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Über wahre Runen-Mysterien von Hohenstätten, Johannes H. von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2016
  • Verlag: Books on Demand
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Über wahre Runen-Mysterien

Diese Reihe der Runen-Mysterien bildet die Fortsetzung des Buches "Hermetische Aufsätze über wahre Runen-Magie". Sie führt jeden ernsthaften Praktikanten der Lehren des Franz Bardon unweigerlich zur Verbindung mit seiner Gottheit, denn hier werden zum ersten Mal die rituellen Übungen des ersten kleinen Arkanums der Ur-Sprache unverschlüsselt wiedergegeben. Deshalb sagen wir: Alaf Sig Runa Inhalt: 1. Die rituelle Form des 1. kleinen Arkanums 2. Das Runen-System 3. Der Ewigkeitsgehalt der eddischen Runen 4. Die Runen und ihre wahre astrologische Bedeutung 5. Naturell, Temperament, Konstitution, Charakter usw. 6. Mahabharata 7. Bemerkenswertes über die Runen von F. B. Marby 8. Friedrich Bernhard Marby 9. Über die vier indischen Schöpfer 10. Bemerkungen zu den Arkanen 11. Das zweite kleine Arkanum 12. Das dritte kleine Arkanum 13. Drüsenfunktion und kosmische Strahlung 14. Die Materialisation der kosmischen Kräfte 15. Magische Sternbilder 16. van hooge dooge deese 17. Eurythmie 18. Runenmagie und Qigong 19. Runen-Tänze und die 22 Tarot-Karten 20. Dr. G. Lomers Meinung über Marbys Runenbücher 21. Zum Stand der Runen-Forschung 22. Die Dämonie der Runen 23. Der Weg des Eigenen

Der Autor war Schüler von Anion und Ariane, welche ihn beide auf dem "Weg zum wahren Adepten" von Franz Bardon meisterlich weiterhalfen. Die beiden Meister gaben ihm den Auftrag, sein Wissen und seine Erfahrungen niederzuschreiben um sie so der Öffentlichkeit preiszugeben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 26.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743184619
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 4600kBytes
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Über wahre Runen-Mysterien

3. Der Ewigkeitsgehalt der eddischen Runen

Werner von Bülow

Der Grundriss arisch-reiner Weisheit und des runischen Jungbrunnens Vorrede:

Es wird Zeit, dass der Adler sich ein neues Nest baue. Das Feuer einer Weltenwende hat sein altes Nest zerstört, seine Brut gemordet, seine Schwingen verbrannt. Mit wütenden Schnabelhieben verteidigte er Nest und Brut. Aber die Macht der Widersacher wurde zu groß. Sie waren im Bunde mit den Würmern, die am (quabbalistischen) Weltenbaume nagen. Würmer krochen ihm bis an sein Herz und lähmten seine Kräfte. Ein armseliger Vogel, dem auch noch die letzten Federn ausgerissen werden sollen, hüpft er am Boden, froh noch des kärglichen Fraßes, mit dem die Widersacher aus großmütig sich geberdender Niedertracht das Leben ihm fristen.

Denn: Aus Ureigentum nur kann ihm Rettung werden!

Wir wussten noch nicht, dass unsere Seele krank war; im Taumel jagten wir falschen Zielen nach, die Jagd nach Geld, Gewinn, Genuss zog alle Kräfte an sich. Über den Tag hinaus warfen wir kaum noch Ziele. Höhere Ziele heißt es wieder über uns aufstellen, die den ganzen (dreifachen) Menschen erfassen, für die es sich lohnt zu leben.

Durch Speise und Trank das Leben zu fristen, damit wir essen und trinken können, welch armseliger Kreislauf, welch erstickende Luft der Niederungen! Wie Maulwürfe und Regenwürmer wühlten wir in der Erde. Kein Strahl der Erhabenheit des Weltalls fiel in die dem nackten Nutzen ergebene, von ihm verdunkelte Seele. Wir sahen am nächtlichen Himmel das Heer der Sterne mit kalten nüchternen Augen: "Was sollen uns die Sterne? Sie nützen uns nichts, Nachtgedanken sollen uns nicht den satten Schlaf stören."

Wer hat heute noch in den breiten Massen wahre Religion? Pfaffenkram, die Massen zu knechten, ist sie den einen; ohne viel Denken mitgemachter Formelbrauch, dessen Widerspruch zur eignen Lebensführung sie kaum noch gewahr werden, den andern. Die Denkenden wähnen: Für die Denkenden sei die Wissenschaft da, als vollgültiger Ersatz. Sie löst alle Fragen in Bewegung der Materie auf, hat uns einen ungeheuren Aufschwung der Technik gebracht und lehnt alles überflüssige Fragen als überspannt und unwissenschaftlich ab.

Aber ist nicht die Art, in der die alten ewigen Heilswahrheiten von der Kanzel verkündet werden in der uns fremd gewordenen Sprache vergangener Jahrhunderte, selber Schuld daran? Die Art, in der man über Widersprüche zwischen Lehre und Leben, Dogma und Wissenschaft, hinweggeht, ohne die Lösung zu suchen, und in den mystischen Kern aller Dinge einzudringen. Die Massen fühlen instinktiv die Widersprüche, ihnen fehlt aber der gewaltige Riegel der Urd, der die Lösung bringen kann. So kehrt das Volk, von Scheinwahrheiten geblendet, den Kirchen den Rücken, die die Zeit der Not nur vorübergehend zu füllen vermochte. Im Taumel der Tanzböden suchten die Massen das Vergessen verderblicher Gegenwart. Denn wo saß Gott im Regimente, als er so ungeheure Niedertracht und Ungerechtigkeit zuließe? Viele der Besten haben den Glauben verloren; wo soll man ihn suchen? Vielleicht bei der Philosophie? Sie ist schon lange verstummt. Kant s System der Erkenntnis steht wohl noch unerschüttert da, aber keine Nachfolger konnten durch gewaltige Denkarbeit es doch nur zur Negation, zum Pessimismus bringen.

"Denn alles was entsteht,

Ist wert, dass es zugrunde geht!

Drum besser war s, dass nichts entstünde."

Wohl kämpfte der einsame Kranke von Sils Maria dagegen an, aber sein "Übermensch" blieb eine Seifenblase. Weil er, der Wortgewaltige, nicht auf die Stimme der Natur lauschte, weil er, der alles Umwendende, nicht eindrang in ihren Wunderbau, blieb, was er schuf, ohne Wurzel.

Wie kommen wir zu einer besseren Weltweisheit?

Zu uralten Quellen müssen wir steigen, aus denen der Strom unseres Blutes quillt. Uralten Mythos müssen wir wieder verstehen lernen. So aus Ureigenstem s

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