text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Das magische Gleichgewicht von Hohenstätten, Johannes H. von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
5,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das magische Gleichgewicht

Dieses Buch belegt anhand von vielen Beispielen und Quellmaterialien, dass in allen esoterischen Systemen, Lehren und Pfaden das 'magische Gleichgewicht' genauso dringend benötigt wird, wie in den hermetischen Werken von Franz Bardon. D. h. dass ohne Geistes- und Seelenschulung weder ein Erfolg noch irgendeine Entwicklung nicht nur möglich ist, sondern der Schüler wird sich niemals aus seiner Versklavung durch seine unzähligen Leidenschaften und Begierden befreien können. Vorwort 1. Was uns die Fraternitas Saturni lehrt 2. Interessantes von der 'goldenen Morgenröte' 3. Der Seelenspiegel der Hermetiker 4. Der quabbalistische Lebensbaum 5. Was Douval hierüber schrieb 6. Bemerkenswertes von Dr. Steiner 7. Andere bekannte okkulte Autoren 8. Das wahre magische Gleichgewicht 9. Weniges von den Buddhisten 10. Die schweigsamen Hindus 11. Alles über indische Tattwas 12. Das Christentum und der Islam 13. Philosophisches über den Ausgleich 14. Der Wert der Selbsterkenntnis 15. Die beiden Fluide 16. Die Temperamente 17. Der goldene Schnitt 18. Hermetische Wissenschaft 19. Unveröffentlichtes von Franz Bardon Der Autor war Schüler und Freund von Anion und Ariane, welche ihn beide auf dem 'Weg zum wahren Adepten' von Franz Bardon meisterlich weiterhalfen. Die beiden Meister gaben ihm den Auftrag, sein Wissen und seine Erfahrungen niederzuschreiben um sie so der Öffentlichkeit preiszugeben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 104
    Erscheinungsdatum: 15.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783735771834
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 748kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Das magische Gleichgewicht

6. Bemerkenswertes von Dr. Steiner

Dass sogar Dr. Rudolph Steiner so genau über das magische Gleichgewicht schreibt, hätte ich niemals gedacht. Er sagt sogar wörtlich in seinem Buch "Die Sendung des Michaels", Dinge, die mich in Erstaunen versetzten: "Wir Menschen stehen mit unserem Seelenleben wirklich so, dass dieses Seelenleben wie ein Waagebalken ist, der das Gleichgewicht zunächst suchen muss zwischen dem luziferanischem (negativen) Element auf der einen Seite, dem ahrimanischen (positiven) Element auf der einen Seite." " . . . Diese zwei Kräftepole sind im Menschen und zwischen denen steht das Menschenwesen, von dort aus hat es das Gleichgewicht zu suchen. Auf wie viele Arten kann man denn das Gleichgewicht suchen? Sie können sich das wiederum durch das Bild der Waage vorstellen. Auf wie viele Arten kann man denn das Gleichgewicht suchen zwischen zwei nach entgegengesetzten Richtungen ziehenden Polen? Nicht wahr, wenn hier auf der einen Waagschale fünfzig Gramm oder fünfzig Kilogramm sind, und hier auch, so ist Gleichgewicht. Aber wenn hier auf der Waagschale auch ein Kilogramm ist, und hier auf der anderen Waagschale auch ein Kilogramm, so ist auch Gleichgewicht, und wenn hier tausend und hier tausend sind, so ist auch Gleichgewicht. Auf unendlich viele Arten können sie das Gleichgewicht suchen. Das entspricht den unendlich vielen Arten, individueller Mensch zu sein. Daher ist es für den gegenwärtigen Menschen so wesentlich, einzusehen, dass sein Wesen in dem Streben nach Gleichgewicht zwischen den entgegengesetzten Polen besteht."

Doch nicht nur dies schrieb der Begründer der Antroposophie, sondern auch folgende in diesem Aufsatz von L. Deinhard aus dem "Zentralblatt für Okkultismus" enthaltenen Punkte. Möge der Leser das herausholen, was ihm auffindbar ist:
Die 4 Temperamente vom Standpunkt der Esoterik

"Im V. Kapitel von Dr. Ludwig Klages: "Prinzipien der Charakterologie" (Leipzig 1910. Joh. Ambrosius Barth) findet sich folgende die Entstehung der Lehre von den Temperaments-Unterschieden betreffende Stelle: "Der ursprüngliche Versuch des Aristoteles lief mit seiner Fixierung eines cholerischen und melancholischen Typus im Grunde hinaus auf die Psychologie der heute sog. Genialität und hat uns nichts als die beiden Namen hinterlassen, die jetzt aber anders verstanden werden und schwer zu definieren sind. Dass man später zu ihnen zwei weitere Temperamente hinzu erfand, geschah nachweislich der pythagoräischen Vierzahl zu liebe und um eine psychische Analogie zu haben zur symbolisch gefassten Doppel-Antithese des Heißen und Kalten und des Flüssigen und Festen. Angesichts solcher Herkunft des Temperamente-Kleeblatts gibt das Festhalten selbst gelehrter Forscher an der Vierteilung der Gattungen einen merkwürdigen Beleg für die Abhängigkeit unserer Verstandesbemühungen von einmal geprägten Formen des Denkens, Insonderheit von der Herrschaft der Zahl, und wir begreifen die Fruchtlosigkeit des Beginnens, das die Temperamente wie eine bedeutungsbestimmte Geheimschrift betrachtet, zu der es den verloren gegangenen Schlüssel wiederaufzufinden gelte."

Soweit Dr. Klages. In diesen Sätzen sind ein paar dunkle, der Aufhellung bedürfende Punkte. Zunächst ist da von der pythagoraischen Vierzahl die Rede, oder wie wir sie nennen wollen, von der heiligen Tetraktis des Pythagoras. Was ist hierunter zu verstehen? Nichts anderes als - okkultistisch gesprochen - die untere Vierheit der sieben Grundbestandteile des Menschenwesens, also das, was wir gewöhnlich die Persönlichkeit des Menschen nennen zum Unterschied von der Individualität (Mentalität), die sich aus den drei oberen Grundbestandteilen zusammensetzt. Wo finden wir denn nun aber "den verloren gegangenen Schlüssel zu jener Geheimschrift der Temperamente", von der Dr. Klages redet?

Ebenfalls im Okkultismus. Dr. Rudolf Steiner hat einmal in einem in München gehaltenen öffentliche

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen