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Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt von Cherry, Brittainy C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt

Jackson Emery glaubt nicht an Versprechen. Und ich glaube nicht mehr an die Liebe. Ich bin zu zerbrochen für ihn. Er ist nicht der Richtige für mich. Und doch sind wir perfekt füreinander. Weil wir wissen, dass das zwischen uns nicht für immer sein wird. Weil wir die Hoffnung längst aufgegeben haben, dass uns jemand für den Rest unseres Lebens lieben könnte. Bis der Moment des Abschieds gekommen ist und wir plötzlich merken, dass wir nie wieder ohneeinander sein können. 'Ich liebe Brittainy C. Cherrys Bücher, ihre Worte und wie tief sie ihre Leser bewegt. Dieses Buch wird euch nicht enttäuschen!' UNDER THE COVERS BOOK BLOG Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing. Seitdem schreibt sie hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310742
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Between the Notes
    Größe: 1046 kBytes
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Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt

PROLOG

JACKSON

Zehn Jahre alt

Was für ein dummer Hund.

Jahrelang hatte ich meine Eltern bekniet, mir ein Haustier zu kaufen, aber sie waren der Meinung, ich sei noch zu jung, um die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Ich versicherte ihnen, dass ich schon damit klarkommen würde, auch wenn das nicht stimmte.

Woher hätte ich denn wissen sollen, dass kleine Hunde nie Ruhe gaben oder taten, was man von ihnen wollte?

Dad sagte, das wäre ungefähr so wie bei Kindern - ich würde auch nie den Mund halten oder tun, was sie von mir wollten. "Aber die Liebe ist es wert", sagte er jedes Mal, wenn ich mich über unser neues Familienmitglied beschwerte. "Die Liebe ist es immer wert."

"Immer und jederzeit", stimmte meine Mutter ihm zu.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich ihnen glauben konnte, denn dieser Hund war eine echte Nervensäge.

Es war schon spät, und ich hätte längst im Bett liegen sollen, aber ich wollte den Sonnenuntergang noch fertig malen. Ma hatte mir eine neue Technik mit Wasserfarben gezeigt, und ich wusste, dass ich es richtig gut hinkriegen würde, wenn ich nur länger wach blieb und weiter übte.

Tucker fiepte und winselte, während ich versuchte, noch ein wenig Orange auf das Bild zu tupfen. Er stupste zuerst gegen mein Bein und stieß dann den Wasserbecher um.

"Mist!", stöhnte ich und lief los, um ein Handtuch zu holen und die Sauerei aufzuwischen.

Dummer Hund.

Als ich wieder in mein Zimmer kam, stand Tucker in der Ecke und pieselte.

"Tucker, nein!"

Ich packte ihn im Nacken und zog ihn mit hängenden Ohren zur Gartentür.

"Ach, komm schon", knurrte ich, während ich versuchte, den Hund aus dem Haus zu schieben, damit er sein Geschäft draußen im Regen verrichtete. Er stand da wie festgewachsen. Dieser große schwarze Labrador verhielt sich wie ein kleines Kind, aber er war schließlich auch erst vier Monate alt. Außerdem hatte er Angst vor Gewitter.

"Nun geh schon!", rief ich und gähnte. Ich wollte das Bild unbedingt noch fertig malen, damit ich es Ma am nächsten Morgen zeigen konnte. Sie würde so stolz auf mich sein.

Eines Tages würde ich genauso gut malen können wie sie - wenn dieser dämliche Hund mich nur einfach mal in Ruhe lassen würde!

Tucker fiepte und versuchte sich hinter meine Beine zu schlängeln. "Ach, komm schon, Tuck! Stell dich nicht so an!"

Ich versuchte ihn in den Garten zu schieben, aber er stemmte sich mit aller Kraft dagegen. Der Regen prasselte auf die Veranda, und als der nächste Donner über den Himmel grollte, schlüpfte Tucker an mir vorbei und rannte ins Wohnzimmer.

Stöhnend schlug ich mir mit der flachen Hand gegen die Stirn und lief hinter ihm her. Doch je näher ich dem Wohnzimmer kam, desto unruhiger wurde ich, denn ich konnte meine Eltern dort drinnen streiten hören. In letzter Zeit stritten sie sich ziemlich oft, aber immer, wenn ich das Zimmer betrat, taten sie so, als wäre nichts gewesen.

Doch das war es nicht. Ich konnte es spüren, denn Dad lachte nicht mehr so häufig wie sonst, und Ma musste sich immer die Tränen aus dem Gesicht wischen, wenn sie mich sah. Ein paarmal hatte ich sie dabei überrascht, wie sie allein im Zimmer gesessen und so heftig geweint hatte, dass sie nicht sprechen konnte. Ich hatte versucht, ihr zu helfen, aber sie hatte vor lauter Schluchzen kaum Luft bekommen.

Dad hatte mir erklärt, dass Ma manchmal Panikattacken hatte, aber ich verstand nicht, wo diese Attacken überhaupt herkamen. Es gab nichts, wovor sie Angst haben musste; Dad und ich würden immer gut auf sie aufpassen.

Ich hasste e

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