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Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch? Roman von Holmes, Lucy-Anne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.04.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch?

Schräg, witzig und herrlich unanständig!

Jenny Taylor ist glücklich! Sie hat ihr Leben im Griff, mit Philippa die beste Freundin, die man sich wünschen kann, und ihr Freund, der hinreißende Matt, hat sie endlich um ihre Hand gebeten. In dieses Idyll platzt ausgerechnet Jennys Mutter. Doch statt ihrer Tochter bei den Hochzeitsplanungen zu helfen, ist sie mehr daran interessiert, zu feiern und Jennys Weinvorrat zu leeren. Und dann stellt sich auch noch Philippa quer, denn für sie ist klar: Matt ist der Falsche! Einziger Lichtblick ist natürlich Matt. Und vielleicht der Typ aus der Apotheke, der, im Gegensatz zu ihrem Zukünftigen, Schmetterlinge im Bauch auslöst ...

Lucy-Anne Holmes ist Schauspielerin und Autorin. Sie hat lange in London gelebt und wohnt derzeit in New York. Halb verliebt ist voll daneben erzählt dort weiter, wo ihr 2010 veröffentlichter erster Roman Oh Happy Dates aufhörte: beim Happy End.

Derzeit schreibt die Autorin an ihrem dritten Roman, der ebenfalls bei Blanvalet erscheinen wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 21.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641113506
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: It Only Takes A Minute To Fall In Love
    Größe: 711kBytes
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Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch?

1

Mein Name ist Jenny Taylor, aber jeder nennt mich Fanny. Ich gebe zu, es ist nicht ideal, Fanny genannt zu werden, aber es könnte schlimmer sein. "Es könnte schlimmer sein" ist mein Leitspruch. Ich brauche ihn oft. Mir lief das Glück nämlich nicht gerade nach. Nehmen wir zum Beispiel den Grund, wie ich zu dem Namen Fanny kam. Als ich noch zur Schule ging, entdeckten meine Mitschüler, dass mein richtiger Name, wenn man ihn sehr schnell hintereinander sagte, wie das englische Wort genitalia klang. Jahrelang bekam ich eine kreative Auswahl von Spitznamen verpasst, die sich von Genitalien ableiteten, aber Fanny war der Name, der schließlich hängen blieb – und er war nicht der schlimmste.

Also, mein Name ist Jenny Taylor oder Fanny, und sonst gibt es eigentlich nicht viel über mich zu sagen. Ich bin ein ziemlich unauffälliger Mensch. Würde ich an einer Wunderlampe reiben und ein lächelnder Dschinn würde erscheinen und mir einen Wunsch freistellen, würde meine Antwort nicht "Ruhm und Reichtum" lauten, nicht einmal "Weltfrieden". Nein, ich würde sagen: "Hallo, Flaschengeist, könnte ich bitte einfach nur glücklich sein bis ans Ende meiner Tage?"

Diese Antwort zeugt nicht gerade von viel Ehrgeiz, oder? Aber Glücklichsein ist für mich wichtig. Und zwar deshalb, weil es einmal eine Zeit gab, in der ich ganz und gar nicht glücklich war.

Ich habe das, was man witzigerweise eine "depressive Vorgeschichte" nennt. So, jetzt ist es raus. Ich fühle mich immer ein bisschen wie eine Versagerin, wenn ich das zugebe. Obwohl ich mich bemühe, das Gefühl abzustellen. Statistisch gesehen ist jede vierte Frau von einer Depression betroffen. Ich frage mich, ob diese Frauen, wenn sie über ihre Krankheit sprechen, auch alle Panik davor haben, dass die Leute denken könnten: Boah! Die hat aber einen ziemlichen Dachschaden! Ich hoffe nicht. Philippa, meine beste Freundin, betrachtet meinen Vater als die Ursache für meine Depression, weil mein Vater mich HASST . Im Ernst, wann immer ich ihn sehe, sagt er mindestens ein Mal: Jenny, du bist so nutzlos. Im Prinzip hat er damit nicht unrecht, aber das ist wahrscheinlich nicht gerade der aufbauendste Kommentar, den man seiner Tochter gegenüber abgeben kann. Meine frühen Lebensjahre waren also kein Zuckerschlecken, und dann war auch noch meine erste Liebe ein ziemlich böser Reinfall. Ich war in diesen Typen, Steve, bis über beide Ohren verliebt, obwohl er auf mich geschissen hat, und das aus gewaltiger Höhe. Aber das liegt nun schon viele, viele Jahre zurück.

Heute dreht sich bei mir alles um das Glücklichsein. Das ist für mich so wichtig, dass ich sogar mein eigenes Glücksmanifest habe, das innen an meiner Zimmertür hängt. Es wurde von Philippa verfasst, kurz nachdem sie im Fernsehen eine Dokumentation über ein Glücksprojekt gesehen hatte. Sie hat im Prinzip die wesentlichen Punkte abgekupfert, die die Glücksforscher in der Sendung testeten.

Das Lächelnde-Fanny-Manifest
von Philippa Flemming

(Fanny, du musst UNBEDINGT jeden Tag diese Aufgaben
erfüllen, oder ich werde all deine Klamotten verbrennen!)

1) Telefoniere mit einem Freund/einer Freundin. Das kann ruhig immer ich sein. Sag einfach: "Ich rufe an, um den ersten Punkt auf meiner Liste abzuhaken." Und dann können wir über das Übliche quatschen: wie wir später einmal unsere Kinder nennen werden, unsere fünf Lieblingsbeläge auf Sandwiches, was du zu Robbie Williams sagen würdest, wenn du ihm zufällig auf der Straße begegnen würdest ...

2) Züchte etwas, also nicht jeden Tag etwas Neues, sondern l

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