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Zärtlichkeit in blauen Augen von OAKLEY, NATASHA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zärtlichkeit in blauen Augen

Jeremy Norland sieht bestechend gut aus, ist erfolgreich und charmant. Als Eloise Lawton den faszinierenden Mann auf einer Societyparty trifft, sagt ihr Herz sofort Ja zu ihm! Und der bewundernde Blick aus seinen strahlend blauen Augen zeigt ihr, dass Jeremy sich genauso stark zu ihr hingezogen fühlt wie sie zu ihm. Doch Jeremy ist der Stiefsohn von Lord Pulborough, den Eloise verabscheut und verachtet, weil er ihrer Mutter soviel Leid angetan hat. Ist die Liebe stärker als der Hass?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862958979
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 601 kBytes
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Zärtlichkeit in blauen Augen

2. KAPITEL

Eloise drehte sich abrupt um und suchte mit tränenverschleiertem Blick ihren Weg heraus aus der Menschenmenge. Ihr Herz klopfte wie wild.

Der Brief hatte den Viscount, die große Liebe ihrer Mutter, gar nicht erreicht. Er war in fremde Hände gelangt, und das Geheimnis ihrer Mutter hatten nun ausgerechnet die Menschen erfahren, vor denen sie die Wahrheit geheim halten wollte. Sie fühlte sich tief in ihrer Ehre und der ihrer Mutter verletzt.

Endlich fand Eloise den richtigen Weg zu den Damenwaschräumen. Sie stieß die Tür auf und flüchtete in den mit kostbarem Marmor ausgestatteten Vorraum.

Gott sei Dank war er leer! Sie atmete tief durch, ging zu den Waschbecken und ließ das kalte Wasser erst eine Weile laufen, bevor sie es sich ins Gesicht spritzte.

Jeremy Norland glaubte ihr nicht. Wie oft hatte Eloise sich gefragt, welche Reaktion sie mit ihrem Brief wohl auslösen mochte. Aber keine Sekunde hatte sie damit gerechnet, dass man ihr nicht glauben würde.

Sie wollte jetzt am liebsten nach Hause fahren und über ihr weiteres Vorgehen nachdenken. Oder einfach nur weinen und ihren Frust und Ärger herausschreien.

Cassie würde nicht gerade begeistert reagieren, aber Eloise wollte nicht riskieren, Jeremy Norland noch einmal zu begegnen. Sie kontrollierte ihr Make-up im Spiegel, dann verließ sie den Waschraum.

Draußen empfing sie ein lauter Geräuschpegel, und die Luft war drückend. Eloise rieb sich die Stirn, als wollte sie die Anspannung vertreiben. Dann ging sie auf ihre Chefin zu.

"Du siehst scheußlich aus", bemerkte Cassie.

Eloise und sie waren nur bis zu einem gewissen Grad Freundinnen. Cassie gehörte nicht zu den Frauen, denen sie grenzenlos vertraute.

Nach dem Tod ihrer Mutter hatte Eloise entdeckt, dass sie sich nur wenigen Menschen anvertrauen konnte. Jedenfalls dann, wenn es um Dinge ging, die ihr Herz und ihre Seele berührten.

"Ich brauche nur etwas Schlaf", log sie. "Deshalb möchte ich jetzt nach Hause gehen."

Cassie presste ärgerlich die Lippen zusammen. Es passte ihr nicht. Eloise wusste die Anzeichen sehr wohl zu deuten. Ihre Chefin lebte für den Job und erwartete von ihren Mitarbeitern dasselbe Engagement. Das Wichtigste in Cassies Leben war die Zeitschrift, deren Herausgeberin sie war. "Jetzt schon?"

"Ich habe genug Material." Eloise sah auf ihre Uhr.

"Das glaube ich dir. Aber da sind noch ein, zwei Leute, mit denen ich sprechen möchte, wenn sich schon die Möglichkeit ergibt."

Die Wörter "scheitern" oder "Misserfolg" existierten nicht in Cassies Wortschatz. Sie würde mit jedem sprechen, den sie im Visier hatte - mochte es auch noch so lange dauern. Diese Hartnäckigkeit war der Schlüssel zu ihrem Erfolg.

"Gib mir noch eine halbe Stunde, dann komme ich mit dir. Seit dem Anschlag auf Naomi sind wir alle ein bisschen verängstigt und nervös."

Der Überfall auf eine der Mitarbeiterinnen vor einiger Zeit hatte das ganze Büro traumatisiert - aber selbst dieses entsetzliche Ereignis konnte Eloise nicht davon abhalten, ihren Entschluss in die Tat umzusetzen. Sie wollte nicht warten. Aus Erfahrung wusste sie, dass aus Cassies halber Stunde gut und gern eine Stunde, wenn nicht sogar zwei werden konnten. Sie hielt es hier einfach nicht mehr aus.

Ihre Schläfen begannen zu pochen, und ihre Kopfschmerzen waren wie Nadelstiche. "Ich möchte dich nicht unter Zeitdruck setzen. Deshalb werde ich mir ein Taxi besorgen."

Cassie hatte schon wieder jemanden im Auge. Offensichtlich fühlte sie sich hin und her gerissen. "Ganz allein? Bist du sicher?"

"Ja, klar. Ich komme schon zurecht. Es ist ja noch nicht sehr spät. Ich könnte sogar noch die U-Bahn nehmen, aber ich glaube, mit dem Kleid bin ich dafür nicht richtig angezogen. Als Modeguru sollte ich mir das besser nicht erlauben."

Cassie lachte, wie Eloise es erwartet hatte. Sie lächelte, und Eloise legte eine Hand auf den

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