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Zwei Herzen und vier Pfoten von Hill, Teresa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.10.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zwei Herzen und vier Pfoten

Unter Simons Dach lebt eine süße Bestie - genauer gesagt: ein Border-Collie-Welpe, der seine Villa komplett auf den Kopf stellt. Gut, dass der Millionär eine Hundesitterin engagiert hat, die den Gefährten seiner kleinen Tochter bändigt. Audrey ist kompetent, humorvoll - und sieht hinreißend aus. Leider hat sie nach ihrer Scheidung den Männern endgültig abgeschworen. Dennoch glaubt Simon selbstsicher: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg für die Liebe. Doch der sexy Single-Dad braucht seinen ganzen Charme, um Audrey davon zu überzeugen, dass er eine Ausnahme wert wäre ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954461530
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 387 kBytes
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Zwei Herzen und vier Pfoten

1. KAPITEL

"In dieser Ausstaffierung siehst du wie eine Nonne aus!"

Resigniert drehte Audrey Graham sich zu ihrer Freundin Marion um.

"Danke", antwortete Audrey trocken.

Marion warf ihr einen aufmunternden Blick zu, und Audrey seufzte. Ohne die wunderbare Marion Givens hätte sie die vergangenen Monate nicht überlebt.

Erneut schaute sie in den Spiegel. Ihre Kleidung hatte in der Tat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Ornat - einem Designer- Ornat, wenn es so etwas überhaupt gab.

"Obwohl - mit diesem Gesicht bist du viel zu hübsch für eine Nonne", fuhr Marion fort, der man beim besten Willen nicht ansehen konnte, ob sie sechzig oder siebzig Jahre alt war. "Wenn man dich allerdings nur von hinten sieht ..."

Stirnrunzelnd betrachtete Audrey ihr Spiegelbild.

Ihr langes braunes Haar hatte sie vor sechs Wochen abschneiden lassen, weil sie das Gefühl hatte, unbedingt etwas verändern zu müssen. Sie wollte anders aussehen - in jeder Beziehung. Die kurzen Haare waren lockiger und hüpften munter bei jedem Schritt auf und ab. Irgendwie hatte sie sich ihre Frisur ganz anders vorgestellt. Trotzdem fand sie sich ganz ansehnlich. Zumindest an manchen Tagen.

Es war nur gut, wenn sie heute absolut nicht sexy wirkte.

Vorsichtshalber hatte sie an diesem Morgen kein Make-up aufgelegt - nur einen Hauch von Lippenstift und ein wenig Mascara. Sie sah aus wie ...

Audrey wusste es nicht. Jedenfalls nicht wie sonst. Jünger, als sie gedacht hatte. Aber auch das war nicht ihre Absicht gewesen.

Sie wollte vor allem unauffällig sein.

"Nonnen sollen doch ein sehr friedliches Leben führen." Sie griff nach ihrer Handtasche und dem Autoschlüssel. "Das würde mir schon gefallen. Im Moment stehe ich nämlich Todesängste aus. Das ist mein erstes Vorstellungsgespräch seit fast zwanzig Jahren."

Ihr erstes und bisher einziges Bewerbungsgespräch hatte sie mit neunzehn gehabt. Damals hatte sie sich in einer Kneipe vorgestellt, wo die Kellnerinnen knappe Tops und sehr kurze Röckchen trugen. Dafür war das Trinkgeld sehr gut. Eigentlich war sie für den Job zu jung gewesen, doch sie hatte ihn trotzdem bekommen.

Jetzt ging sie auf die Vierzig zu - meine Güte, wie die Zeit verflog! - und zeigte so wenig Haut wie möglich.

Es wird Zeit, Audrey.

"Ich glaube nicht, dass sich an Einstellungsgesprächen so viel geändert hat", versuchte Marion sie zu ermutigen.

"Bist du sicher, dass er wirklich jemanden braucht? Du hast das doch nicht etwa bloß eingefädelt, um mir einen Gefallen zu tun?"

"Ganz und gar nicht. Er sucht wirklich jemanden. Als ich ihn neulich getroffen habe, klang er wirklich ganz verzweifelt. Das will etwas heißen bei einem Mann wie ihm. Und vergiss nicht, dass sein Haus sehr günstig liegt."

Nur fünf Häuserblocks von Audreys Tochter entfernt.

Im Moment herrschte zwischen ihnen zwar Funkstille, aber ...

Nicht im Traum hatte Audrey jemals daran gedacht, Andie so nahe zu sein. Die Apartments in der Gegend waren nämlich viel zu teuer, als dass sie sich eins hätte leisten können.

"Okay." Audrey warf einen Blick auf ihre Uhr. Es wurde Zeit.

"Entspann dich", riet Marion ihr. "Atme tief durch. Er ist zwar ein bisschen ruppig, aber kein Menschenfresser. Er hat's nur immer eilig. Verschwende nicht seine Zeit. Rede nicht um den heißen Brei herum. Das kann er auf den Tod nicht ausstehen. Er mag es auch nicht, wenn man ihm nach dem Mund redet."

"Mag er denn irgendetwas?", fragte Audrey, die jetzt noch nervöser geworden war.

"Seine Ruhe. Und für die sollst du sorgen." Marion musterte sie von oben bis unten. "Vielleicht ist das Kleid doch keine so schlechte Idee gewesen."

Krampfhaft umklammerte Audrey das Steuer ihres Wagens.

Sie fuhr nicht gern in diesen Stadtteil. Den ehemaligen Nachbarn womöglich über den Weg zu laufen, wäre i

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