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Wildes Spiel im Märchenwald Erotische Märchen

  • Erscheinungsdatum: 24.09.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Wildes Spiel im Märchenwald

Was hat es mit der Flosse der kleinen Meerjungfrau auf sich? Ist die Müllerstochter wirklich so gehorsam und brav, wie sie scheint? Und welche lustvolle Erlösung erfährt die verfluchte Prinzessin? Wer schon immer wissen wollte, was sich in den dunkelsten Ecken des Märchenwalds abspielt und welche sündigen Geheimnisse hinter den sieben Bergen warten, der sollte sich diese erotischen Märchengeschichten nicht entgehen lassen. Stimulierend, sinnlich und verdammt sexy. Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Märchen wussten, und begeben Sie sich auf eine lustvolle Entdeckungsreise der ganz besonderen Art - Dieses E-Book enthält die folgenden ausgewählten erotischen Erzählungen aus der Anthologie '...dann treiben Sie s noch heute ', herausgegeben von Kristina Wright: 'Die gehorsame Frau' von Delilah Devlin, 'Wie die kleine Meerjungfrau ihre Schwanzflosse zurückbekam' von Andrea Dale, 'Wegducken' von Craig Sorensen, 'Dreimal' von Justine Elyot, 'Ellie und der Schuhmacher' von Louisa Harte, 'Die Tochter des Schankwirts' von Alegra Verde, 'Schlaf schön' von Janine Ashbless und 'Ihr Haar ist ein Netz, gewoben' von Shanna Germain.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Erscheinungsdatum: 24.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732516858
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1501 kBytes
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Wildes Spiel im Märchenwald

Die gehorsame Frau
Delilah Devlin

Es lebte einmal ein Müller, der keine Söhne hatte, die ihm die Arbeit in der Mühle abnehmen und ihm den Lebensabend behaglich machen konnten. Seine Frau war schon vor langer Zeit gestorben und hatte ihm nur ein winziges Mädchen geschenkt, dessen Wert erst ersichtlich wurde, als es zu einer jungen Frau heranwuchs.

Ihre Schönheit holte das Sonnenlicht vom Himmel, das sich in ihrem blonden Haar fing. Die Vögel im Wald verstummten, wenn die junge Frau ihre liebliche Stimme erklingen ließ. Kein Blau und kein Rosenschimmer glichen der Farbe ihrer Augen oder ihren weichen, runden Wangen.

Um seinen einzigen Schatz sicher zu wissen, sperrte der Müller seine Tochter in sein Haus und überlegte, auf welche Weise er die Früchte seines Glücks am besten ernten könnte.

Als für die junge Frau die Zeit zum Heiraten kam, ließ der Müller im Dorfe verkünden, dass seine Tochter demjenigen gehören solle, der ihm eine entsprechende Summe Goldes zahlen würde. So hoffte der Müller, den Rest seines Lebens in Annehmlichkeit verbringen zu können.

Doch die Ankündigung des Müllers stieß auf schallendes Gelächter der Dorfbewohner. Denn wie konnte ein dürrer, hässlicher Mann wie der Müller ein Geschöpf gezeugt haben, das den Goldpreis wert gewesen wäre, den er verlangte?

Als ihm niemand den geforderten Preis zahlte, ließ der Müller einen Dorfbewohner in sein Haus, damit dieser einen Blick auf seine hübsche Tochter werfen konnte. Der Mann betrachtete eingehend ihr Gesicht und berührte ihr goldenes Haar, befürchtete aber, der Körper der jungen Frau könne missgestaltet sein. Daher verlangte er, mehr zu sehen. Erst dann sei er bereit, den vereinbarten Brautpreis zu entrichten.

Die Tochter war indes nicht dumm. Sie wusste, dass ihr Vater sie an den Höchstbietenden verkaufen würde. Doch nachdem sie ihr ganzes Leben in dem kleinen Haus verbracht hatte, sehnte sie sich danach, mehr von der Welt zu sehen als nur das kleine Dorf.

Während sie also bereitwillig ihr Kleid anhob und dem Dorfbewohner einen Blick auf ihren nackten Leib gewährte, teilte sie scharf mit böser Zunge aus und ließ den Freier wissen, dass sie den Mann, der sie heiratete, bald zum Hahnrei machen würde.

Dennoch kamen immer mehr Männer, boten dem Müller Gold, feines Leinen und teure Möbelstücke, um einen Blick auf die schöne junge Frau werfen zu können - genug Gold, um dem alten Müller einen behaglichen Lebensabend zu sichern.

Die Tochter wusste um die Habgier ihres Vaters und fragte ihn, warum er Abstriche machte und sich nur auf die Dorfbewohner beschränkte, wenn feine Herren aus den umliegenden Grafschaften bereit wären, viel mehr zu bieten.

Der Müller machte sich sogleich daran, in allen Landstrichen zu verkünden, was für eine schöne Tochter er hatte, wobei er achtgab, das Temperament der jungen Frau nicht zu erwähnen. Während ihr Vater also unterwegs war, ließ die Tochter weiterhin Besucher ins Haus und bot den verheirateten Männern mehr als nur den Anblick ihrer weichen Rundungen. Wusste sie doch, dass die verheirateten Männer schweigen würden.

Als sie mit ihren Lippen den langen, feuchten Schaft des Wirts erkundete, zählte sie im Geiste die Münzen, die ihr für ihre Dienste zustanden. Denn sie war fest davon überzeugt, dass sie nach wenigen Tagen genug Geld zusammen hätte, um sich die Schiffsüberfahrt in ein fernes Land leisten zu können.

"Ja, mit dem Mund bist du sehr talentiert", murmelte auch der Schweinehirt, grub seine Hände in ihr Haar und zog ihren Kopf nach vorn, damit sie ihn tiefer in den Mund nahm. "Aber ich würde noch mehr zahlen, wenn ich auch in deine heiße Spalte könnte."

Da biss sie zu, ohne auf sein Schmerzensgeheul zu hören, und löste sich von seinem langen Schaft. "Wenn mein Vater, dieser alte Narr, mir einen Gemahl bringt, so muss ich Jungfrau sein."

Der Schmied, dessen dicken Schwanz sie schließlich mit der

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