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Wie die Erde um die Sonne von Cherry, Brittainy C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.07.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Wie die Erde um die Sonne

Eine Liebe wie nicht von dieser Welt

Graham und ich waren nicht füreinander bestimmt.

Und doch hatten wir zusammen unsere höchsten Höhen erreicht, und waren zusammen in die tiefsten Tiefen hinabgestürzt. Seine Luft war zu meinem Atem geworden, sein Boden war meine Erde. Die Flammen seines Herzens waren mein Feuer und seine Tränen mein Wasser.

Sein Geist wurde zu meiner Seele.

Und dennoch war nun der Moment gekommen, Abschied zu nehmen.

'Dieses Buch hat mich lachen und weinen lassen. Dieses Buch hat mein Herz gestohlen! Wie die Erde um die Sonne erzählt eine unvergessliche Geschichte von Liebe, Verlust, Familie, Freundschaft und der einen besonderen Person, die ein Hoffnungsschimmer ist, auch wenn die Welt um sie herum in Dunkelheit liegt!' Steamy Reads Blog

Band 4 der Romance-Elements-Reihe von Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry

Brittainy Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing. Seitdem schreibt sie hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin. Weitere Informationen unter: www.bcherrybooks.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 327
    Erscheinungsdatum: 27.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736305717
    Verlag: LYX
    Serie: Romance Elements .4
    Originaltitel: The Gravity Between Us
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Wie die Erde um die Sonne

PROLOG

LUCY

2015

Als Mama vor fünf Jahren starb, hinterließ sie meinen Schwestern und mir drei Dinge. Auf der Veranda vor der Haustür meiner Schwester Mari stand der Schaukelstuhl, den Mama ihr geschenkt hatte. Mari hatte ihn bekommen, weil Mama sich immer Sorgen um Mari gemacht hatte, die mit ihren Gedanken stets so weit weg gewesen war. Mari war die Mittlere von uns und hatte immer das Gefühl, etwas zu verpassen, was dazu führte, dass sie oft irgendwie in der Luft zu hängen schien. "Wenn du nicht aufhörst, dir über alles und jedes den Kopf zu zerbrechen, wird dein Hirn irgendwann heiß laufen, Schatz. Es ist okay, es auch mal etwas langsamer angehen zu lassen", sagte Mama immer zu ihr. Der Schaukelstuhl sollte Mari daran erinnern, hin und wieder mal weniger Gas zu geben und das Leben zu genießen, statt es nur an sich vorbeiziehen zu lassen.

Unsere älteste Schwester, Lyric, bekam eine kleine Spieluhr mit einer tanzenden Ballerina. Als wir klein waren, hat Lyric immer davon geträumt, Tänzerin zu werden, aber mit den Jahren hatte sie diesen Traum aufgegeben. Nach all den Jahren mit einem Wildfang wie Mama war Lyric ein Beruf, der vor allem auf Leidenschaft basierte, nicht mehr so erstrebenswert erschienen. Mama hatte ihr Leben immer besonders leidenschaftlich gelebt, was bedeutete, dass wir manchmal nicht wussten, wo unsere nächste Mahlzeit herkommen sollte. Wenn es Zeit wurde, die Miete zu bezahlen, packten wir unsere Sachen, und los ging es ins nächste Abenteuer.

Lyric und Mama stritten sich ständig. Ich hatte immer das Gefühl, dass meine Schwester sich für uns verantwortlich fühlte und glaubte, ihre eigene Mutter bemuttern zu müssen. Mari und ich waren jung und frei; wir liebten die Abenteuer, aber Lyric hasste sie. Sie hasste es, keinen Ort zu haben, den sie ihr Zuhause nennen konnte. Sie hasste es, dass Mama keine Struktur in ihrem Leben hatte, dass ihre Freiheit zugleich ihr Käfig war. Sobald Lyric Gelegenheit fand, verließ sie uns und wurde eine schicke Anwältin. Ich hatte keine Ahnung, was aus der kleinen Spieluhr geworden war, aber ich hoffte, dass Lyric sie nicht weggeworfen hatte. Vergiss nie zu tanzen, Lyric, hatte Mama immer zu ihr gesagt. Vergiss nie zu tanzen.

Mamas Geschenk an mich war ihr Herz.

Es war ein winziger herzförmiger Edelstein, den sie um ihren Hals getragen hatte, seit sie ein Teenager gewesen war, und ich fühlte mich geehrt, als sie ihn mir schenkte. "Das ist das Herz der Familie", sagte Mama. "Von einer Wilden zur anderen, damit du nie vergisst, mit ganzem Herzen zu lieben, meine Lucille. Du musst unsere Familie zusammenhalten und auch in schlechten Zeiten für deine Schwestern da sein, okay? Du wirst ihre Stärke sein. Ich weiß, dass es so sein wird, denn du liebst schon jetzt offen und geradeheraus. Selbst die finsterste Seele könnte in deinem Lächeln ein wenig Licht finden. Du wirst diese Familie beschützen, Lucy, das weiß ich, und deshalb habe ich keine Angst zu gehen."

Seit Mamas Tod vor vielen Jahren habe ich die Kette nicht mehr abgenommen, und an diesem Sommernachmittag umklammerte ich sie mit der Hand, während ich auf Maris Schaukelstuhl starrte. Mamas Tod hatte Mari bis ins Mark erschüttert, und der Glaube an Spiritualität und Freiheit, den man sie gelehrt hatte, fühlte sich für sie an wie eine Lüge.

"Sie war zu jung", sagte Mari zu mir an dem Tag, als Mama starb. Sie war davon überzeugt, dass uns eine fast unendliche Zeitspanne mit ihr zugestanden hätte. "Das ist nicht fair", weinte sie.

Ich war gerade achtzehn Jahre alt, als sie starb, und Mari war zwanzig. Damals fühlte es sich an, als hätte man uns die Sonne gestohlen, und wir hatten keinen Schimmer, wie wir weitermachen sollten.

"Maktub", flüsterte ich und nahm sie fest in den Arm. Wir beide trugen dieses Wort, das so viel bedeutete wie "Es steht geschrieben" auf unsere Handgelenke tätowiert. Alles, was im Leben geschah, hatt

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