text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Hermetische Aufsätze über wahre Runenmagie Nach den Lehren von Franz Bardon von Hohenstätten, Johannes H. von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.06.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
10,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Hermetische Aufsätze über wahre Runenmagie

Dieses Buch über wahre Runen-Magie will die Aussage von Franz Bardon in seinem dritten Werk unterstützen, dass Runen-Magie mit der Quabbalah gleichzusetzen ist und einer fundierten hermetischen Kenntnis und Reife bedarf. Namhafte Autoren wie Dr. Lomer, S. A. Kummer, F. B. Marby und viele andere mehr bestätigen dies durch ihre Aufsätze, wohingegen neuzeitliche Bücher die Heiligen Runen verfälscht, verdreht und korrumpiert haben. Inhaltsangabe: Vorwort 1. Vorspruch 2. Das Runen-System 3. Über die Druiden 4. Philosophie der Runen 5. Bluts-Mysterium im Spiegel der Runen 6. Kosmische Kräfte in den Buchstaben 7. Symbol - Urform - Rune 8. Was ist's um die Runen? 9. Ein vergessener kosmischer Rhythmus 10. Runen-Rätsel der Edda 11. Runenzauber 12. Im Anfang war das Wort 13. Der Sieg des heiligen OM 14. Der OM-Laut in der Sprache der Germanen 15. Die Kirche des Schweigens 16. Das Geheimnis der Osterinsel 17. Unvollständiger Runen-Roman 'Die Sonnen-Söhne' Der Autor war Schüler und Freund von Anion und Ariane, welche ihn beide auf dem 'Weg zum wahren Adepten' von Franz Bardon meisterlich weiterhalfen. Die beiden Meister gaben ihm den Auftrag, sein Wissen und seine Erfahrungen niederzuschreiben um sie so der Öffentlichkeit preiszugeben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 148
    Erscheinungsdatum: 16.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732277773
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 2459kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Hermetische Aufsätze über wahre Runenmagie

3. Über die Druiden

K. Heise

Die Druiden waren Kelten. Wie bei allen Völkern gab es bei den Kelten eine innere und eine äußere Religion, die Religion der Eingeweihten und die des Volkes. Wie bei den meisten Völkern um die Zeitende finden wir in der esoterischen Religionsausübung viele barbarisch und grausam erscheinende Riten. Offenbar vertraten die Druiden die Anschauung: "Gebt Gott, was Gottes ist! Gebt dem Volke, was des Volkes ist!"

Bei den Kelten herrschte die Vielgötterei. Aus der Vielzahl ihrer Götter, die meist halb Tier, halb Mensch waren, ragten vier hervor. Nach der Art, wie ihnen geopfert wurde, muss man sie als Elementargottheiten ansehen.

Taranis war der oberste Gott, ein triadischer Gott der Sonne und des Feuers. Man opferte ihm riesenhafte Reisigmodelle, die man mit Menschen gefüllt verbrannte.
Teutates war der Gott der Wasser. Seine Opfer wurden ertränkt.
Esus war der Gott der Luft. Für ihn hängte man Menschen an Bäume und ließ sie dort bis zur Zersetzung.
Epona, die Pferdegottheit, verkörperte die Erde. Für sie wurden Frauen und Pferde geschlachtet.
Menschenopfer waren damals alltäglich. Man gelobte sie gegen Krankheiten oder für den Sieg in der Schlacht.

Diodor berichtet uns von den Wahrsagerinnen: Sie weihen einen Menschen und stoßen ihm ein Schwert über dem Zwerchfell in die Herzgrube. Aus der Art des Hinstürzens, aus dem Zucken der Glieder und aus dem Fließen des Blutes deuten sie die Zukunft.

Asvamedha nennt man in Indien das Pferdeopfer, das noch vor wenigen Jahren in Indien gebräuchlich war.

Ein dem Asvamedha ähnlicher Ritus existierte trotz der Christianisierung hoch bis ins späte Mittelalter in Irland bei der Erhebung der Ulsterkönige. Ursprünglich war er der Gottheit Epona, der Erdgöttin, geweiht. Sie trat dabei in der Gestalt einer jungen, noch unberührten Stute auf und sollte den neuen König in seiner Würde bestätigen. Von den Priestern wurde nach bestimmten Vorzeichen eine Jungstute ausgewählt. Diese Stute musste sich von dem König willig einfangen und vor dem versammelten Volke befruchten lassen. Dann musste er sie schlachten und in ihrem Blute baden.

Anschließend wurde sie zerteilt, gekocht und vom König und dem Volke aufgegessen. So bewies der König die Rechtmäßigkeit seiner Thronfolge. Diese Hierogamie fand außerdem regelmäßig zum Neujahrsfest und bei Übergangsriten, bei der Aufnahme in die Altersklasse der Krieger und bei der Einweihung in die Bruderschaft (fiana) statt.

Zu erwähnen ist noch, dass die meisten keltischen Götterbilder die Lotosstellung der indischen Gottheiten einnahmen. Die römischen Schriftsteller sehen diese Haltung als Fruchtbarkeitshaltung an. Natürlich kann es sich dabei nur um eine geistige Fruchtbarkeit handeln, da ja in dieser Stellung die Geschlechtszentren gedrosselt und ihre Energien der geistigen Ebene zugeführt werden. Da die Lotosstellung sonst nirgends in Europa, sondern nur in Afrika und in Asien vorkommt, kann sie nur einer gemeinsamen, sicher atlantischen Quellen stammen.

Bedeutete die Lotosstellung der Götter geistiges Wachstum, so gab es auch Götter der physischen Fruchtbarkeit. Noch 1739 stand in einem Hain bei Schweinfurt eine Erzfigur, die von den Bewohnern Lollus genannt wurde. Sie stellt einen Jüngling dar, der um den Hals einen Kranz von Mohnkapseln trägt. Mit der rechten Hand greift er nach dem Mund und fasst seine Zunge mit Daumen und Zeigefinger. Der Name Lollus deutet auf Phallus hin, und das Volk opferte ihm früher Tauben und Kornähren Unfruchtbare Frauen beteten vor ihm.

Phallische Symbole keltischen Ursprungs findet man noch heute in Frankreich. Im Kolosseum zu Hirnes wurde z. B. an einem Eingangspfeiler ein Basrelief mit drei Phallen gefunden. Eine Göttin lenkt sie an Zügeln wie Pferde. Sie steht auf dem Endphallus, den sie gängelt; sie hält den Hauptphallus mit Flügeln an der Leine. Diese

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen