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Bleib bei dir - dann findest du dich selbst Der ehrliche Wegweiser für deine spirituelle Reise von LaPorte, Danielle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2018
  • Verlag: Ansata
eBook (ePUB)
15,99 €
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Bleib bei dir - dann findest du dich selbst

Viele Wege führen zur Selbstfindung - und Danielle LaPorte hat sie fast alle ausprobiert: schweißtreibende Yogastunden und stundenlanges Meditieren, Wochenend-Retreats mit egomanischen Mystikern und dubiosen Tantra-Lehrern - aber auch positive, lebensverändernde Erfahrungen mit wahren Meistern oder mit Heilern, die erstaunliche Resultate erzielten. Anhand ihrer eigenen Abenteuer zeigt die Autorin allen Sucherinnen, wie sie ihren individuellen Weg in eine freie, selbstbestimmte Spiritualität finden können, ohne sich heillos zu verirren. Entscheidend ist, sich von der inneren Weisheit leiten zu lassen, anstatt wohlklingenden Dogmen auf den Leim zu gehen und unser wahres Selbst zu verleugnen. Ein ebenso provokanter wie unterhaltsamer Weckruf - mit der zentralen Erkenntnis: "Dein bester Guru bist immer noch du selbst!"

Danielle LaPorte ist Mitglied von Oprah Winfreys SuperSoul100, einer Gruppe, die es sich zum Ziel setzt, die Welt durch kraftvolle spirituelle Energie zu verbinden. Sie ist Autorin dreier erfolgreicher Bücher, die bisher in 8 Sprachen übersetzt wurden sowie Begründerin eines internationalen Workshop-Programms, das in 15 Ländern lizensiert ist. Ihre Website wird monatlich von über einer Million Menschen besucht und wurde von Forbes unter die "TOP100 Websites für Frauen" gewählt. Danielle LaPorte lebt mit ihrem Sohn in Vancouver, Kanada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 21.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641226770
    Verlag: Ansata
    Originaltitel: White Hot Truth
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Bleib bei dir - dann findest du dich selbst

1

DIE KIRCHE DER SELBSTVERBESSERUNG

Wenn spirituelles Engagement Schwerstarbeit ist

Dearly beloved,

We are gathered here today 2 get through

this thing called life.

PRINCE

"Betreten drei Seelenklempner eine Bar: ein Buddhist, ein Agnostiker und ein Katholik ..."

Nein, das ist kein Witz, sondern die Geschichte meiner Gesprächstherapien. Ich hatte schon Coaches fürs gesamte Leben, für Kreativität, für öffentliches Reden und intuitive Geschäftsführung. Außerdem war ich bei AstrologInnen, nicht nur bei westlich orientierten, sondern auch bei einer Vertreterin der asiatischen Kunst der Horoskopdeutung (die man dann "vedisch" nennt). Weil ... na ja, weil ein Hintertürchen ja nie schaden kann - für den Fall, dass einem die erste Auskunft, die man erhält, nicht gefällt. Ich habe mit der hawaiianischen Göttin Pele kommuniziert, mit meinen Geistführern und Erzengel Metatron geplaudert. Tête-à-têtes hatte ich mit meinem inneren Kind, meinem künftigen Selbst und den Devas meiner Website. Ich habe mich in Dutzende vergangener Leben rückführen lassen, das eine oder andere Gelübde aufgekündigt, das ich während einer meiner früheren Reinkarnationen abgelegt hatte, und mir das Kleingedruckte in meinen Seelenverträgen durchgelesen.

In der Hypnotherapie habe ich versucht, mein Karma aufzulösen; dabei stellte sich allerdings heraus, dass dieses In-Trance-Versetzen bei mir nicht funktioniert, weshalb ich das Karma nun wohl auch weiterhin mit mir herumschleppen muss. Ich habe Wellness-Workshops über mich ergehen lassen, die von kettenrauchenden Megalomanen geleitet wurden, deren Umgang mit MitarbeiterInnen zum Himmel stank. Barfuß bin ich sechs Meter weit über glühende Kohlen gegangen - ohne mir die Fußsohlen zu verbrennen. Ich habe in der Infrarotsauna Sprechgesänge und Gebete ausgeschwitzt - und anschließend meine Mikrowelle entsorgt. Die Kunst, Synchronizitäten fest einzuplanen, habe ich mir im Selbststudium angeeignet.

Vor meinem ersten Besuch im Weißen Haus habe ich mir Schutzsteine in den BH gestopft. Von der Security blieben sie unentdeckt - was mal wieder zeigt, wie magisch Amethyste sein können. Pilze habe ich eingeworfen, Schmerzmittel aber abgelehnt. Um die Nacht durcharbeiten zu können, habe ich blaugrüne Afa-Algen genommen, und für meine Muschi war mir feinster Kombucha-Tee gerade gut genug. Während eines Kaffee-Einlaufs habe ich meditiert. (Und eines kann ich dir sagen: Wenn du in der Lage bist, mit einem Röhrchen im Allerwertesten zu meditieren, bist du schon so gut wie erleuchtet.) Um meinen Seelengefährten aufzuspüren, habe ich mir reichlich Transkriptionen von Channelings zu Gemüte geführt - die ich jetzt für mindestens zwei Trennungen und einige verpasste Ficks mit echt guten Typen verantwortlich mache. Hätte ich mich nämlich weniger darauf versteift, meine perfekte Zwillingsflamme zu finden, wäre ich wahrscheinlich ... na ja, lockerer gewesen. Auch war ich der New-Age-Bewegung sogar einmal kurz untreu wegen eines Techtelmechtels mit der Neuen Physik . Nichts geschieht ohne Grund.

Als "Motivationsrednerin" stand ich auf vielen Bühnen, um Selbstliebe und gesunde Grenzen als unsere höchste Verantwortung zu predigen. Der Großteil meines Publikums dachte bestimmt: Die lässt sich garantiert nichts gefallen . Doch hinter den Kulissen habe ich ganz schön was eingesteckt, ordentlich Mist von Lovern und MitarbeiterInnen, weil ich Toleranz für das spirituelle Nonplusultra hielt, als einzig zulässige Vorgehensweise (die mich allerdings eher zum Stillhalten verdammte). Ich versuchte, mich weniger auf meine Wünsche und mehr auf meine Bedürfnisse zu konzentrieren - konnte aber nur schwer einen Unterschied erkennen. Schließlich erkor ich Freddie Mercury zu meinem Krafttier. Das half.

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