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Zuckerküsse und Lamettaglitzern Liebesroman von Terry, Candis (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 01.10.2018 per Download lieferbar

Online verfügbar

Zuckerküsse und Lamettaglitzern

Er braucht keine Köchin - und stellt sie trotzdem ein
Sie will sich beweisen - und sich nicht verlieben

Als ob die Weihnachtszeit nicht schon stressig genug wäre. Parker hat alle Hände voll mit der Eröffnung seines neuen Restaurants zu tun. Es muss vor Weihnachten fertig werden, denn sein großer Bruder möchte seine Winterhochzeit in der ausgebauten Scheune auf dem Weingut feiern. Und obwohl Parker keine Köchin gesucht hat, steht plötzlich Gabriella vor ihm und bewirbt sich als Küchenchefin. Die schöne Halbitalienerin lässt nicht locker, und Parker kann nicht widerstehen, denn es knistert gewaltig.

"Witzig, flirty und voller Emotionen. Ich bin total verliebt in Candis Terrys Sunshine-Valley-Serie." Rachel Lacey

Candis Terry wuchs im sonnigen Kalifornien auf und lebt inzwischen auf einer Farm in Idaho. Sie hat sich in vielen Jobs ausprobiert: von der Arbeit in einem Tonstudio in Hollywood bis hin zum Einfangen von eigensinnigen Rindern. Dabei hat sie herausgefunden, dass eine Leidenschaft immer geblieben ist: die Liebe zum Schreiben, die Begeisterung Romances zu verfassen, die spätestens auf der letzten Seite in ein großes Happy End münden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768546
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Tangled Up In Tinsel
    Größe: 2001 kBytes
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Zuckerküsse und Lamettaglitzern

1. Kapitel

"Du kriegst das doch fertig, oder?"

Die durchdringende Kälte des Novembertags hing in der Luft. Parker Kincade blickte zu seinem älteren Bruder Jordan, einem ehemaligen knallharten NHL-Eishockeyspieler, der früher seine Gegner auf dem Eis so hart angerempelt hatte, dass sie für eine Weile ihren Namen vergaßen. Jetzt fragte Parker sich, wie aus dem zweihundert Pfund schweren Mann, noch dazu einem zweihundertprozentigen Alphatier, so ein Weichei werden konnte.

"Das habe ich dir doch schon hundertmal gesagt."

"Ja", konterte Jordan. "Aber du hast auch behauptet, du hättest Britney Braxton vernascht. Die Kleine, die sich immer den Bikini ausgestopft hat. Und das war eine verdammte Lüge."

"Weißt du was, Alter? Ich hasse es, dir das sagen zu müssen, aber du hast anscheinend doch ein paar Schläge zu viel auf den Kopf bekommen. Oder wieso kommst du hier mit etwas an, was vor fast zwei Jahrzehnten passiert ist?" Parker verschränkte die Arme vor der Brust und ahmte damit die Haltung seines Bruders nach. "Damals war ich ein Kind. Kinder lügen, um ihre älteren Brüder zu beeindrucken, die sie Schlappschwanz nennen und herausfordern, blöde Sachen zu machen."

Jordan verzog den Mund zu einem Grinsen. "Also gibst du zu, dass du gelogen hast?"

"Ach du meine Güte." Parker warf die Hände in die Luft. "Für so einen Scheiß hab ich wirklich keine Zeit. Falls es dir trotz des Durcheinanders hier nicht klar ist: Ich versuche, demnächst ein Restaurant zu eröffnen." Das betreffende Restaurant bestand zurzeit aus einer Ansammlung von Brettern, Schrauben und Bauarbeitern, die mit unterschiedlichen Werkzeugen bemüht waren, den Verzug von mehreren Wochen aufzuholen. Es war Parkers einzige Möglichkeit, das Familienunternehmen nach dem Tod ihrer Eltern wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.

"Was uns zurück zu meiner ursprünglichen Frage bringt."

"Alter." Parker stöhnte und streckte die Hand aus. "Gib schon her."

"Was meinst du?"

"Deinen Mitgliedsausweis für den Club der echten Männer. Den ziehe ich hiermit ein. Du scheinst dich nämlich wirklich in Groomzilla, das Ehe-Monster, verwandelt zu haben. Und soweit ich mich erinnere, bin ich nicht dein verdammter Hochzeitsplaner."

"Hochzeitsplaner stehen nicht in halb renovierten, hundert Jahre alten Scheunen, in denen Lucy und ich unseren Hochzeitsempfang abhalten wollen." Jordan kniff die für die Kincades typischen blauen Augen zusammen. "Du hast versprochen, dass du den Laden rechtzeitig fertig bekommst."

"Und das könnte auch klappen, wenn du aufhörst, alle zehn Minuten vorbeizukommen, um dich von den Fortschritten zu überzeugen. Deine Hochzeit ist doch erst in der Woche vor Weihnachten. Draußen stehen noch die Kürbisse von Halloween, und die Truthähne für Thanksgiving sind noch nicht einmal geschlachtet. Also halt endlich mal die Füße still."

Ein wütendes Funkeln verdüsterte Jordans Blick, und ein Muskel in seinem Kiefer begann zu zucken.

Parker lachte. "Tut mir leid, Brüderchen, aber auch wenn du mit diesem Blick deine Hockeygegner einschüchtern konntest: mich nicht!"

"Mag sein, aber ich kann dir immer noch in den Arsch treten."

"Versuch das ruhig. Aber wenn du mich verletzt, kannst du deinen ach so tollen Traum-Hochzeitsempfang im Mother Lode stattfinden lassen. Stell dir nur vor, wie enttäuscht deine süße Verlobte sein wird, wenn da jemand auf die Bühne torkelt und lallend einen Karaoke-Song zum Besten gibt, während ihr eure Hochzeitstorte anschneidet."

"Ja, ja, schon gut. Aber ich hab dich weiter im Blick, kleiner Bruder." Jordan führte zwei Finger an seine Augen, ehe er sie auf Parker richtete. "Enttäusch Lucy ja nicht."

"Keine Sorge. Vor ihr habe ich mehr Angst als vor dir." Parker fragte sich, warum es ihn so befriedigte, seinen Bruder derart aufgewühlt zu erleben. Außerdem fragte er sich, wie Jordans Verlobte es im Moment noch mit ihm aushielt. Alle

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