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Weihnachtszauber in Hopewell von Naigle, Nancy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)

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Weihnachtszauber in Hopewell

Die Liebe wartet in Hopewell. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter RayAnne kehrt Sydney während der Weihnachtszeit in ihre beschauliche Heimatstadt Hopewell zurück, um dort neu anzufangen. Sie ziehen in das alte Farmhaus, das einst Sydneys Großeltern gehörte, und die junge Mutter findet bald darauf einen Job in ihrem ehemaligen Lieblingsbuchladen. Mac, Geschichtslehrer und Baseball Coach an der örtlichen Highschool, liebt den Weihnachtszauber und wünscht, sein Sohn täte dies auch. Als er Sydney kennenlernt, entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen ihnen, und er will alles dafür tun, dass sie und RayAnne ein wunderbares Weihnachtsfest haben. Doch ausgerechnet dann sorgt Sydneys Exmann für Chaos. RayAnne läuft daraufhin weg - und gefährdet so die zarten Bande, die sich zwischen Sydney und Mac entwickelt haben. Eine zauberhafte weihnachtliche Geschichte über Hoffnung, Freundschaft und die große Liebe. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Nancy Naigle, USA-TODAY-Bestseller-Autorin, schreibt Kleinstadt-Liebesgeschichten mit ganz viel Herz. Sie lebt in North Carolina und verbringt ihre Freizeit mit dem Schreiben von romantischen Liebesromanen, dem Sammeln von Antiquitäten und entspannt sich gerne bei einem Wellnesstag. 'Weihnachtszauber in Hopewell' ist ihr erster Roman bei Bastei Lübbe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 01.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732563142
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Hope at Christmas
    Größe: 2405 kBytes
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Weihnachtszauber in Hopewell

Kapitel eins

S ydney Ragsdale lenkte den Wagen in die Haltebucht vor der Grundschule und drehte sich mit einem aufmunternden Lächeln zu ihrer Tochter um. "Hab einen tollen Tag, RayAnne."

"Es ist ein Schultag, Ma."

Das Augenverdrehen war neu. Angefangen hatte es vergangene Woche, als sie hergezogen waren. Sydney hoffte, es würde so schnell wieder verschwinden, wie es eingesetzt hatte. Auch wenn sie das als ärgerlich empfand, das schwere Seufzen ihrer Tochter versetzte ihr einen Stich ins Herz. Die Scheidung war für sie beide hart gewesen.

Sydneys Großeltern hatten ihr nach ihrem Tod das alte Farmhaus in Hopewell hinterlassen, einen Ort voll glücklicher Erinnerungen. Und beim Umzug hatte er sich wie ein Rettungsboot in einem aufgewühlten Meer angefühlt. Ein Neuanfang für RayAnne und sie.

Leider fand ihre Tochter die Idee, aus Atlanta ins winzige Nest Hopewell in North Carolina zu ziehen - noch dazu Ende November, nachdem das Schuljahr bereits begonnen hatte -, schlimmer als die Scheidung selbst.

Aber der Umzug war ein notwendiger Schritt für Sydneys Selbstschutz gewesen. Es war nicht einfach, ein Leben neu aufzubauen, wenn man den Großteil davon verheiratet gewesen war. Sie hatte gebetet, die Übersiedelung nach Hopewell würde zu einem großen Mutter-Tochter-Abenteuer für sie beide werden. Bisher jedoch traf das überhaupt nicht zu.

Der Umgang mit einer trotzigen Zehnjährigen erwies sich als schwierig. Da war es sogar einfacher gewesen, einen anständigen Job zu finden. Sydney hatte die Hoffnung darauf schon fast aufgegeben, als der Anruf von Peabody's ganze drei Monate nach ihrem Bewerbungsgespräch gekommen war. Die Chancen hatten von Anfang an schlecht gestanden, aber die Marketing-Agentur war vom alten Farmhaus aus schnell zu erreichen, deshalb hatte Sydney sich um die Stelle bemüht. Das Jobangebot an sich war ein Segen, nur hätte es zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können. Die Schule hatte bereits begonnen, und die Feiertage standen beinahe vor der Tür.

Sydney beobachtete, wie sich ihre Tochter schwerfällig zur Grundschule von Hopewell schleppte. In Atlanta war RayAnne so glücklich gewesen, dass sie vom Auto ins Klassenzimmer praktisch getänzelt war.

Sydneys Magen krampfte sich zusammen. Sie wünschte, ihre Ehe mit Jon wäre nicht in die Brüche gegangen und sie könnten immer noch eine kleine, glückliche Familie sein. Allerdings war das eine große Lüge gewesen. Tränen benetzten die Fassung von Sydneys Sonnenbrille. Sie war sogar zu müde, um sie wegzuwischen. Stattdessen atmete sie nur tief und langsam durch, um nicht die Fassung zu verlieren.

War der Umzug nach Hopewell ein Fehler?

War es ein nötiger Schritt gewesen, um ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen? Oder war das bloß ein Vorwand dafür, geflüchtet zu sein?

Ein Auto hupte hinter ihr. Sie winkte entschuldigend und setzte sich in der langen Haltebucht in Bewegung.

Als sie vom Parkplatz rollte, klickten durch ihre Gedanken die Bilder der glücklichen Mutter-Tochter-Momente, die sie sich in dieser beschaulichen kleinen Stadt ausgemalt hatte. Gelächter. Liebe. Bleibende Erinnerungen.

Als sie hinaus auf die Straße bog, blickte sie in den Innenspiegel und erkannte sich darin kaum wieder. Sie schüttelte die Stirnfransen auf und zog das Gummiband aus den Haaren, löste den unordentlichen Dutt. "Warum lasse ich zu, dass mir Jon so unter die Haut geht?", sagte sie laut zu sich selbst. Sie starrte sich an. Die Antwort war einfach. Scheidungen taten weh. Sie war gebrochen. Verwundet. Seine Untreue hatte sie auf eine Weise zerrissen, die vielleicht niemals heilen würde. Und an manchen Tagen, Tagen wie diesem, kam sie eben nicht besser damit zurecht.

Sie fuhr zum nächsten Block, lenkte den Wagen auf den Parkplatz des Supermarktes und erklärte: "Ich habe mehr drauf." Sydney schaltete den Motor ab und durchforstete die

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