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Zwischen Herz und Verstnd Julia Bd. 1895 von Clair, Daphne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zwischen Herz und Verstnd

Dieses Kribbeln im Bauch, das man nie vergisst ... Amber erlebt es, als es eines Tages klingelt und unerwartet ein sehr attraktiver Mann vor ihrer Tür steht. Dunkle Haare, dunkle Augen - unwiderstehlich. Allerdings verwechselt er sie mit ihrer Schwester, die er schon lange verzweifelt sucht. Und dennoch kann Amber sich seiner Faszination kaum entziehen. Noch nie war sie so hin- und hergerissen zwischen Herz und Verstand. Und noch nie hat sie etwas Unrechtes getan. Aber die Vorstellung, mit diesem Mann ein zärtliches Liebesabenteuer zu genießen, ist sehr verlockend ..

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862954346
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1895
    Größe: 300 kBytes
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Zwischen Herz und Verstnd

1. KAPITEL

Amber Odell hatte gerade nach ihrem einsamen Abendessen den Abwasch erledigt, als es lange und fordernd an der Tür klingelte.

Sie hängte das Geschirrtuch über die Stange und eilte durch den kurzen Flur.

Die Dielen unter dem zerschlissenen Läufer knarrten unter ihren Schritten. Auch wenn das Haus am Rand von Auckland alt war, war Amber froh, dass sie im Erdgeschoss eine Wohnung zu einem vernünftigen Preis bekommen hatte.

Sie machte das Licht draußen auf der Veranda an, zögerte jedoch, als sie die große, dunkle Gestalt durch das blau-rote Fensterglas bemerkte. Einen Augenblick später hob die Gestalt die Hand und klopfte an den Holzrahmen.

Vorsichtig öffnete sie einen Spaltbreit, um die Tür im Notfall gleich wieder zuschlagen zu können.

Das Verandalicht fiel auf nachtschwarze gewellte Haare und ein olivefarbenes Gesicht mit hohen Wangenknochen und einer ausgeprägten Nase. Die bedrohlich wirkenden Züge und die angespannten Kiefernmuskeln mit dem dunklen Bartschatten wollten so gar nicht zu dem sinnlichen Mund passen, auch wenn er in diesem Moment zu einer harten Linie verzogen war.

Ein schneeweißes T-Shirt umschmeichelte die muskulöse Brust und die breiten Schultern des Fremden; seine langen Beine steckten in olivgrünen Jeans. Lässige Kleidung, die trotzdem Stil und Exklusivität verriet.

Doch am stärksten zog sie dieser durchdringende Blick an, in dem so etwas wie Wut aufflammte.

Und das ergab für sie keinen Sinn, weil sie diesen Mann noch nie in ihrem Leben gesehen hatte.

Dabei lohnte es sich durchaus, einen zweiten Blick zu riskieren. Trotzdem verstörte es sie, dass sie als Frau auf seine männliche Ausstrahlung reagierte.

Sie warf die blonden Haare über ihre nackten Schultern und wollte den Mund öffnen, um zu fragen, was er von ihr wollte.

Doch sein sengender Blick, mit dem er ihre Brüste, das Stück helle Haut zwischen ihrem kurzen Top und den blauen Shorts und ihre Beine bedachte, ließ sie verstummen.

Amber lief vor Wut rot an, und es schockierte sie, dass ihr Puls unter seiner unverschämten Musterung schneller schlug. Entschieden hob sie das Kinn und wollte gerade noch einmal ansetzen, als er ihr zuvorkam. "Wo ist er?", verlangte er mit tiefer, rauer Stimme zu wissen.

Verwirrt zuckte sie zusammen. "Ich glaube, Sie ..." Sie irren sich, wollte sie sagen, doch er schnitt ihr das Wort ab.

"Wo ist er?", wiederholte er gereizt. "Wo ist mein Sohn?"

"Hier ganz sicher nicht!" Amber nahm an, dass er vielleicht zu einem der anderen Mieter wollte. "Tut mir leid, Sie haben sich bestimmt an der Hausnummer geirrt."

Sie war im Begriff, die Tür zu schließen, aber der Fremde schob sie auf und trat in den Flur.

Instinktiv wich Amber zurück und merkte zu spät, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Denn der Mann stieß mit dem Fuß entschieden die Tür zu und umklammerte ihren Arm.

Sie wollte um Hilfe rufen. Vielleicht würden die beiden Studenten nebenan oder der Journalist im Apartment unter ihr sie hören und einschreiten.

Doch sie brachte nur einen erstickten Laut heraus, ehe der Eindringling seine freie Hand über ihren Mund legte und sie gegen die Wand drängte. Sie spürte die Wärme seines schlanken, muskulösen Körpers, der dem ihren so nah war. Ein schwacher Duft nach Leder, vermischt mit dem Geruch von frisch geschnittenem Gras stieg ihr in die Nase. Vielleicht ein Rasierwasser? Allerdings sah er nicht so aus, als ob er sich in den letzten Tagen rasiert hätte.

Seine Stimme mit dem leicht fremdländischen Akzent hatte nun einen beruhigenden Klang. "Seien Sie nicht albern. Sie müssen keine Angst vor mir haben."

Seine Wut schien ein wenig verraucht, und Amber überlegte schon, wie sie ihm entkommen könnte, als er sie plötzlich losließ. "Jetzt lassen Sie uns vernünftig sein."

Ganz meine Meinung, dachte Amber spöttisch.

"Für Sie wäre es das Vernünftigste zu verschwind

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