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Zuckersüße Zärtlichkeiten von HILL, TERESA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.01.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zuckersüße Zärtlichkeiten

Oh nein! Kaum betritt dieser mehr als gut aussehende Mann ihre Betriebsküche, gleitet Amy der Puderzucker aus der Hand - genau auf ihn ... Als sie ihn wieder sauberklopfen will, spürt sie eine starke Anziehungskraft zwischen ihnen. Was sie aber nicht ahnt: Er ist Tate Darnley, für dessen High-Society-Hochzeit Amy kulinarisch sorgen soll! Doch als sie das erfährt, ist es schon zu spät: Sie hat sich verliebt. In einen Mann, dessen Lächeln sie einfach verzaubert, dessen Berührung ihren Körper zum Beben bringt - und der an diesem Wochenende eine andere heiratet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 06.01.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940521
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 415 kBytes
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Zuckersüße Zärtlichkeiten

1. KAPITEL

Am Mittwochabend betrat Tate Darnley die Villa seiner Patentante nicht nur später als geplant, sondern auch ein wenig beschwipst. Victorias Vater hatte eine Cocktailparty gegeben, auf der Champagner in Strömen geflossen war. Die kleine Familienfeier hatte sich zu einem Riesenevent ausgewachsen, und Victoria - die normalerweise durch nichts zu erschüttern war - glich inzwischen einer Frau auf der Brücke der Titanic, die einen Ozean voller Eisberge vor sich sah.

Tate war fest entschlossen, nicht die Nerven zu verlieren. Er würde die Hochzeit überstehen, und danach konnten sie ihr gemeinsames Leben beginnen, und zwar in ruhigem Fahrwasser. Schließlich waren sie zwei intelligente, hart arbeitende Menschen, die sich seit vielen Jahren kannten und einander respektierten. Eine bessere Voraussetzung für eine glückliche Ehe kann es doch gar nicht geben, oder?

Er horchte in sich hinein und stellte erleichtert fest, dass er vollkommen gelassen war. Er pfiff sogar leise vor sich hin, als er zu seinem Zimmer schlich - bis ihm ein unglaublicher Duft in die Nase stieg.

Würzig, aber frisch ... nach Zitrone. Und nach etwas Süßem. Ja, Zitrone, Zucker und ... irgendwelche Beeren!?

Es roch so herrlich, dass Tate unwillkürlich seufzte und stehen blieb. Wenn jemand das Recht hatte, sich einen Bissen dieser Köstlichkeit zu gönnen, dann wohl er . Schließlich war er der Bräutigam. Also machte er kehrt und ging in die Küche. Dort traf er auf eine schlanke junge Frau in gestärkter weißer Schürze. Der lange kupferfarbene Zopf fiel ihr auf die Schulter, als sie einen Zitronenblechkuchen aus dem Backofen zog. Der Duft wurde noch unwiderstehlicher.

Auf dem Hocker neben ihr saß ein etwa sieben Jahre alter Junge. " Ein Stück!", flehte er. "Komm schon, Mom, nur ein einziges!"

"Max, du hattest schon zwei vom ersten Blech. Wenn du noch mehr isst, wird dir schlecht, und das geht gar nicht. Ich kann mich nicht gleichzeitig um dich kümmern und für alle diese Leute backen und kochen."

"Aber ..."

"Nein", unterbrach sie ihn und schob den Kuchen auf eine Platte. "Jetzt bleib hier und pass auf. Ich muss in der Speisekammer nach Puderzucker suchen."

Der Junge zog einen Schmollmund.

Tate wartete, bis die Köchin fort war, und schlenderte - wie rein zufällig - in die Küche. "Wow, das riecht ja toll hier!"

Der Junge hob den Kopf. "Ja, das finde ich auch."

Aus dem Vorratsraum kam eine strenge Frauenstimme. "Max, ich habe die Stücke gezählt und merke das, wenn etwas fehlt!"

Max seufzte schwer. "Ich esse ja gar nichts."

"Das ist nicht fair, was?", fragte Tate leise.

Der Junge warf ihm einen betrübten Blick zu.

Tate sah sich die Kuchenstücke genauer an. Tatsächlich, Zitrone ... und etwas Pinkfarbenes. "Zitrone und Erdbeere?", riet er.

"Keine Ahnung, aber er schmeckt echt gut."

"Das glaube ich gern." Tate schnupperte. "Himbeere!?"

"Kann sein. Mom nennt die Stücke Sugardaddies ."

"Oh." Interessanter Name. "Weil sie Puderzucker darauf verstreut?"

"Nein, wegen Leo", sagte Max.

Leo? Sugardaddies? Sie benennt ihren Zitronenkuchen nach einem reichen älteren Mann, der eine junge Frau mit Geschenken überhäuft, weil die ihm erotische Dienste leistet?

"Leo ist ... dein Dad?"

"Nein." Max schüttelte den Kopf. "Ein Freund von mir und meiner Mom. Sie hat für ihn gekocht und so, und er mochte sie sehr."

"Aha." Tate fragte lieber nicht genauer nach.

"Deshalb ist sie auch zur Kochschule gegangen", erklärte Max. "Das wollte sie schon immer. Und irgendwann gehe ich auch zur Schule. Ich habe zwar keine große Lust dazu, aber Leo hat mir Geld dafür hinterlassen. Nicht für die Kochschule, sondern ... die andere. Wissen Sie, was ich meine?"

"College?"

"Genau."

"Dann ... war Leo ein net

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