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Wer nicht wagt, der liebt nicht Dare 1 - Roman von Phillips, Carly (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Wer nicht wagt, der liebt nicht

Herz oder Kopf? Riley Taylor behält gerne die Kontrolle über alles und würde ihre Unabhängigkeit niemals aufgeben wollen - bis sie auf einer Party dem charismatischen Ian Dare begegnet, der sie auf der Stelle umhaut. Ian hat seine eigenen Dämonen, und seit er herausgefunden hat, dass sein Vater jahrzehntelang ein Doppelleben geführt hat, hat er sich geschworen, sein Herz nie mehr zu öffnen. Doch die sinnliche Riley erweckt seine dominante und beschützerische Seite, er möchte diese Frau unbedingt haben ... Carly Phillips, eine New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin, hat über 50 zeitgenössische, sexy Liebesromane geschrieben, mit heißen Männern, starken Frauen und den emotional fesselnden Geschichten, die ihre Leser inzwischen erwarten und lieben. Carly ist glücklich verheiratet mit ihrer Collegeliebe, hat zwei fast erwachsene Töchter und drei verrückte Hunde, die auf ihrer Facebook Fan Page und ihrer Website zu bewundern sind. Carly liebt die sozialen Medien und kommuniziert ständig mit ihren Lesern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641153977
    Verlag: Heyne
    Serie: Dare to Love Bd.1
    Originaltitel: Dare to Love
    Größe: 1431 kBytes
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Wer nicht wagt, der liebt nicht

1

Einmal im Jahr versammelten sich alle Dare-Geschwister im Ballsaal des Club Meridian, um den Geburtstag ihres Vaters zu feiern, der allerdings bei einigen von ihnen recht unbeliebt war. Ian Dare führte sein Glas an die Lippen, nippte an seinem Glenlivet und genoss die Wärme, die sich in seinem Körper ausbreitete, sobald der edle Scotch durch seine Kehle floss. Um sich so richtig zu entspannen, würde er wohl noch einen weiteren benötigen.

"Hi, großer Bruder." Seine Schwester Olivia trat zu ihm und knuffte ihn in die Rippen.

"Pass auf, mein Glas." Er legte ihr den freien Arm um die Schultern und drückte sie an sich. "Hi, Olivia."

Sie umarmte ihn ebenfalls und gab ihm einen raschen Kuss auf die Wange. "Schön, dass du gekommen bist."

Er zuckte die Achseln. "Ich bin bloß wegen dir und Avery hier. Wobei ich nach wie vor nicht verstehe, wie ihr zwei ihm einfach verzeihen konn..."

"Na, na." Sie hob warnend den Zeigefinger. "Nicht hier. Wenn ich zu diesem Anlass schon so aufgetakelt rumlaufen muss, dann wirst du dich gefälligst auch zivilisiert benehmen."

Ian trat einen Schritt zurück und betrachtete seine vierundzwanzig Jahre alte Schwester. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie ein goldenes Abendkleid trug und sich das dunkle Haar zu einem schicken Knoten hochgesteckt hatte. Kaum zu glauben, dass das die kleine Nervensäge war, die ihm und seinen Freunden früher, wenn sie Baseball gespielt hatten, so lange mit ihrem "Ich will mitspielen"-Gequengel in den Ohren gelegen hatte, bis sie sich hatten erweichen lassen.

"Schick, schick", sagte er anerkennend.

Sie grinste. "Das musst du jetzt natürlich sagen."

"Muss ich gar nicht. Und ich mein's ernst. So, wie du aussiehst, werde ich dir die Kerle wohl mit einem Baseballschläger vom Leib halten müssen." Allein die Vorstellung ließ sein Stimmungsbarometer gleich wieder in den Keller sinken.

"Untersteh dich, sonst sage ich deiner Haushälterin, sie soll deine Zahnbürste zum Kloputzen verwenden. Wie gesagt, wenn ich mich schon so in Schale werfe, will ich auch was davon haben, und dazu gehört unter anderem, dass ich flachgelegt werde."

"Ich tu jetzt einfach mal so, als hätte ich das nicht gehört", brummte er und nahm erneut einen Schluck von seinem Scotch.

"Hey, du hast nicht nur versprochen, heute Abend zu kommen, sondern auch, dass du dich zusammenreißen wirst."

Ian verzog das Gesicht. "Du kannst nicht ernsthaft von mir verlangen, dass ich ein gutes Benehmen an den Tag lege, wenn er mal wieder den großen Zampano spielt." Er deutete mit dem Kopf zu Robert Dare, der in einer Ecke des Saales Hof hielt.

Neben dem Geburtstagskind saßen seine zweite Frau Savannah Dare, mit der er seit neun Jahren verheiratet war, sowie ihre gemeinsame Tochter Sienna und ein ganzer Haufen ihrer engsten Freunde aus dem Country Club. Siennas Brüder Alex und Jason fehlten noch, würden aber bestimmt auch bald aufkreuzen.

Olivia legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Er liebt sie eben. Und Mom hat inzwischen Frieden mit ihm geschlossen."

"Na, was blieb ihr auch anderes übrig, nachdem sie von ihr erfahren hatte?"

Als Robert Dare die bedeutend jüngere Savannah Sheppard kennengelernt hatte, war es, seiner eigenen Aussage zufolge, Liebe auf den ersten Blick gewesen. Sie hatte ihm drei Kinder geschenkt, der älteste Sohn war jetzt fünfundzwanzig. Ian selbst war vor Kurzem erst dreißig geworden. Robert Dare hatte jahrelang ein Doppelleben geführt und war in Sachen Fortpflanzung verdammt umtriebig gewesen.

Ian schnaubte verächtlich bei dem Gedanken daran, leerte sein Glas und stellte es auf dem Tablett eines Kellners ab, der eben vorbeikam. "So, ich habe ihm meine Aufwartung gemacht, und jetzt verdrücke ich mich." Er wandte sich zum Gehen.

"Ach komm, bleib doch noch ein bisschen", beschwor ihn seine Schwester. Ihr Tonfall klang leicht entnervt.

"Woz

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