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WIndstärke 4 mit leichter Dünung Kreuzfahrtroman von Mielke, Rotraut (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

WIndstärke 4 mit leichter Dünung

Wenn sich auf begrenztem Raum viele erlebnishungrige Leute tummeln, die alle ihren Urlaub genießen wollen, bleiben unerwartete zwischenmenschliche Kontakte nicht aus. Es wird gelacht und geliebt, gezankt und getratscht, was das Zeug hält. Als die zurückhaltende Gerlinde von ihrer resoluten Freundin Petra zu einer gemeinsamen Kreuzfahrt überredet wird, ahnt sie nicht, was da auf sie zukommt. Schnell blüht Gerlinde in der lockeren Atmosphäre auf und genießt es, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die fremden Landschaften und Kulturen, das interessante Bordleben - alles ist so recht nach ihrem Geschmack. Wenn da nur nicht die allzu besitzergreifende Freundin wäre, die die Urlaubsfreude trübt! Während bei den Gästen Tag und Nacht das pralle Leben tobt, ist die Welt der Angestellten an Bord streng reglementiert. Das bekommt auch Werner zu spüren, der als neuer 'Gentleman Host' angeheuert hat. Er ist für die Unterhaltung der allein reisenden Damen zuständig, eine Gratwanderung, bei der man schnell in die Bredouille kommen kann. Rotraut Mielkes schreibt unterhaltsame Gegenwartsliteratur. Ihr Markenzeichen sind ein lockerer Stil und eine gehörige Portion Humor. 'Windstärke 4' ist ihr fünfter Roman. Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen ist ihr bestens vertraut. 'Das Erkunden neuer Orte, das abwechslungsreiche Bordleben und die bunte Mischung der verschiedensten Menschen sind eine unschlagbare Kombination.' Weitere Informationen unter www. Rotraut-Mielke.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 536
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742770806
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 889 kBytes
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WIndstärke 4 mit leichter Dünung

Die Anreise

WINDSTÄRKE 4

MIT LEICHTER DÜNUNG

Kreuzfahrtroman

Rotraut Mielke

Impressum

Text: © Copyright by Rotraut Mielke

Titelgestaltung Casandra Krammer - www.casandrakrammer.de

Titelmotiv: © Depositphotos.com

Lektorat: Rita Speiser
Verlag:

Rotraut Mielke

Im Wingert 8

61169 Friedberg
Rotraut.Mielke@gmx.de

Die Handlung dieses Romans sowie alle Personen, die darin vorkommen, sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Personen oder Vorkommnissen wären rein zufällig.

Die Anreise

Einladend öffneten sich die automatischen Glastüren vor Gerlinde, und mit einem leisen Sirren rollte ihr Koffer über den gefliesten Boden. Im Halbdunkel schaute sie sich um. Die große Abflughalle des Frankfurter Flughafens war fast leer, nur weiter hinten an einigen Check-In-Schaltern stauten sich ein paar Leute. Die Geräusche waren eigentümlich gedämpft. Es herrschte eine Atmosphäre wie in einem Konzertsaal, kurz bevor der Dirigent den Taktstock hob. Jetzt, am frühen Morgen, waren wohl die meisten Leute noch nicht richtig wach. Erleichtert entdeckte sie das Schild 'Treffpunkt' und stellte ihr Gepäck ab.

Petra war noch nicht da. Sie hielt Ausschau nach ihr und stellte dabei fest, dass die Warteschlangen an den Schaltern allmählich länger wurden. Das Kribbeln in ihrer Magengrube nahm zu. Wo blieb denn nur ihre Reisepartnerin?

Endlich sah sie die Freundin kommen. Petra wankte förmlich unter der Last ihres Gepäcks. Der Koffer, den sie hinter sich her zog, war ein wahres Monstrum und reichte ihr fast bis zur Taille. Und um die Brust trug sie eine große Lacktasche, die so pickepacke voll war, dass der Reißverschluss nur noch halb zuging.

"Nimm ja nicht so viel Gepäck mit. Denk dran, dass wir alles tragen müssen." Ganz genau konnte sie sich an Petras Worte erinnern! Sie hatte sich daran gehalten, ganze achtzehn Kilos brachte ihr Koffer auf die Waage. Auch ihr Handgepäck bestand nur aus einer mittelgroßen Tasche.

Petra kam im Schneckentempo näher, der Koffer eierte in gefährlichen Schlangenlinien hinter ihr her. Als sie endlich bei Gerlinde angelangt war, stieß sie ein Keuchen aus wie eine asthmatische Dampflok. Mit einem scharfen Knall schnappte der Ziehriemen in seine Verankerung zurück.

"Das hätten wir", schnaufte sie und schaute sich um. "Wo müssen wir hin?"

"Dort drüben." Gerlinde zeigte auf den Schalter mit der längsten Warteschlange.

"Na klar, da, wo die meisten Leute sind. Hätte ich mir ja denken können." Petra schnaubte empört und warf ihr einen Blick zu, als sei sie persönlich schuld an dieser Misere. "Warum hast du dich nicht schon mal angestellt?"

Gerlinde schluckte eine Antwort hinunter. Wortlos griff sie nach ihrem Koffer und zerrte ihn zum Ende der Reihe.

"Bist du sauer oder was?", fragte Petra.

Gerlinde schüttelte den Kopf. "Nö. Zur Gymnastik kommst du doch auch oft zu spät."

Petra zuckte mit den Schultern. "War nicht meine Schuld", nuschelte sie und gab dem Monsterkoffer einen Tritt, so dass er ein paar Zentimeter weiter rutschte, direkt in die Hacken des vor ihnen stehenden Mannes.

Der drehte sich wütend um. "Können Sie nicht aufpassen?"

Petra würdigte ihn keines Blickes. "Du sie

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