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Der hermetische Bund teilt mit: Hermetische Zeitschrift Nummer 14 von Hohenstätten, Johannes H. von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.02.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der hermetische Bund teilt mit:

'Der hermetische Bund teilt mit' ist die einzig magisch-mystische Zeitschrift, welche vollständig auf die universelle Lehre der Hermetik begründet ist. Sie hält sich strikt an die Gesetze des 4-poligen Magneten und erteilt Wissen sowie Hinweise für die Praxis, damit der Leser die Möglichkeit hat, sicher auf seinem heiligen Pfad voranzuschreiten. Vorwort 1. Psychologie im Yoga 2. Die vier Elemente im Yoga 3. Einer der besten Aufsätze über Yoga 4. Die Entsagung 5. Hermetische Sprüche 6. Okkultes Tagebuch 7. Event Horizon 8. Der Zwang und die Härte in Bardons Werken 9. Um die Werke zu heiligen 10. Eine symbolische Zeichnung über das magische Gleichgewicht 11. Bemerkenswertes über die Runen-Magie von F. B. Marby 12. Der Mensch bedarf einer höheren Macht 13. Geheimlogen - Logen hinter den Logen 14. Das vierpolige OM

Der Autor war Schüler und Freund von Anion und Ariane, welche ihn beide auf dem 'Weg zum wahren Adepten' von Franz Bardon meisterlich weiterhalfen. Die beiden Meister gaben ihm den Auftrag, sein Wissen und seine Erfahrungen niederzuschreiben um sie so der Öffentlichkeit preiszugeben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 23.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739280004
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 664kBytes
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Der hermetische Bund teilt mit:

4. Die Entsagung.

(Vaira gyrashataka.)

Jajeacharya Shri Gulal Chand.

1. In diesem flüchtigen Leben voll Sorge und Ungemach verleiht nur die Tugend allein wahres Glück. Die Seele erkennt es, aber dennoch vollbringt sie die vorgeschriebenen guten Werke nicht.

2. Viele denken, dass sie heute, morgen, übermorgen oder vielleicht nach einem Jahre durch Anhäufung ihres Reichtums glücklich sein werden; aber sie bedenken nicht dabei, dass ihr Leben Tag für Tag dahinschwindet, so wie mit der Hand geschöpftes Wasser tropfenweise verloren wird.

3. Vollbringe schon heute alle guten Taten, die du morgen vollbringen willst und zögere nicht. Da du sieht, wie viele Hindernisse dir im Wege stehen, so ist ein Aufschub nicht wünschenswert.

4. Siehe die wechselvolle Natur dieser Welt. Was diejenigen, welche mit uns enge verbunden sind (unsere Sinne) am Morgen wahrnehmen, hat sich schon am Abend bedeutend verändert.

5. Schlafe nicht, sondern wache! Denke daran, dass drei Feinde dich verfolgen, nämlich: Krankheit, Alter und Tod. Wie könntest du die Ruhe genießen, da du doch sicher bist, dass du nicht bleiben kannst.

6. Das Rad der Zeit, welches den Tag und die Nacht trägt, wird von zwei Stieren, der Sonne und dem Mond, fortbewegt. Es gießt das Wasser des Lebens aus dem Quellbrunn des Daseins aus.

7. Es gibt keine Kunst, keine Medizin, keine Wissenschaft, welche dieses Leben vor dem Bisse der Schlange des Todes bewahren kann.

8. Die Zeit ist eine Biene, welche fortwährend Honig aus dem lotusähnlichen Körper saugt, welcher in den Wassern dieser Welt (im Lebensozean) schwimmt.

9. Der Tod folgt dem Menschen wie ein Schatten und verfolgt ihn wie ein Feind. Übe dich deshalb in guten Taten, damit du nachher Segen einerntest.

10. Die Seele erduldet vielerlei Ungemach, die Folge von Karma (Handlungen) in vorhergehenden Geburten.

11. Vater, Mutter, Sohn, Weib und andere Verwandte kehren alle vom Bestattungsorte zurück, nachdem sie dem Dahingeschiedenen eine Handvoll Wasser geweiht (hatten).

12. Deine Söhne, deine Freunde, dein harterrungenes Geld, sie werden alle zurückbleiben; nur deine Tugend begleitet dich.

13. Dies Leben ist im Netze des Karma verwickelt, eingesperrt in dem Kerkerhaus dieser Welt. Es sucht die Region des Paradieses.

14. Verbindungen mit Verwandten, sinnliche Freuden und die Gesellschaft von Freunden sind alle ebenso vergänglich wie Wassertropfen auf der Lotusblume.

15. Wo ist deine Kraft hingekommen? Wohin ging deine Jugend und Schönheit? O sie waren alle vergänglich und sie schwanden vor meinen Augen dahin!

16. Infolge der Wirkung des Kanna lebte die Seele in dem dunklen, unreinen Abflusse des Grundes, aus dem sie entsprang, unzählige Male.

17. Das Leben ist der Krankheit und dem Tode unterworfen; es zappelt wie ein Fisch auf trockenem Grund. Man sieht es, aber niemand kommt ihm zu Hilfe.

18. Die Seele (Persön1ichkeit) ist in dieser Welt unzähligen Veränderungen unterworfen. Infolge der Wirkung des Kannas wird eine Gattin die Mutter in ihrem nächsten Dasein, der Vater ein Sohn usf.

19. Es gibt keine Kaste, keinen Geburtsadel, keine Familie und keinen Ort, von welchen das Leben nicht in zahllosen Erscheinungen aufgetaucht und untergegangen ist

20. Der häufige Genuss von irdischem Wohlstand ist die Ursache eurer Leiden. Es ist zu bedauern, dass ihr nicht versucht habt, zur Selbsterkenntnis zu gelangen.

21. ,,Lebe in dieser Welt, aber sei nicht von dieser Welt." Dies ist die Vorschrift, welche die alten Weisen geben. Es ist das einzige Mittel, euch von dieser Welt zu befreien.

22. Sei überzeugt, dass niemand in dieser Welt dir etwas (wesentlich) Gutes tun oder dir einen (wirklichen) Schaden zufügen kann. Du selbst erntest die Früchte deines Karma, seien sie gut oder böse; so wie Kinder, welche Hunge

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