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Die Kriegerin Die Frau, die mit dem Feuer tanzt von Stövhase-Klaunig, Dorit (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2017
  • Verlag: Neue Erde
eBook (ePUB)
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Die Kriegerin

Der Weg der Kriegerin ist nicht gegen einen äußeren Feind gerichtet. Denn dieser ist immer nur eine Projektion aus dem eigenen Inneren. Deshalb geht es hier um die Auseinandersetzung mit dem inneren 'Widersacher' und letztlich um die Befriedung des eigenen Körperlandes. Dieses Buch ist eine reflektierende Reise durch schmerzliche persönliche und kollektive Erfahrungen zu einem inneren Frieden, der ausstrahlend größere Wirkkreise ziehen kann. Dr. Dorit Stövhase-Klaunig war Gymnasiallehrerin für Sport und Biologie und fand über die anfänglich funktionellen sportlichen Übungen ihren Weg zu den körperbewussten meditativen Bewegungen im Qigong. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Qigong- und Fastenlehrerin und praktiziert als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt TCM, Psycho-Kinesiologie und Klassische Homöopathie im Raum Schwerin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 112
    Erscheinungsdatum: 01.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783890602042
    Verlag: Neue Erde
    Größe: 912 kBytes
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Die Kriegerin

Die Abbildung des Nei Jing Tu lässt sich, entsprechend den drei Orten unterschiedlicher Aktivitäten im alchimistischen Prozess, in drei Teile zerlegen. Im unteren Teil des Körperbildes symbolisiert ein Kessel das Zentrum im Unterleib. Die vier darum herum kreisförmig angeordneten Yin-Yang-Symbole und die lodernden Flammen zeigen eine mächtige Wärmeentfaltung in alle vier Richtungen. Sie symbolisieren die gesammelte Energie als warme Glut im Unterleib, wenn Wasser und Feuer in einem ersten Einschmelzungsprozess miteinander verschmelzen. Noch tiefer am Boden der Abbildung bzw. am Boden des Beckens, dem mikrokosmischen Meeresgrund, sehen wir zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, die auf großen Rädern sitzend Wasser treten. Sie pumpen das Wasser durch die untere Schranke Wei-Lu , das Tor des Beckenbodens (Renmai 1 ist der erste Akupunkturpunkt auf dem Konzeptionsgefäß) nach oben, um "das Rad des geheimnisvollen Weiblichen von Yin und Yang" anzutreiben. Es ist das Zusammenspiel von Yin und Yang in der Tiefe des menschlichen Leibes, in der Tiefe des Meeresgrundes. Dieses Wasser fließt gegenläufig die lange Treppe zum Himmel hinauf. Gemeint ist die lange Wirbelsäule, die bis in den Schädel, den Himmel des Mikrokosmos, hinaufragt.

Auf der Höhe der beiden Nieren (Akupunkturpunkt Blase 23), die in ihrer Polarität auch als Wasser-Niere und Feuer-Niere bezeichnet werden können, liegt mittig das Lebensfeuer Ming Men (Akupunkturpunkt Dumai 4). Auf einem Vorsprung, direkt neben der mächtig ausstrahlenden Glut des Lebensfeuers, des Ming-Men-Feuers, sitzt (in der Gebärmutter) ein Mädchen an einem Spinnrad; sie entspricht der Wasser-Niere. An dieser Stelle vereinen und vervollkommnen sich Wasser und Feuer, das wahre Yin und das wahre Yang. Das Ineinander-Verschlungen-Sein von Schildkröte und Schlange ist eine Form der Darstellung dieses Verschmelzungsprinzips.

Das Mädchen spinnt einen Faden, der oben an der Wirbelsäule auf Höhe des ersten Brustwirbels (Akupunkturpunkt Dumai 13) in den aufwärts fließenden Strom der Lebenskraft direkt zum Gehirn einfließt. Sie bringt den Kreislauf in Bewegung und leitet immer wieder einen Impuls an die Essenzen. Erwin Rousselle vergleicht die Spinnerin mit der Körperseele Po , deren Aktivität, aber auch deren Bändigung unabdingbare Voraussetzung für den Weg zum Elixier und schließlich zur Steigerung und Ausbildung eines höheren Selbst ist.

In der Nähe der Spinnerin sehen wir einen Ochsen vor einen Pflug gespannt. Dahinter steht ein Bauer mit einer Peitsche. Seine emsige Arbeit beschreibt den beharrlichen und beständigen Prozess, das Feld bzw. das untere Zentrum unermüdlich zu bearbeiten. Das pflügende Rind ist das entsprechende Haustier der Erde. "Das eiserne Rind pflügt das Feld, um goldenes Geld zu säen." Aus solch einem fruchtbaren Boden erwächst wahrer Segen, um die nächste Stufe zum höheren Selbst zu empfangen.

Aber erst mit dem Überwinden der mittleren Schranke Jia Ji (Akupunkturpunkt Du 10) sind der Kontakt und die Harmonisierung mit den Körpergottheiten möglich. Dieses Passtor im mittleren Zentrum auf der Höhe des Herzens ist zwar kleiner als das im unteren Zentrum, aber dennoch ein Hindernis. An dieser Stelle werden die Yin-Kraft der Nieren und die Kraft des Herz-Feuers miteinander verbunden, um mit zündender Dynamik die obere Passagestelle zu meistern.

Das Herz erscheint im Bild als runde spiralförmige Struktur, die über die Luftröhre mit dem Strom der Energie in der Wirbelsäule verbunden ist. Auf dem Herzen stehend, befindet sich der Knabe des Steinhauers ("die Sternenbrücke des Kuhhirten"), der eine Schnur mit sieben Münzen auswirft. Die sieben Münzen symbolisieren auch die sieben Sterne des Großen Wagens (Bären), die Fixpunkte am Himmel darstellen und die Position des Polarsterns bestimmen. Für die Daoisten ist der Große Wa

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