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Zweites Glück auf Thunder Cay von Craven, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zweites Glück auf Thunder Cay

Als Macy ihren Mann Rick, der sie vor vier Jahren verließ, wiedersieht, möchte sie sich am liebsten sofort in seine Arme stürzen. Er bittet sie, einige Tage mit ihm auf seine Insel zu fahren, um einen Neuanfang zu wagen. Ein verlockendes Angebot, aber liebt er sie wirklich noch immer?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 24.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733755669
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1689 kBytes
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Zweites Glück auf Thunder Cay

1. KAPITEL

Macy spürte deutlich, dass sie beobachtet wurde.

Unter normalen Umständen hätte sie das kaum beunruhigt, denn sie war daran gewöhnt und in gewisser Weise auch unempfindlich dagegen geworden, dass sie wegen ihres außergewöhnlich guten Aussehens Aufmerksamkeit erregte. Sie hatte sich sogar mit der Tatsache abgefunden, von Reportern belagert zu werden, sobald sie sich in der Öffentlichkeit zeigte. Unter den in Magazinen und Zeitschriften in großer Aufmachung erscheinenden Fotos war dann zu lesen: "Sir Edwin Gilmours bildschöne Tochter."

Vor einiger Zeit schien das meine einzige Identität zu sein, überlegte sie und verzog spöttisch die Lippen. Aber glücklicherweise war das Vergangenheit, denn sie stand inzwischen auf eigenen Füßen und hatte sich eine Karriere aufgebaut, die sie als Befreiung empfunden hatte.

Und deshalb war sie nun hier auf Fortuna - um ihrem Vater, Cameron und allen anderen Aufsichtsratsmitgliedern von Gilmour-Denys zu beweisen, dass sie keine Anfängerin mehr war und Verhandlungen auf dem Immobiliensektor geschickt und erfolgreich zu führen verstand. Denn gerade das Projekt Thunder Cay würde viel Fingerspitzengefühl erfordern.

Beim derzeitigen Stand der Dinge käme es mir äußerst ungelegen, wenn mich jemand erkennen würde, dachte sie leicht irritiert, während sie an dem Eistee nippte. Dabei bemühte sie sich, den durchdringenden Blick zu ignorieren, den sie beinahe körperlich zu spüren glaubte. Sie war sicher, dass sie von der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße des Orts Fortuna Town beobachtet wurde.

Der unerwartete Tipp, den Sir Edwin erhalten hatte, war streng vertraulich gewesen. Deshalb mussten die Gespräche über die Insel Thunder Cay unbedingt geheim bleiben. Schon die geringste Verlautbarung über Verkaufsverhandlungen würde sogleich Immobilienhaie in so großer Zahl anlocken, wie man sie auf den Bahamas noch nie gesehen hatte.

"Wir müssen unbedingt die Ersten sein", hatte er nachdrücklich festgestellt. "Unser Unternehmen muss in den Besitz der Insel gelangen, und ich bin auf einen erfolgreichen Geschäftsabschluss angewiesen, Macy." Ein verzweifelter Unterton schwang in seiner Stimme mit. Alarmiert und beunruhigt schaute Macy ihn an. Doch gleich darauf fuhr er gelassener fort: "Natürlich würde ich selbst nach Fortuna fliegen, aber wenn man mich dort aufspürt, ist es mit der Geheimhalterei vorbei. Deshalb hängt nun alles von dir ab, meine Liebe."

"Kein Problem", versicherte sie ihm viel selbstbewusster, als sie sich tatsächlich fühlte.

Der sorgsam ausgearbeitete Entwurf eines Hotel- und Freizeitzentrums, das Thunder Cay in die exklusivste und luxuriöseste Urlaubsinsel der Bahamas verwandeln würde, lag schon lange in den Schubladen im Penthouse-Büro von Gilmour-Denys.

Insgeheim bezeichnete Macy dieses Projekt als völlig unrealistisch, denn der zurückgezogen lebende Millionär Boniface Hilliard, Besitzer von Thunder Cay , hatte es bisher stets vehement abgelehnt, sich von der Insel zu trennen. Deshalb war Macy davon überzeugt, dass er sich auch niemals dazu überreden lassen würde.

Vor einigen Tagen jedoch war Edwin Gilmour das Gerücht zu Ohren gekommen, dass der alte Mann, der verwitwet und kinderlos war, angeblich krank und nun bereit sei, über den Verkauf zu reden.

Er hatte sich seinen Reichtum mit weltweiten Investitionen erworben. Außerdem besaß er eine riesige Luxusvilla, Trade Winds , die er oberhalb eines der schönsten Strände am südlichen Zipfel von Fortuna hatte bauen lassen. Dort wohnte er auch.

Aber sein immenses Vermögen geht mich nichts an, dachte sie. Ich muss mir nur etwas einfallen lassen, wie ich Ambrose Delancey, seinen Rechtsanwalt, dazu bringe, dass er seinem Klienten das Angebot von Gilmour-Denys wärmstens empfiehlt.

Allerdings verhielt sich Mr. Delancey für jemanden, der angeblich zu Verhandlungen berei

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