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Wer will schon einen Rockstar? von Scott, Kylie (eBook)

  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Wer will schon einen Rockstar?

'Das Leben ist wie ein Lied. Lass es uns spielen!' Anne Rollins hat den schlimmsten Tag ihres Lebens hinter sich: Ihre Mitbewohnerin ist aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden - mit allen Möbeln und ohne ihre Mietschulden zu begleichen. Um sich abzulenken, beschließt Anne kurzerhand, eine Freundin auf eine Party zu begleiten. Doch dort steht sie plötzlich niemand anderem gegenüber als Malcolm Ericson, dem Drummer der weltberühmten Rockband Stage Dive. Als dieser von Annes Problemen erfährt, macht er ihr ein Angebot, das verrückter nicht sein könnte: Er hilft ihr aus ihrer finanziellen Notlage, wenn sie im Gegenzug eine Zeit lang seine Freundin spielt ...

Kylie Scott ist ein großer Fan erotischer Liebesromane und zweitklassiger Horrorfilme. Sie verlangt immer ein Happy End - wenn Blut und Gemetzel auch noch vorkommen, umso besser! Mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann lebt Kylie in Queensland, Australien.

Produktinformationen

    Größe: 896kBytes
    Reihe (Teil): Rockstars Bd.2
    Herausgeber: LYX
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 352
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783802598869
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Wer will schon einen Rockstar?

2

Ich würde diesen Abend nie und nimmer durchstehen.

David und Ev wohnten in einer luxuriösen Wohnung im Pearl District. Sie war riesig, nahm das halbe Obergeschoss eines wunderschönen alten, braunen Ziegelbaus ein. Es musste merkwürdig für Ev gewesen sein, aus unserem engen, zugigen Mietshaus mit dünnen Wänden in diese Art Schloss umzusiedeln. Und fantastisch. Unser altes Haus lag am Rande der Innenstadt in der Nähe der Universität. David und Ev dagegen residierten mitten im äußerst angesagten und teuren Pearl District.

Glücklicherweise schien sich Ev zu freuen, mich zu sehen - eine potenziell peinliche Situation weniger. Mr Ev, der Rockstar, nickte mir zur Begrüßung mit dem Kinn zu, während ich mich nach Kräften bemühte, ihn nicht anzuglotzen. Ich war schwer versucht, ihn zu bitten, etwas für mich zu signieren. Meine Stirn vielleicht.

"Bedien dich ruhig mit allem, was du in der Küche findest", forderte Ev mich auf. "Es gibt genug zu trinken, und die Pizza müsste auch bald kommen."

"Danke."

"Du wohnst neben Lauren und Nate?", sprach mich David zum ersten Mal an. Liebe Güte, sein dunkles Haar und sein gemeißeltes Gesicht waren wirklich atemberaubend. Wie ungerecht. War sein unfassbares Talent denn nicht genug?

"Ja", erwiderte ich. "Ich war Evs Nachbarin, und in Ruby's Café bin ich Stammgast."

"Sie erscheint verlässlich jeden Morgen", bemerkte Ev augenzwinkernd. "Ein doppelter, fettarmer Latte mit einem Schuss Karamell? Kommt sofort."

David nickte und entspannte sich sichtlich ein wenig. Er legte seiner Frau den Arm um die Taille, woraufhin sie zu ihm aufsah und ihn angrinste. Die Liebe stand Ev gut. Ich wünschte den beiden von Herzen, dass ihre Ehe hielt.

Geliebt, so richtig geliebt, hatte ich in meinem bisherigen Leben nur vier Menschen. Nicht alle auf romantische Weise, selbstverständlich. Doch ich hatte all diesen Menschen mein Herz geschenkt. Dreimal wurde ich enttäuscht. Demzufolge ging ich davon aus, dass in Sachen Liebe statistisch gesehen eine fünfundzwanzigprozentige Erfolgsaussicht bestand.

David und Ev fingen an, herumzuknutschen. Ich nahm es als Stichwort, mich ein bisschen umzusehen.

Nachdem ich mir ein Bier aus der Küche (topmodern und superschick) geholt hatte, betrat ich mit neuer Entschlusskraft das Wohnzimmer. Ich konnte das durchstehen. Die Geselligkeit und ich, wir würden gleich sehr gute Freunde werden. In der Wohnung hielten sich einige Dutzend Gäste auf. Auf einem riesigen Flachbildschirm lief in ohrenbetäubender Lautstärke das Spiel. Nate saß mitten davor, vollkommen gefesselt. Einige Gesichter im Raum erkannte ich wieder. Die meisten gehörten zu Menschen, denen ich mich niemals zu nähern gewagt hätte. Ich trank einen Schluck Bier, um meine ausgedörrte Kehle anzufeuchten. Auf einer Party die Außenseiterin zu sein war eine ganz besonders fiese Tortur. Nach den Geschehnissen des heutigen Tages fehlte mir der Mut, jemanden anzusprechen. Bei meinem Talent, Menschen nach ihrer Vertrauenswürdigkeit zu beurteilen, würde ich wahrscheinlich den einzigen Axtmörder im Raum um ein Autogramm bitten.

Gerade als Lauren mir per Handzeichen zu verstehen gab, ich solle zu ihr kommen, begann in der Gesäßtasche meiner Jeans das Handy zu surren. Meine Pobacke vibrierte äußerst angenehm. Ich winkte Lauren kurz zu, zog das Telefon aus der Tasche und steuerte eilig den Balkon an, um dem Lärm und dem lauten Stimmengewirr zu entfliehen. Während ich die Balkontüren hinter mir zuzog, sah ich Reece' Namen auf dem Display blinken.

"Hey", sagte ich mit einem Lächeln auf den Lippen.

"Mein Date hat abgesagt."

"Wie schade."

"Was machst du gerade?"

Der Wind blies mir durch die Haare und ließ mich erschauern. Typisches Portland-Wetter für diese Jahreszeit - der Oktober konnte ganz schön kalt, nass, finster und trübselig werden. Ich kuschelte mich fester in me

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