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Zurück in den Armen des Scheichs von Gates, Olivia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.05.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zurück in den Armen des Scheichs

Die heimliche Geliebte eines Wüstensohnes zu sein, war Lujayn nicht mehr genug - sie musste Scheich Jalal Al Shalaal verlassen, weil er sich nicht zu ihr bekennen wollte. Zwei Jahre später steht er plötzlich wieder vor ihr: groß, stolz und immer noch so verdammt sexy! Als er sie zärtlich an sich zieht, gibt sie ihrer Sehnsucht nach seinen Liebkosungen nach und erwidert seine heißen Küsse voller Leidenschaft. Obwohl sie doch weiß, dass sie ihn erneut aus ihrem Leben verbannen muss. Denn Lujayn hütet ein Geheimnis, von dem Jalal auf gar keinen Fall erfahren darf ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 20.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733720445
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 489 kBytes
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Zurück in den Armen des Scheichs

1. KAPITEL

Vor 27 Monaten

"Jetzt hast du es also sogar geschafft, mit einem Mord davonzukommen." Jalal al Shalaan verzog verächtlich das Gesicht.

Er stand in der Tür des prächtigen Salons in einem der glanzvollsten Anwesen in den Hamptons, wo er über Jahre ein gern gesehener Gast gewesen war. Eigentlich hatte er nie wieder einen Fuß in das Haus setzen wollen wegen der Frau, die ihm jetzt den Rücken zukehrte und Herrin über das Anwesen war.

Lujayn Morgan. Einst seine Geliebte.

Seine Worte trafen sie wie ein Schlag. Gerade war sie dabei gewesen, einige Briefe von einem antiken Marmortisch zu nehmen. Sie zuckte kurz zusammen, dann ließ sie sich nichts mehr anmerken.

Jalal spürte seine eigene Anspannung, er hatte die Kiefer zusammengepresst, die Hände zu Fäusten geballt. Seine Muskeln vibrierten.

Verdammt, warum hatte er nicht einfach den Mund gehalten?

Er hatte ihr keinerlei Gefühle zeigen wollen, hatte sich vorgenommen, ihr völlig neutral gegenüberzutreten. Nur aus einem Grund war er hierhergekommen: um sich ein Urteil über sie zu bilden, das frei war von der Leidenschaft, die ihn während ihrer vierjährigen Affäre blind gemacht hatte. Er war hier, um mit allem abzuschließen.

Damals hatte Lujayn ihm nicht die Gelegenheit dazu gegeben, sondern sich einfach aus seinem Leben gestohlen. Erst war er in eine Art Schockstarre gefallen, dann hatte ihn die Wut gepackt, schließlich hatte er nach Erklärungen gesucht.

In den zwei Jahren seither dachte er, sich völlig erholt zu haben und nichts mehr für sie zu empfinden als leidenschaftslose Neugier und tief sitzende Abneigung.

Doch er hatte sich getäuscht. Zwar hatte sich die Natur seine Gefühle für sie geändert, nicht aber deren Intensität.

Jalal hatte sich nach außen hin schon selbstsicher und innerlich unberührt gegeben. Auch wenn es seinem Naturell entsprach, so versteckte er gleichzeitig seine Verletzlichkeit dahinter - in der Kindheit ein notwendiger Schutz gegen seine Mutter Sondoss, die berüchtigte Königin von Zohayd, und seinen Zwillingsbruder Haidar. Nur den beiden war es je gelungen, ihn aus der Fassung zu bringen. Doch dann war Lujayn gekommen.

Auch jetzt noch fühlte er sich bei ihrem Anblick hilflos. Dabei hatte sie ihm bisher noch nicht einmal das Gesicht zugewandt.

Bis sie sich endlich umdrehte.

Ihm blieb die Luft weg, sein Herz begann wild zu hämmern.

Sie war schon immer von hinreißender Schönheit gewesen, arabische und irische Gene vermischten sich in ihr auf atemberaubende Weise. Nach ihrer Trennung von Jalal hatten weltbekannte Konzerne miteinander konkurriert, sie als exklusives Aushängeschild für ihre Produkte zu gewinnen. Kosmetikfirmen wollten für ihre Hochglanzanzeigen Lujayns unvergessliches Gesicht mit den faszinierenden Augen, deren Glut niemanden kaltließ.

Doch Jalal hatte auch die Schattenseiten registriert. Im Verlauf ihrer Affäre war Lujayn immer dünner geworden. Es hatte ihn zunächst nur beunruhigt, dann hatte es ihn wütend gemacht. Wie konnte sie für ihre Karriere die Tatsache verdrängen, dass sie sich selbst schadete? Außerdem hatte sie das gar nicht nötig bei ihrer makellosen Schönheit.

Aber die ausgemergelte Frau von früher war Vergangenheit, vor ihm stand nun ein Inbild von Gesundheit und Weiblichkeit, mit Rundungen, die nicht einmal ihr strenges schwarzes Kostüm kaschieren konnte.

Sofort reagierte seine Libido auf ihren Anblick.

Die Ehe war ihr offensichtlich ausgesprochen gut bekommen. Die Ehe mit einem Mann, den er einst für seinen Freund gehalten hatte und der kaum zwei Jahre nach der Hochzeit gestorben war. Einem Mann, für dessen Tod er sie gerade verantwortlich gemacht hatte.

Sie neigte den Kopf und brachte so den eleganten Schwung ihres Halses und den perfekten Halt ihrer hochgesteckten schwarzen Haare zur Geltung.

Demonstrativ führte sie ihre Unbewegtheit vor, ein her

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