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Winterherzen: Sarah`s Geschichte von Howard, Linda (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Winterherzen: Sarah`s Geschichte

Sarah ist überzeugt, dass sie nie mit Rome zusammenkommen kann: Er ist schließlich mit ihrer besten Freundin verheiratet! Doch dann gibt ihr das Schicksal eine Chance - wenn auch zu einem sehr hohen Preis ... Schon immer haben Bücher in Linda Howards Leben eine wichtige Rolle gespielt. 'Vom Winde verweht' machte den Anfang, aber die Autorin sagt selbst, dass sie alles liest, was ihr in die Hände kommt. Doch am besten gefallen ihr Romane. 'Irgendwann haben mich die vielen Krimis und Bücher über Politik gelangweilt', meint sie. Linda Howard verfasste ihr erstes Buch mit zehn Jahren. 'Natürlich war es für eine Veröffentlichung völlig ungeeignet', sagt sie. 'Es hatte nicht einmal einen Titel.' In den folgenden 21 Jahren, in denen sie nur zu ihrem eigenen Vergnügen schrieb, war sie für verschiedene Transportunternehmen tätig. 'In der Firma, für die ich arbeitete, war ich offiziell als Sekretärin eingestellt, was ich jedoch tatsächlich machte, hatte wenig mit der Arbeit einer Sekretärin zu tun. Ich musste einen Blick auf alle Abläufe haben, auf Abrechnungen, Versicherungen, Wirtschaftlichkeit und Produktionsberichte.' Aber immer nur Produktionsberichte zu schreiben, langweilte Linda Howard. Und so nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und sandte eines ihrer Manuskripte an einen Verlag. 'Das war ein spannender Moment. Es war, als würde man etwas unendlich Wertvolles in den Briefkasten werfen', erinnert sie sich. 'Und während ich auf die Antwort wartete, die sich Zeit ließ, nahm ich vor Aufregung fast 10 Kilo ab!' Linda Howard machte sich ganz umsonst Sorgen - Silhouette Books kaufte ihr Manuskript. Eine Karriere als erfolgreiche Autorin, die ihr zahlreiche Auszeichnungen einbrachte, begann. In den letzten zehn Jahren hat Linda Howard über 25 Romane geschrieben, die weltweit 10 Millionen Mal verkauft wurden. Ihre Romane erscheinen in Amerika in den Reihen Silhouette Special Edition und Silhouette Intimate Moments. Ganz klar: Linda Howard ist eine Bestsellerautorin. Das beweisen die Verkaufszahlen und die Plätze ihrer Romane auf den amerikanischen Bestsellerlisten. Aber es sind nicht nur Fans, die von ihren Romanen begeistert sind, sondern auch andere Autorinnen und, nicht zuletzt, die Kritiker.

Produktinformationen

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Winterherzen: Sarah`s Geschichte

1. KAPITEL

E s war das Ende einer langen Woche. Sarah wusste, dass sie nach Hause gehen sollte. Doch allein der Gedanke an die brütende Augusthitze veranlasste sie, in ihrem Büro mit der angenehmen Klimaanlage zu bleiben.

Sie arbeitete nicht. Sie hatte den Stuhl herumgedreht und schaute seit einer Viertelstunde einfach aus dem Fenster. Es kümmerte sie nicht, dass es spät wurde. Die Sonne war so tief gesunken, dass sich die schwindelerregend hohen Wolkenkratzer aus Glas und Stahl gegen einen rot glühenden Himmel abhoben. Sie hatte wieder einmal die Sechs-Uhr-Nachrichten versäumt. Ihr Chef, Mr. Graham, war vor über einer Stunde gegangen. Es bestand kein Grund, sich nicht in die überfüllten Straßen zu begeben, doch sie hatte keine Lust, nach Hause zu gehen.

Sie hatte ihre Eigentumswohnung mit viel Mühe so behaglich und heimelig wie nur möglich gestaltet, doch in letzter Zeit quälte sie die Leere ihres Zuhauses. Sie konnte die Zimmer mit Musik füllen, sich einen Videofilm ansehen oder sich in ein Buch vertiefen, aber sie war dennoch allein. Allmählich entwickelte sich das zu einem Zustand der Einsamkeit statt der Zurückgezogenheit.

Vielleicht liegt es am Wetter, dachte sie müde. Der Sommer war heiß und feucht, doch sie wusste im Grunde, dass es nicht die Hitze war, die sie belastete. Es war das unausweichliche Gefühl, dass ihr die Zeit entglitt, dass der Sommer wieder einmal starb und dem Herbst das Feld räumte. Trotz der brütenden Hitze schien sie die Kälte des Winters bereits in den Knochen zu spüren. Es war mehr als der Wechsel von einer Jahreszeit zur anderen. Es war ihre Jugend, die ihr unausweichlich entglitt.

Die Jahre waren vergangen, und sie hatte sich in ihrer Arbeit vergraben, weil es sonst nichts gab. All die Dinge, die sie sich wirklich wünschte, waren an ihr vorbeigegangen. Sie wollte keine Reichtümer oder materiellen Dinge. Sie wollte Liebe, einen Ehemann und Kinder, ein Zuhause voller Fröhlichkeit und Sicherheit - all die Dinge, die sie als Kind nie kennengelernt hatte. Sie träumte nicht einmal mehr davon, und das war das Allertraurigste. Aber sie hatte nie eine Chance gehabt. Sie hatte sich in den einen Mann verliebt, den sie nicht haben konnte, und sie schien eine der Frauen zu sein, die nur einmal im Leben lieben können.

Gedämpft klingelte ihr Telefon. Mit erstaunter Miene griff sie zum Hörer. Wer mochte um diese Zeit noch anrufen? "Sarah Harper", meldete sie sich sachlich.

"Sarah, hier ist Rome", grüßte eine tiefe Stimme.

Ihr Herz machte einen Satz und pochte ihr dann bis zum Halse. Sie brauchte seinen Namen nicht zu hören, um ihn zu erkennen. Sie kannte seine Stimme wie ihre eigene. Sie schluckte schwer, richtete sich auf und redete sich ein, dass es nur ein gewöhnlicher Geschäftsanruf sei. "Ja, Mr. Matthews?"

"Ach komm, nenn mich nicht so! Es ist ja okay im Büro, aber jetzt reden wir privat."

Sarah schluckte erneut, brachte aber kein Wort heraus. Hatten ihre Gedanken an ihn den Anruf verursacht? Schließlich war es Monate her, seit er mehr zu ihr gesagt hatte als einen höflichen Gruß, wenn er ins Büro kam, um mit Mr. Graham zu sprechen.

"Sarah?" Er klang jetzt wirklich ungehalten.

"Ja, ich bin noch dran."

"Ich verkaufe das Haus", verkündete er ohne Umschweife. "Ich packe die Sachen von Diane und den Jungen ein. Ich gebe sie der Heilsarmee. Aber ich habe eine Schachtel mit Erinnerungen aus Dianes Schulzeit gefunden, Fotos von euch beiden und ähnliche Dinge. Wenn du etwas davon möchtest, kannst du es haben. Wenn nicht ..."

Er vollendete den Satz nicht, aber sie wusste es. Wenn nicht, würde er alles verbrennen. Ihr schauderte bei der Vorstellung, die Sachen anzusehen und an die Jahre erinnert zu werden, die sie mit Diane aufgewachsen war, aber sie konnte ihn die Andenken auch nicht verbrennen lassen. "Ja", brachte sie in rauem Ton hervor. "Ja, ich möchte sie gern haben."

"Ich

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