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Western Country Stories, Band 11 bis 20 Band 11-20 von Sinclair, Luke (eBook)

  • Verlag: hey! publishing
eBook (ePUB)
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Western Country Stories, Band 11 bis 20

Auf in den Wilden Westen! Folgen Sie uns zurück in die Zeit, in der die Männer noch harte Kerle waren und mutige Sheriffs und Marshals das Gesetz mit dem Colt verteidigten. Wir stellen Ihnen die rauen Burschen vor, die als Erste dem Ruf nach Westen folgten, um dort Reichtum, Ruhm oder den Tod zu finden. Erleben Sie ihre Abenteuer, den Kampf mit Banditen, den Krieg mit Indianern und nicht zuletzt ihre Suche nach den feurigsten Damen in den Weiten der Prärie. Dieser Sammelband präsentiert Ihnen Band 1-10 unserer beliebten Reihe 'Luke Sinclair Western': - Hass und Tod sind wie Brüder - Der Tod zählt die Meilen - Der Scout Durango - Durango - der Unbeugsame - Narbengesicht-Gringo - Die Legende von Donald McKaye - Die Mühlen des Hasses - Im Banne von El Lobo - Das Halbblut von Tonto Creek - Das Gold der Juaristas Lassen Sie sich von den abenteuerlichen Kurzromanen packen, die von den 60ern bis in die 80er unzählige Leser begeisterten. Nutzen Sie den großen Preisvorteil unserer günstigen Sammelbände! 1940 wurde ich in Halle/Saale geboren und wuchs in derselben Stadt auf. 1961 wechselte ich in die Bundesrepublik über. Einige Jahre später absolvierte ich bei der Studiengemeinschaft Kamprath in Darmstadt ein zweijähriges Fernstudium Technik der Erzählkunst

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 811
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956070174
    Verlag: hey! publishing
    Größe: 4398 kBytes
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Western Country Stories, Band 11 bis 20

Die Pferde äugten zu uns herüber. Mein Revolvergurt hing am Sattelknauf, und die Winchester steckte im Scabbard. Es schien alles in Ordnung zu sein. Die drei standen etwas abseits in der Nähe des Wagens und belauerten mich mit ihren Blicken wie ein Rudel Wölfe. Falls ich auch nur den kleinsten Fehler machte, würden sie über mich herfallen.

"Legt eure Waffen auf den Wagen!" befahl ich.

Abner Cornish hielt den Kopf schief und grinste mich böse an.

"Das werden wir nicht tun", sagte er bestimmt. "Und du wirst nicht so dumm sein, deinen Trumpf zu verspielen, denn es ist der einzige, den du hast."

Isaak nickte.

"Dieses Risiko musst du eingehen, schätze ich."

Jeremias lehnte ein Stück weiter hinten am Wagen, hielt seinen blutenden Oberarm und sah mich finster an.

"Wie ihr wollt", sagte ich, "aber wenn sich einer von euch auch nur bewegt, dann wird Horace verdammt schnell in der Hölle sein."

Wir erreichten die Pferde, und ich sagte zu Sabrina: "Sehen Sie nach, ob die Waffen geladen sind!"

Sie kontrollierte erst den Revolver, dann das Gewehr und nickte.

"Alles in Ordnung."

"Dann steigen Sie auf!"

Sabrina zog sich in den Sattel des Wallachs, behielt aber mein Gewehr in der Hand. Die Henry von Horace hatte sie in die Büsche geworfen.

Ich zog den Grauschimmel so herum, dass ich von links aufsteigen konnte und das Pferd zwischen mir und den anderen hatte. Auf diese Weise konnten sie mich nicht gleich treffen, wenn etwas schiefging.

Isaak trat einen Schritt zur Seite, und ich drückte Horace die Mündung der Waffe härter unter das Kinn.

"Bleib, wo du bist!" sagte ich nur.

Isaak blieb stocksteif stehen, aber sein Blick war lauernd und angespannt.

Nun kam der schwierigste Teil. Ich nahm den Revolver von Horaces Kinn, hielt die Waffe aber weiterhin auf ihn gerichtet.

"Geh einen Schritt zurück!" Horace gehorchte zögernd. Auch er wartete auf eine Chance, doch ich war entschlossen, ihm keine zu geben. Ich setzte den Fuß in den Steigbügel, griff nach dem Sattelknauf und stieß mich vom Boden ab. Es gab einen Ruck, der Sattel kam mir entgegen. Ich fiel auf den Rücken und der Sattel über mich. Der Grauschimmel schreckte wiehernd zur Seite.

Das war es also. Dieser hinterhältige Hundesohn hatte den Sattelgurt angeschnitten.

Ich stieß den Sattel von mir weg und rollte mich über die Seite ab. Horace landete halb auf mir und schlug mit den gefesselten Händen nach meinem Kopf. Der Schlag streifte mich nur, und ich wich noch weiter zurück. Sabrina feuerte meine Winchester ab, und ich sah zwischen den Pferdebeinen hindurch aus den Augenwinkeln eine kleine Sandfontäne dicht vor Isaaks Füßen hochspringen.

Horace warf sich herum und kam auf die Knie. Ich sprang hoch und schlug ihm den eigenen Revolver aufs Kinn. Er spuckte etwas Blut aus, stand langsam auf und verhielt sich ganz still.

Auch die anderen standen wie zu Salzsäulen erstarrt.

"Ich kann sehr wohl treffen, wenn ich will", sagte Sabrina kühl.

Jeremias fluchte.

Das Herz schlug mir bis zum Hals. Wenn Sabrina nicht gewesen wäre, hätte das leicht ins Auge gehen könne.

"Horace kann euch nachher erzählen, wie viele Zähne ihn das gekostet hat", sagte ich grimmig. "Aber ihr könnt ruhig so weitermachen, er hat ja noch 'ne ganze Menge davon. Doch vorher bringt ihr mir einen neuen Sattel."

Isaak wollte etwas sagen, aber Abner Cornish knurrte: "Tu, was er sagt! Er wird nicht weit kommen, bis wir ihn erwischen."

Isaak ging lustlos in den Stall und kam mit einem anderen Sattel zurück. Er schwang ihn auf den Rücken des Grauschimmels, und diesmal überzeugte ich mich davon, dass sie mich nicht wieder mit einem faulen Trick hereinlegen wollten, ehe ich in den Sattel stieg.

Sabrina hielt die Winchester noch immer auf Cornish und seine beiden Söhne gerichtet.

Horace spuckte erneut Blut und wischte sich über d

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