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Zügellos 5 sexy Kurzgeschichten von Pink, Ava (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.01.2013
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (PDF)
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Zügellos

Lustvolle Spiele erlebt die junge Delia auf einer ausgefallenen Sexorgie der besseren Gesellschaft, und Kira lernt einen Soldaten kennen, der mit mehr als einer Waffe umgehen kann. Als Chloe auf ihren Lieblingsautor Nicholas trifft, ahnt sie nicht, dass sie ein Bestandteil seines nächsten, bizarren Romans wird. 5 sexy Kurzgeschichten

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 101
    Erscheinungsdatum: 18.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955279882
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 730 kBytes
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Zügellos

Fatale Begierde

London, 1901

Gelangweilt saß Delia Kingston in einem Jugendstilsessel und schob sich süße Schokoladentrüffel in den Mund. Sie saß quer, sodass auf der einen Seite ihre Beine über die Sessellehne baumelten. Sie blätterte desinteressiert in der Times vom Vortag und sah hin und wieder auf die große Standuhr. Delia hätte alles dafür getan, um der Langeweile, die seit kurzem im Hause ihrer Eltern herrschte, zu entfliehen. Doch da ihre Mutter krank war und das Bett hüten musste, war auch Delia an das große Haus gefesselt. Ihre Mutter ließ sie kaum aus den Augen, denn Delia hatte sich schon so einige Eskapaden geleistet. Ihre Jugendzeit verbrachte sie in einem Mädcheninternat auf dem Land, doch das hinderte Delia nicht daran, sich von den Verlockungen außerhalb der Internatsmauern verführen zu lassen. Doch nun, da sie wieder in London war und eigentlich am gesellschaftlichen Leben hätte teilnehmen können, fühlte sie sich zum ersten Mal wirklich eingesperrt. Delia war neunzehn Jahre alt, und ihre Eltern suchten händeringend einen angesehenen jungen Mann für sie. Aber es hatte sich herumgesprochen, dass Miss Delia Kingston nicht gerade ein Vorzeigeleben führte. Ihr war das egal, aber ihre Eltern sahen das anders. Ihr Vater war Arzt mit einer gutgehenden, eigenen Praxis und er fürchtete um seinen Ruf. Schon zwei Mal wäre Delia fast aus dem Internat geworfen worden, und es hatte nur noch mit einem erheblichen Geldbetrag von Seiten ihres Vaters abgewendet werden können. Aber kaum war das Desaster aus der Welt geschaffen worden, begann Delia von Neuem. Als sie gerade dreizehn Jahre alt war, merkte sie, dass das Landleben weit mehr zu bieten hatte als die pure Natur. Nachdem sie ihre ersten sexuellen Erfahrungen erlebt hatte, konnte und wollte sie nicht mehr darauf verzichten. Und so suchte sie sich immer neue Opfer, die sie umgarnen und verführen konnte. Drei Jahre später musste ihr Lehrer für englische Literatur dran glauben. Delia passte ihn ab, als er auf dem Heimweg war, und eines führte zum anderen. Es war fraglich, ob der arme Mann je wieder eine Anstellung als Lehrer bekommen hatte. So ging es im Laufe der Jahre immer weiter. Die Männer lagen Delia zu Füßen, was nicht nur an ihrem bildhübschen Äußeren lag. Sie besaß die Fähigkeit, jedem Mann glaubhaft zu machen, er sei der Einzige und etwas ganz besonderes für sie. Reihenweise fielen die Männer auf sie herein, und Delia entwickelte sich trotz ihrer Jugend zur Femme Fatale. Als sie dann im vergangen Jahr die Schule beendete, fuhr sie erwartungsvoll nach London. Sie hatte die Nachricht erhalten, dass ihre Schwester Georgina den jungen Kollegen ihres Vaters heiraten würde. Delia zog eine Grimasse, als sie an den blassen, unsicheren James dachte. Er gefiel ihr nicht im Geringsten, doch was wäre sie für eine Schwester gewesen, hätte sie diesen Mann nicht vorher für Georgina getestet? Er war so nervös gewesen, dass er abgespritzt hatte, noch ehe er in Delia eindrang. Der bloße Anblick ihrer feuchten, mit blondem Flaum bedeckten Muschi hatte für den unerfahrenen Mann gereicht. Es war schwer vorstellbar, dass ihre Schwester schon vor der Ehe Sex mit James hatte, denn hätte sie es getan, wäre aus der Hochzeit sicherlich nichts geworden.

Delia gähnte und ließ entnervt den Kopf in den Nacken fallen. Wenn nicht bald etwas passierte, würde sie noch wahnsinnig werden. Plötzlich hörte sie ein Geräusch und horchte auf. Ihre Mutter hatte die hausinterne Klingel betätigt, und Liz das Dienstmädchen eilte mit schnellen Schritten in die obere Etage. Es vergingen einige Minuten bis Liz mit denselben eiligen Schritten wieder die Treppe herunterkam. Sie kam in den Salon, und Delia fragte herablassend:

"Was wollte sie?"

Liz knickste kurz und antwortete:

"Die gnädige Frau wünscht zum Abendessen Hühnchen. Und ich soll Ihnen ausrichten, dass Lady Conway Sie sprechen möchte, Miss Delia. Außerdem sollen Sie ihr einen

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