mein Vater gestorben ist", vollendete Clay den Satz für sie. "Du kannst es ruhig aussprechen, Marie."

Sie trat näher zu ihm. "Du hast dich verändert, Clay. Zu der Zeit, als dein Vater das Geschäft geführt hat ..."

"Er führt das Geschäft nicht mehr. Das tue ich jetzt."

Vorsichtig zog Marie sich zurück. "Genau. Und du machst deinen Job verdammt gut. Meinst du nicht, es wird langsam Zeit, dass du wieder in der Gegenwart lebst?"

"Was glaubt du, was ich tue?"

"Du bist völlig auf die Zukunft fixiert, auf das, was du aus der Firma machen willst. Als könntest du damit auslöschen, was sie mal gewesen ist."

Bei dem Gedanken daran, was und wie diese Firma unter der Leitung seines Vaters gewesen war, schreckte Clay zurück. Erst nach Michael Forresters Tod hatte Clay erkannt, wie skrupellos und unbarmherzig er das Unternehmen geführt hatte.

"So ist das Geschäftsleben, mein Sohn", hatte sein Vater erklärt, "es geht nur um den Gewinn."

Allerdings nicht für jeden, dachte Clay grimmig, denn er erinnerte sich an eine Konfrontation, ein paar Wochen, nachdem sein Vater verstorben war. Clay hatte gerade nach Hause gehen wollen, als ihn im Empfang ein älterer Mann in einem abgetragenen Trenchcoat anhielt. Nach einem Blick auf dessen blutunterlaufene Augen und die ungepflegten Haare hatte Clay ihn für einen Obdachlosen von der Straße gehalten. Bis ihn der Mann mit N

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen