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Zwischen Himmel und Namibia von Müller, Alexandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.06.2014
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Zwischen Himmel und Namibia

Sandra lebt im bayrischen Landsberg am Lech. Ihre Hauptbeschäftigung besteht darin, den Spagat zwischen Familie, Haushalt und dem Job perfekt zu meistern. Als sie mit ihrer Familie nach Namibia reist, ändert sich jedoch schlagartig ihr Nullachtfünfzehn-Dasein. Auf Dordabis lernt sie Tom kennen, der längst vergessene Emotionen aus dem Dornröschenschlaf küsst. Während einer Rundreise wird sie auch noch von der Vielfalt und Schönheit dieses Landes, den Tieren, sagenhaften Sonnenuntergängen sowie dem gigantischen Sternenhimmel verzaubert. Beim Abschied entlockt Tom Sandra ein Versprechen ... Alexandra Müller wurde 1970 in Wien geboren. Sie wuchs im niederösterreichischen Marchfeld auf, wo sie auch heute noch mit ihrem Partner und den gemeinsamen Zwillingssöhnen lebt. Den Ausgleich für ihre Tätigkeit im Büro findet sie beim Reisen, kreativen Gestalten und bei ihrer Vorliebe, Farbe ins Leben zu bringen. Nach einigen gesundheitlichen Hürden innerhalb der Familie entdeckte sie alternative Heilmethoden für Körper, Geist und Seele, erlernte einige davon und lässt sie nun regelmäßig in ihr Leben einfließen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 23.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990384077
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 469 kBytes
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Zwischen Himmel und Namibia

Dordabis – Farm mit Wohlfühleffekt

Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, bogen wir in eine Straße ein, die nach ein paar Kilometern von Asphalt zu Sand wechselte. René hielt nach kurzer Zeit den Wagen vor einem metallenen Zaun, dessen Tor er per Sender öffnete, und sagte: "Willkommen auf Dordabis!" Als wir hindurch fuhren, erblickten wir mehrere Gebäude. "Eure Zimmer befinden sich hier auf der linken Seite. Alle drei gleich nebeneinander", erklärte er. Es sah sehr nett aus. Die Fassade war beigebraun gestrichen. Braune Fenster- und Türrahmen, die mit Insektenschutzgitter ausgestattet waren, beruhigten mich sofort. Auf der Rasenfläche vor dem Gebäude standen unter den Bäumen Tische und Stühle aus Metall. Dieses nette Plätzchen lud mich geistig bereits zum Entspannen ein. "Zuerst bringe ich euch ins Haupthaus. Loni und die Kinder warten schon auf euch", ergänzte er.

Zu unserer Rechten entdeckte Klaus einen Tennisplatz, was sein Herz höher schlagen ließ. "Ihr habt's ja sogar einen Tennisplatz", bekundete er sofort sein Interesse. Es entsprach zwar nicht dem Standard des TSV Landsberg, aber für ein ausgiebiges Match reichte es allemal noch. Vor dem Haupthaus stand eine riesige Palme in einem Rundbeet, das mit schönen Blumen bepflanzt war. Über eine Veranda gelangte man ins Haupthaus.

Wir stiegen aus und waren froh, die erste große Hürde geschafft zu haben. Ein tiefer Atemzug dieser klaren unbelasteten Luft befreite richtig und tat den Lungen außerordentlich gut. Es roch angenehm frisch. René ging uns voraus. Bei der Veranda angelangt, sahen Jessica und Angela einen Tischtennistisch. "Hey, cool! Da kemma vielleicht späda spuin", freute sich Jessica. "Freilich, da frag ma glei nach", gab Angela zurück. Vom Flur aus gelangte man links und rechts in je ein weiteres Gästezimmer. Geradeaus betraten wir das Esszimmer. Vor uns erstreckte sich ein riesiger, massiver Holztisch mit passenden Stühlen, der bereits sehr einladend für das Frühstück gedeckt war. Die Sonne strahlte durch die Tür auf der gegenüberliegenden Seite, die auf die Terrasse führte. An den Wänden hingen beeindruckende Trophäen. Wow! Beinahe Furcht einflößend, wenn einen so ein großer Büffel oder Gemsbock anstarrte. Auf der linken Seite befanden sich zwei Geparden. Einer davon lag auf einem Ast und sah total echt aus. Naja, man wusste schließlich nicht, welche Haustiere die nette Familie noch hatte. Drei Hunde, wie wir feststellten, denn auch diese erschienen, um uns stürmisch willkommen zu heißen.

Werner und Erika begrüßten Loni, die sie ebenfalls bereits von ihren Urlauben davor kannten, auch so herzlich wie René zuvor am Flughafen. Sie mussten sich hier sehr wohl gefühlt haben, denn sonst waren sie gar nicht so zutraulich . Naja, zwei gstandene Bayern halt. Freundlich und gemütlich, aber jetzt nicht so auf herzbetont nach außen hin. Nur wenn es ihnen nahe ging. Also, ein gutes Zeichen!

Werner stellte der Frau des Hauses seine Familie vor. "Nun hast du es endlich geschafft, dass sie mit dir gekommen sind", meinte Loni, die sich an die einst geführten Gespräche erinnerte. "Ja, endlich. I bin so glücklich, dass wir des tatsächlich gschafft ham. Jetzt is wieder oana meina Träume in Erfüllung gangen", antwortete er erfreut und gerührt zugleich.

Zwei hübsche Mädchen, so im Alter von unseren beiden, kamen nun auch auf uns zu. Offen und sympathisch reichten sie uns die Hände und wurde

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