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Wie Perlen im Meer von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wie Perlen im Meer

Seit der charmante Unternehmer Adam Foster auf ihre kleine Insel gekommen ist, sehnt sich Trish nach seiner Liebe. Nur ein einziges Mal will sie in seinen Armen liegen, bevor er, wie sie befürchtet, zu der schönen Louise zurückkehrt...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 17.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733776619
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1935 kBytes
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Wie Perlen im Meer

2. KAPITEL

Trish lief in die Küche, legte die Blumen, die sie im Garten des Cottages gepflückt hatte, auf den Tisch, öffnete mit einer Hand die Herdtür, um nach dem Kuchen zu sehen, und griff mit der anderen nach dem Telefonhörer.

"Hi, Trish! Ich bin's, Petra. Was hat dich verjagt?"

Adam! dachte Trish. Laut sagte sie: "Tut mir Leid, dass ich mich so klammheimlich verdrückt habe. Ich habe mir Sorgen um Gran gemacht, aber vor allem fand ich London furchtbar, und auf der Party haben alle eine andere Sprache gesprochen als ich. Deshalb habe ich meinen Polyesterfetzen in den Koffer gepackt und den Schlafwagenzug nach Penzance genommen. So habe ich noch den Hubschrauber heute früh erwischt und bin seit ein paar Stunden wieder zurück. Ich hätte dich angerufen, sobald ich einen Moment Zeit gefunden hätte."

"Du bist schon einmal ohne ein Wort auf und davon, Schätzchen. Jedes Mal scheint Adam der gemeinsame Nenner zu sein."

Ihre Freundin war bei weitem zu scharfsinnig! "Unsinn, Petra! Ich bekomme eben leicht Heimweh."

"Aha." Es folgte eine Pause. "Du hast nicht zufällig noch einen anderen Ausreißer bei dir, oder?"

Trish schob ein Blech mit Pfannkuchen unter den fast fertigen Kuchen im Herd. "Nein, hier sind nur ich, Gran und meine Hühner." Sie öffnete den Kühlschrank und holte das Teebrot heraus. "Warum?"

"Adam wird vermisst", sagte Petra beiläufig.

Trish ließ den Teller krachend fallen. Glücklicherweise landete er so, dass dem Teebrot nichts passierte. "Du machst Witze!"

"Keineswegs. Er muss heute ganz früh verschwunden sein. Hat eine kurze Notiz hinterlassen, dass er geschäftlich fort müsse, aber keine Telefonnummer angegeben, und sein Handy ist ausgeschaltet. Louise ist kurz vorm Durchdrehen. Ich habe mich gefragt, ob Adam vielleicht die ganze Hetze leid war und sich in deinem entlegenen Schweinestall eingemietet hat."

"Es ist ein hübsches kleines Cottage in einer idyllischen Umgebung, das weißt du genau! Immerhin warst du schon vier Mal hier ... so schlecht kann es also nicht sein", antwortete Trish lächelnd. "Ich habe zwar tatsächlich eine kurzfristige Buchung, die zehn Minuten nach meiner Rückkehr heute Morgen eintraf, aber das ist nur ein Mr. Rowe. Mack Rowe."

"Macro!", quietschte Petra aufgeregt und brach in übermütiges Lachen aus.

"Was ist denn mit dir los?", fragte Trish argwöhnisch.

"Nichts, nichts. Ich muss jetzt Schluss machen. Grüß Macro von mir ..."

"Was für ein Unsinn, Petra!", sagte Trish liebevoll. "Woher sollte er dich kennen?"

Petra prustete erneut los. "Ich melde mich", sagte sie unter Lachen. "Tschüss!"

Trish hatte keine Zeit, darüber nachzudenken, was in ihre Freundin gefahren sei. Rasch bereitete sie das beste Gästezimmer vor. Frische Blumen, eine Dose mit selbst gebackenen Keksen, Orangen- und Zimtseife, Badeöl und flauschige Handtücher im angrenzenden Bad, einige Zeitschriften ... Stolz blickte sie sich in dem hübsch dekorierten Zimmer um, bevor sie wieder in die Küche ging, um das Gemüse für das Abendessen und ein Tablett für den Willkommenstee vorzubereiten.

Als sie in dem geliehenen Buggy zum Church Quay hinunter fuhr, den Ruf der Seeschwalben über sich hörte und den Duft von Geißblatt in der Luft roch, überlegte sie, dass es eigentlich gut war, dass Adam kein Interesse an ihr hatte. Er würde nie bereit sein, auf das aufregende Stadtleben zu verzichten, so wie sie nie bereit wäre, Bryher aufzugeben. Trotzdem blieb dieses Gefühl eines Verlusts, und sie war froh, so viel zu tun zu haben, dass ihr kaum Zeit zum Nachdenken blieb.

Es war gut, wieder zu Hause zu sein. Auch wenn Tim keine überschäumenden Gefühle in ihr weckte - sie sahen sich sowieso nicht sehr oft, weil er auf der Hauptinsel lebte. Aber sie mochten sich sehr gern. Ja, ihre Zukunft war ganz bestimmt an seiner Seite.

Zuversichtlich parkte Trish den Buggy auf dem feinen weißen Strand am Kai, wo be

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