text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Wie der Himmel auf Erden von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Wie der Himmel auf Erden

Wie kann sie Dante bloß von ihrer Unschuld überzeugen? Vier Jahre lang war Mirandas Ehe mit dem charmanten italienischen Grafen der Himmel auf Erden. Jetzt wirft er ihr plötzlich vor, sie habe ihn mit einem anderen betrogen. Mit jedem Tag wird das gemeins

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 01.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942297
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 660 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Wie der Himmel auf Erden

2. Kapitel

"Wieder nichts!" berichtete Miranda niedergeschlagen.

Obwohl ihre Finger bebten, schaffte sie es, den Schlüssel ins Schloss des Knightsbridge-Hauses zu schieben und den Alarm auszuschalten. Wie lange müsste sie noch so tun, als wäre alles normal? Sie konnte nicht mehr klar denken, nur ein Vorhaben beherrschte sie.

Trotz ihrer verzweifelten Bemühungen war es ihr in den letzten beiden Wochen nicht gelungen, ihren Sohn oder ihren hinterhältigen Ehemann aufzuspüren, der den Kleinen entführt hatte. Am liebsten hätte sie sich in einen dunklen Raum verkrochen, um den Tränen freien Lauf zu lassen, doch erst musste sie etwas Wichtiges erledigen.

Miranda bugsierte ihren Koffer in die Diele, ließ die Reisetasche fallen und ging müde zum Telefon.

"Schluss mit dem Herumreisen!" erklärte sie ihrer Schwester und nahm den Hörer auf. "Ich schalte die Polizei ein."

"Nein!" Entsetzt sah Lizzie sie an, dann bemerkte sie erst Mirandas befremdete Reaktion und fuhr vorsichtig fort: "Na ja ... ich meine, wir wollen doch nicht, dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Bedenk nur, was passiert, wenn wir Dante als Kindesentführer anprangern ... wo die Severinis doch so peinlich auf ihren guten Ruf bedacht sind."

Lizzie wollte Dante weiter in Schutz nehmen, doch Miranda unterbrach sie scharf: "Der Ruf der Severinis ist mir egal!"

Sie verstand einfach nicht, dass ihre Schwester diese Familie schonen wollte. Keiner dieser arroganten Adligen besaß auch nur einen Funken Ehrgefühl. Und ihr gut aussehender Ehemann ... Ohnmächtige Wut erfüllte sie beim Gedanken an das, was er ihr angetan hatte.

Sie blickte benommen auf den Hörer, aus dem das Freizeichen ertönte. Wie verliebt war sie damals in Dante Severini gewesen, den zärtlichen, sinnlichen Mann, der sie umworben und innerhalb eines Monats geheiratet hatte. Jetzt hatte er sich als berechnendes Ungeheuer entpuppt, sie grausam behandelt und ihren Sohn entführt.

Miranda legte den Hörer wieder auf und versuchte, sich zu fangen. Bloß nicht in Selbstmitleid versinken!

"Ich muss die Behörden einschalten", erklärte sie. "Zwei Wochen bin ich herumgereist, um Dante aufzuspüren. Ich habe genug von den Lakaien der Severinis, die sich in Schweigen hüllen, sobald sein Name fällt."

"Das ist Firmenpolitik ...", begann Lizzie.

"Schließlich bin ich seine Frau", fuhr Miranda empört fort. "Ich habe ihnen meinen Pass gezeigt!"

"Dante hat sie vor einer Betrügerin gewarnt."

"Eine bodenlose Unverschämtheit, mich so zu behandeln!" rief Miranda. "Noch nie bin ich so gedemütigt worden! Sie haben mich von Sicherheitsleuten raussetzen lassen ..."

Beim Gedanken an die erschreckende Mauer des Schweigens, auf die sie bei Dantes Beauftragten in verschiedenen europäischen Hauptstädten gestoßen war, warf sie zornig den Kopf zurück.

"Ich will meinen Sohn wiederhaben!" beharrte sie kämpferisch. "Er braucht mich doch."

Rasch wandte Miranda sich ab, damit ihre Schwester nicht sehen konnte, dass ihr die Tränen kamen. Carlo war ein Teil von ihr, und seit er ihr entrissen worden war, blutete ihr Herz.

Doch ihr kleiner Sohn würde noch mehr leiden. Er konnte ja nicht verstehen, warum sie nicht mehr bei ihm war, ihn nicht mehr ins Bett brachte, mit ihm spielte ...

"Meine Güte", flüsterte sie verzweifelt.

Aber mit Tränen kam sie nicht weiter. Jetzt galt es, besonnen und wachsam zu handeln. Auf keinen Fall durfte sie sich den Ängsten hingeben, die sie nachts keinen Schlaf finden ließen.

Das Klingeln des Telefons riss Miranda aus ihren schmerzlichen Gedanken. Bebend nahm sie den Hörer auf und meldete sich.

"Miranda Severini."

Ein knackendes Geräusch ertönte, dann folgte Schweigen. Sie atmete tief ein und versuchte es erneut.

"Miranda Severini. Wer ist dort?" fragte sie kühl.

"Dante."

Dante! Sie war so schockiert

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen