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Du hast schon einmal gelebt Wiedergeburt? Erinnerungen in der Hypnose von Allgeier, Kurt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.02.2013
  • Verlag: hey! publishing
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Du hast schon einmal gelebt

Haben wir schon einmal gelebt? Erinnerungen an Vor-Existenzen Menschen, die sich an ein früheres Leben erinnern können, hat es zu allen Zeiten gegeben. Oft haben sie mit ihren präzisen, detaillierten Schilderungen der einstigen Existenz selbst Wissenschaftler verblüfft, die sich mit dem Phänomen Reinkarnation nicht befassen wollten. Heute behaupten Arzte, Psychologen, Psychiater und Parapsychologen, dass jeder Mensch die "Reise in seine eigene Vorvergangenheit" antreten kann. Der Chefarzt Dr. Claus Bick, der Psychologe Thorwald Dethlefsen und andere Koryphäen haben Hunderten von Menschen geholfen, sich in Hypnose an ihr "Leben vor dem Leben" zu erinnern. Die Verfechter der Reinkarnationslehre sind der Überzeugung, dass die Konfrontation mit dem Vor-Leben psychische Krankheiten beeinflussen, heilen kann. Denn nicht nur Kindheitserlebnisse, sondern auch die Erfahrungen früherer Existenzen sind Auslöser unserer Verhaltensstörungen.Kurt Allgeier hat die sensationellsten Protokolle von Wiedergeburtserinnerungen für dieses Buch ausgewertet. Sein Bericht zeigt auf, dass der Wissenschaft die letzten Beweise für die Reinkarnationstheorie noch fehlen. Doch die Kausalkette scheint sich zu schließen ...

Kurt Allgeier, 1929 geboren in Zell in Wiesental im Schwarzwald, hat in Freiburg und Innsbruck Theologie und Philosophie studiert. Danach wurde er Journalist für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen und seit über 40 Jahren arbeitet er als freier Autor. Kurt Allgeier hat das Gesamtwerk des französischen Sehers Nostradamus (1503-1566) übersetzt und gilt heute weltweit als einer seiner besten Interpreten. Paracelsus, Hippokrates, Galenos und viele andere Größen der medizinischen Geschichte hat er eingehend studiert, wobei er von der heilenden Kraft der Naturheilmittel überzeugt worden ist. Er versucht in seinen Büchern, dieses Uraltwissen wieder lebendig zu machen. www.astroinstitut.de (c) Foto: Privat

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 207
    Erscheinungsdatum: 08.02.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942822244
    Verlag: hey! publishing
    Größe: 675kBytes
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Du hast schon einmal gelebt

1. Kapitel

Zeuge der eigenen Geburt

"Nein. Ich will nicht. Ich will nicht hinaus. Mama, lass mich doch bei dir bleiben. Warum drückst du mich nach draußen? Oh, das tut weh. Nein – Nein – Ich kriege keine Luft mehr. Mama – Nein. Hilf mir doch. Ich ersticke – Ich ersticke –"

Eine junge Frau, 23 Jahre alt, benimmt sich wie ein Baby, das gerade geboren wird. Friederike Häussermann windet sich auf der großen schwarzen Liege. Sie kauert sich zusammen, zieht die Knie zum Bauch und verschränkt die Arme auf der Brust. Ihre Stimme ist dünn und zerbrechlich wie die eines kleinen Kindes. Friederike ringt nach Luft, als wäre sie in diesem Augenblick wirklich am Ersticken. Das Gesicht verfärbt sich blau, der Mund ist weit aufgerissen, die Lippen beben in maßloser Angst.

Dann geht es plötzlich wie ein Ruck durch den verkrampften Körper. Friederike streckt sich. Sie lässt die Arme fallen. Ihr Hilferuf wird zu einem leisen, kläglichen Wimmern. "Es ist so kalt. Bitter kalt. Ich will hier nicht sein. Oh, dieses grelle Licht! Sie heben mich in die Höhe – Ich schreie – Mama, warum hast du mich hergegeben? – Papa schaut mich nicht einmal an. Er mag mich nicht – Er hat nie gewollt, dass ich sein Kind werde – Und du auch nicht. Ich weiß es, Mama. Du hast mich nicht lieb – Du wolltest kein Kind mehr haben – Jetzt bin ich aber da. Du musst mich lieb haben –"

Friederike stammelt. Die Sätze kommen stockend, fast lallend, aber so flehentlich, als hinge das Leben davon ab. Die junge Frau wirft den Kopf von einer Seite auf die andere. Tränen rinnen über die Wangen, die vor Aufregung glühen.

In diesem Augenblick greift der Hypnosearzt ein, der neben der Liege sitzt. Mit ruhiger, fast sanfter Stimme spricht er zu Friederike Häussermann.

"Wir verlassen jetzt den Augenblick der Geburt. Wir gehen noch weiter zurück. Die Zeit spielt für uns keine Rolle. Alles, was wir sehen und erleben, ist von Bedeutung. Deshalb versuchen wir, uns daran zu erinnern. Aber wir lassen uns nicht erschrecken. Wir gehen einfach weiter. Denn wir wollen herausfinden, warum Sie glauben, von Vater und Mutter nicht geliebt und erwünscht zu sein. Suchen wir einen Augenblick, der uns einen Einblick gestattet. Gehen wir zurück, bis das Gedächtnis etwas findet. Was sehen Sie?"

"Es ist schön. Warm. Ich fühle mich wohl – Ein bisschen eng. Aber gut. Es rauscht. Und gluckst. (Friederike lacht, ihr Gesicht ist glücklich.) Mutters Herz klopft ganz ruhig. Es ist wirklich gut – Aber jetzt –" Ihre Miene verändert sich schlagartig.

"Was ist jetzt?"

"Mama ist aufgeregt. Ihr Herz klopft ganz wild. Mama hat Angst. Furchtbare Angst–"

"Wovor hat sie Angst?"

"Ich weiß es nicht – Vor mir. Sie will mich nicht –"

"Gehen wir noch weiter zurück. Was ist jetzt?"

"Ich bin winzig klein. So klein, dass ich in einer Hand Platz habe."

"Und noch weiter. Erzählen Sie, was Sie sehen."

Friederike Häussermann richtet sich in der Liege auf und umklammert die Lehnen. Ihr Atem geht heftig. "Ich bin da – Ich bin wieder da –"

"Wo bist du?"

"In einem ... in einem neuen Körper. Bei meiner neuen Mutter."

"Warum sagst du "neue" Mutter? Gibt es denn auch eine alte?"

"Das weiß ich nicht. Aber ich musste zu diesen Eltern. Und sie mögen mich nicht. Mama sagt: "Hoffentlich ist nichts passiert. Wir haben nicht aufgepasst." Und Vater meint: "Mach dir keine Sorg

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